
Lamborghini Countach LB-Works Weiss GT Spirit 1:18

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Technische Daten
- Auto-Marke
- Lamborghini
- Modellhersteller
- GT Spirit
- Massstab
- 1:18
- Material
- Resin
- Modellzustand
- Neues Modell
- Art.-Nr.
- Z356-WH
- Baujahr
- 2024
- Epoche
- 2020s
- Karosserieform
- Coupé
- Fahrzeugklasse
- Tuner Modelle
- Öffnungen
- Nein
- Verpackungszustand
- Neu
- Modelltyp
- Strassenmodelle
- EAN / GTIN
- 9580010315079
Das Modell Lamborghini Countach LB-Works Weiss GT Spirit 1:18 im Überblick
TL;DR: GT Spirits Lamborghini Countach LB-Works im Massstab 1:18 zeigt den Liberty-Walk-Umbau in Weiss als Resinguss mit versiegelter Karosserie. Die extrem verbreiterten Kotflügel und der massive Heckflügel setzen Bertones Countach-Silhouette in ein zeitgenössisches Tuner-Statement um, das Klassiker-Design mit japanischer Widebody-Kultur verbindet.
Der Countach, gezeichnet von Marcello Gandini bei Bertone, prägte über anderthalb Jahrzehnte das Bild des Supersportwagens. Liberty Walk, die japanische Tuning-Schmiede, nimmt diese Silhouette und treibt sie mit breiteren Radhäusern und aggressiveren Aerodynamik-Elementen weiter, als es die ursprüngliche Formensprache je vorsah. GT Spirit hält diesen Kontrast in Weiss fest, einer Farbe, die jede zusätzliche Kante des Umbaus schonungslos zeigt.
Der Countach als Liberty-Walk-Umbau
Zwei Geschichten verschmelzen in diesem Modell zu einer einzigen: die des italienischen Supersportwagens aus den Siebzigern und die des japanischen Tuning-Programms, das ihn Jahrzehnte später radikal neu interpretierte.
Vom Bertone-Klassiker zum Widebody-Projekt
Der Lamborghini Countach entstand in den frühen Siebzigern nach einem Entwurf von Marcello Gandini für Bertone und blieb bis in die späten Achtziger im Programm, mit seinen keilförmigen Proportionen und den charakteristischen Scherentüren eines der prägendsten Supersportwagen-Silhouetten überhaupt. Liberty Walk, gegründet vom japanischen Tuner Kato Wataru, machte sich international einen Namen mit radikalen Verbreiterungskits für Exoten von Lamborghini bis Ferrari und Nissan. Die Bezeichnung LB-Works kennzeichnet innerhalb dieses Programms die aufwendigste Umbaustufe, bei der Kotflügel, Schweller und Diffusor grundlegend neu gestaltet werden, statt nur angeklebte Erweiterungen zu ergänzen.
Weiss als Bühne für die Verbreiterung
Weiss gehört zu den Farben, die Karosserieveränderungen am unbarmherzigsten offenlegen, weil Schattenwürfe und Kantenübergänge ohne die Ablenkung durch Reflexionen einer glänzenden Metallic-Lackierung sichtbar bleiben. Für den Countach LB-Works bedeutet das: Jede zusätzliche Fläche der verbreiterten Radhäuser, jede Blechkante am neuen Heckdiffusor tritt klar hervor. Resin verstärkt diesen Effekt zusätzlich, weil das Material tiefere, gleichmässigere Weisstöne erlaubt als ein grob lackiertes Zinkteil, dessen Oberfläche unter dickerer Lackschicht Kanten eher abrundet. GT Spirit nutzt diese Eigenschaft, um die extremen Proportionen des Umbaus ohne Unschärfe abzubilden, eine Präzision, die bei einem derart extremen Umbau erst richtig zur Geltung kommt.
GT Spirits Resinguss für ein extremes Karosseriekonzept
Zwei Konstruktionsfragen prägen jedes Widebody-Modell besonders stark: Wie genau lässt sich die veränderte Form giessen, und wie geht der Hersteller mit einem Detail um, das beim Original so viel Aufmerksamkeit auf sich zieht wie die Scherentüren.
Warum Resin die verbreiterten Radhäuser trägt
Ein Widebody-Umbau wie LB-Works verändert die Grundform des Countach an genau den Stellen, die am schwersten zu giessen sind: den stark ausgestellten Radhäusern und den zusätzlichen Lufteinlässen an den Seitenschwellern. Resin erlaubt hier engere Formtoleranzen als Zinkdruckguss, wodurch die scharfen Kanten der Kotflügelverbreiterungen und die zusätzlichen Lüftungsschlitze im Blech ohne Verrundung erhalten bleiben. Das Modell bleibt dabei überraschend leicht in der Hand, ein Kontrast zur optischen Wucht der Karosserie, den man erst bemerkt, wenn man das Fahrzeug tatsächlich aus der Schaumstoffeinlage hebt.
