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Lamborghini Countach 5000 Quattrovalvole Schwarz Bburago 1:18

Lamborghini Countach 5000 Quattrovalvole Schwarz Bburago 1:18
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Technische Daten
Auto-Marke
Lamborghini
Modellhersteller
Bburago
Massstab
1:18
Material
Metall
Modellzustand
Gebrauchtes Modell
Art.-Nr.
3337
100% authentisch
5-Lagen-Karton Schaumstoff-Polsterung innen
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Das Modell Lamborghini Countach 5000 Quattrovalvole Schwarz Bburago 1:18 im Überblick

TL;DR: Bburagos 1:18 Druckguss-Modell des Lamborghini Countach 5000 Quattrovalvole in Schwarz zeigt die letzte und breiteste Evolution des Keilsupersportwagens. Die Scherentüren öffnen sich nach oben, Motorhaube und Heckklappe geben den Blick auf Innenraum und Chassis frei. Ein Klassiker im Einstiegssegment für Sammler, die das Poster-Auto der Achtziger greifbar machen wollen.

Kaum ein Supersportwagen prägte die Poster-Wände der Achtzigerjahre so stark wie der Countach, mit seiner flachen Keilform und den nach oben schwingenden Türen. Bburago widmet sich diesem Mythos seit Jahrzehnten und bringt die finale Quattrovalvole-Version in mattem Schwarz auf die Vitrine, komplett mit den verbreiterten Kotflügeln der letzten Baujahre.

Scherentüren und Bburagos Zinkdruckguss

Scherentüren und Innenraumzugang

Bburago fertigt diesen Countach im Zinkdruckguss, was dem Modell beim Auspacken ein deutliches Gewicht gibt, passend zu einem Auto, dessen Blechkleid in echt ebenfalls aus massivem Material bestand. Die Scherentüren, Lamborghinis Markenzeichen seit dem Countach-Vorgänger Miura-Nachfolger, lassen sich nach oben öffnen und offenbaren einen Innenraum mit flach gestelltem Fahrersitz und der für den Countach typischen, stark eingeschränkten Sicht nach hinten, die Lamborghini mit Periskop-Rückspiegeln zu lösen versuchte. Auch Motorhaube und Heckklappe öffnen sich und geben den Blick auf den im Fahrzeug längs eingebauten V12 frei, der bei der Quattrovalvole-Version mit vier Ventilen pro Zylinder arbeitete. Die beweglichen Elemente laufen mit spürbarem Widerstand und bleiben in der gewählten Position stehen, ohne durchzurutschen.

Lack, Spaltmasse und Proportionstreue

Zinkdruckguss erlaubt an den Scharnieren etwas grössere Toleranzen als eine einteilige Karosserie, was sich in leicht unterschiedlichen Spaltmassen entlang der Türkanten zeigt. Der mattschwarze Lack verlangt beim Auftragen mehr Sorgfalt als ein glänzender Ton, da jede Unebenheit im Untergrund sichtbarer wird, und Bburago löst das hier überzeugend, mit einer durchgehend gleichmässigen Oberfläche über die komplexen Flächen des Keildesigns. Für ein Modell im unteren bis mittleren Preissegment ist das eine überraschend disziplinierte Umsetzung eines technisch komplizierten Autos. Wer die Proportionen genau prüft, erkennt zudem, dass die verbreiterten Kotflügel der Quattrovalvole-Version korrekt in den Gesamtlinien der Karosserie aufgehen, statt wie ein nachträglicher Zusatz zu wirken. Das zeigt sich besonders an der Seitenlinie unter direktem Vitrinenlicht.

Die Quattrovalvole als letzte Evolution des Countach

Vom Debüt 1974 zur Quattrovalvole

Der Countach kam bereits 1974 auf den Markt und prägte mit seiner extremen Keilform über ein Jahrzehnt lang das Bild des Supersportwagens schlechthin. Die hier abgebildete 5000 Quattrovalvole war von 1985 bis 1988 die letzte und stärkste Entwicklungsstufe, erkennbar an den noch breiteren Kotflügeln, den grösseren Lufteinlässen für den nun mit vier Ventilen pro Zylinder arbeitenden V12 und dem markanten Heckflügel, der bei vielen Exemplaren ab Werk montiert war. Technisch war die Quattrovalvole auf dem Papier eines der schnellsten Serienautos ihrer Zeit, in der Praxis jedoch ein kompromissloses Fahrzeug mit schwieriger Rundumsicht und einer Bedienung, die vom Fahrer volle Konzentration forderte.

Poster-Ikone und Bburagos Modelltradition

Genau diese Kompromisslosigkeit machte den Wagen zur Ikone der Poster-Generation, jener Jugend, die den Countach nicht fuhr, sondern an die Zimmerwand klebte. Bburago produziert Modelle dieses Autos seit den frühen Achtzigern in verschiedenen Massstäben und hat damit über Jahrzehnte eine eigene kleine Tradition rund um den Countach aufgebaut, die bis heute Bestand hat. Für Sammler, die sich mit der Supersportwagen-Geschichte der Achtziger beschäftigen, markiert die Quattrovalvole den Schlusspunkt vor der Ablösung durch den Diablo 1990 und ergänzt eine Zeitlinie, die vom Miura über den Countach direkt zu den modernen Lamborghini-Modellen führt. Die schwarze Lackierung dieses Exemplars war in den späten Achtzigern eine der gefragtesten Farboptionen, weil sie die aggressiven Linien der Karosserie am stärksten betonte. Das macht dieses Modell zu einer naheliegenden Wahl für alle, die den Countach in seiner reinsten Form zeigen wollen.

Ein Klassiker zum Einstiegspreis

Im Vergleich zu limitierten Harzmodellen oder hochpreisigen Editionen bleibt dieser Bburago-Countach preislich zugänglich, ohne auf die zentralen Merkmale des Autos zu verzichten: Scherentüren, V12-Einblick und die charakteristische Keilform in korrekten Proportionen. Für eine Supersportwagen-Sammlung der Achtziger ist er damit ein naheliegender Einstiegspunkt, der sich später problemlos neben teureren Interpretationen desselben Autos behaupten kann, etwa wenn eine Harzversion mit feinerer Detailtreue dazukommt. Wer gezielt Meilensteine des Keildesigns sammelt, zwischen Miura, Countach und Diablo, findet hier den mittleren Baustein dieser Linie zu einem Preis, der weiteren Spielraum für die Nachbarn im Regal lässt. Gerade im Direktvergleich mit höherpreisigen Herstellern zeigt sich, wie viel optische Wirkung Bburago aus dem Zinkdruckguss herausholt, auch wenn Feinheiten wie die Chromzierung an Scheinwerfern und Griffen erwartungsgemäss einfacher ausfallen. Das bleibt bei dieser Preisklasse die ehrliche Einschränkung.

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