Eine versiegelte Karosserie ohne Scherentüren-Funktion
Die charakteristischen Scherentüren des Countach, eines der bekanntesten Details der originalen Bertone-Form, sind bei diesem Modell fest verklebt. Das bedeutet, dass sie sich nicht öffnen lassen, verschafft der Karosserie dafür aber eine durchgehende, ungestörte Linie über die gesamte Fahrzeugseite, ohne die kleinen Spaltmasse, die bewegliche Scharniere an dieser besonders komplexen Türgeometrie mit sich bringen. Für einen Umbau, dessen Reiz vor allem in den zusätzlichen Aussenflächen liegt, verschiebt sich der Sammlerwert konsequent auf die Aussenlinie: die Übergänge zwischen originaler Countach-Form und Liberty-Walk-Erweiterung müssen ohne Unterbrechung sitzen, und genau das leistet die geschlossene Bauweise.
Vitrinenpräsenz einer LB-Works-Silhouette
Im Massstab 1:18 kommt der Countach LB-Works durch die zusätzlichen Verbreiterungen auf eine Breite, die deutlich über dem Format eines seriennahen Countach-Modells liegt, weshalb er in der Vitrine mehr Fachbreite braucht, als die reine Fahrzeuglänge vermuten lässt. Direktes Spotlicht bringt die zahlreichen Kanten der Kotflügelverbreiterungen, des Frontsplitters und des massiven Heckflügels am besten zur Geltung, während diffuses Umgebungslicht die Weiss-Fläche eher glatt und ohne die feinen Schattenkonturen wirken lässt, die den Umbau erst lesbar machen. Neben einem originalgetreuen Countach aus den Achtzigern zeigt dieses Modell den Kontrast zwischen zwei völlig unterschiedlichen Designphilosophien: Gandinis reduzierte, geometrische Keilform gegen Liberty Walks maximalistische Interpretation derselben Silhouette. Für Sammler, die Tuner-Spezialversionen neben Werksoriginalen ausstellen, liefert genau dieser Gegensatz den eigentlichen Reiz der Zusammenstellung, mehr noch als bei zwei Fahrzeugen derselben Designrichtung. Auch die Bodennähe verdient Beachtung: Ein Countach wirkt schon im Original extrem flach, und der zusätzliche Frontsplitter des LB-Works-Umbaus verstärkt diesen Eindruck weiter, sodass das Modell auf einem erhöhten Vitrinensockel deutlich besser zur Geltung kommt als auf gleicher Höhe mit dem Betrachterauge. Wer die Vitrine thematisch nach Tuning-Philosophien ordnet, kann diesen Countach neben anderen Liberty-Walk-Umbauten unterschiedlicher Marken positionieren und so eine eigene kleine Sammlung innerhalb der grösseren Sportwagen-Kollektion aufbauen, ein Ansatz, der bei Werksoriginalen allein kaum möglich wäre.
Einordnung zwischen Klassiker und Tuner-Special
Der Countach LB-Works besetzt im Sammlerregal eine eigene Kategorie: kein originalgetreuer Bertone-Countach, sondern die konsequente Umsetzung eines Tuning-Programms, das den Klassiker um eine völlig neue optische Aussage erweitert. GT Spirit positioniert das Modell preislich im mittleren Segment, angemessen für einen Resinguss mit aufwendiger, aber nicht mehrteiliger Karosseriekonstruktion. Für Sammler, die bereits einen Werks-Countach besitzen, liefert dieser Umbau den passenden Kontrast, ohne die ursprüngliche Silhouette zu ersetzen. Wer nach «Lamborghini Countach LB-Works GT Spirit kaufen» sucht, findet in Weiss die Ausführung, die den Umbau am schonungslosesten zeigt, und positioniert sich damit bewusst auf der maximalistischen, japanisch geprägten Seite der Tuner-Kultur, weit entfernt von der Zurückhaltung klassischer Restaurationen. Diese klare Positionierung macht den Unterschied zu einem gewöhnlichen Countach-Modell sofort erkennbar, selbst für Sammler, die den Umbau nur aus Fotos kennen, und genau diese Eindeutigkeit ist am Ende das eigentliche Verkaufsargument, ein Statement, das polarisiert, aber niemanden gleichgültig lässt.















