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Opel Calibra V6 4x4 #25 A. Wurz Opel Team Joest ITC 1996 UT Models 1:18

Opel Calibra V6 4x4 #25 A. Wurz Opel Team Joest ITC 1996 UT Models 1:18
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Technische Daten
Auto-Marke
Opel
Modellhersteller
UT Models
Massstab
1:18
Material
Metall
Modellzustand
Gebrauchtes Modell
Art.-Nr.
180964325
100% authentisch Direkt von den Herstellern
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Das Modell Opel Calibra V6 4x4 #25 A. Wurz Opel Team Joest ITC 1996 UT Models 1:18 im Überblick

TL;DR: Der Opel Calibra V6 4x4 von UT Models reproduziert im Massstab 1:18 die Rennversion #25 des Opel Team Joest, gefahren von Alexander Wurz in der ITC-Saison 1996. Die Diecast-Karosserie zeigt die originale Startnummern-Lackierung, Türen und Motorhaube öffnen sich für den Blick auf Cockpit und Käfig.

Die International Touring Car Championship endete 1996 nach nur zwei Saisons, ein kurzes, aber intensives Kapitel des Tourenwagensports mit hochgezüchteten 2,5-Liter-V6-Triebwerken und Allradantrieb. Opel Team Joest setzte den Calibra V6 4x4 mit Fahrern wie Alexander Wurz ein, der später den Sprung in die Formel 1 schaffte. UT Models hält diese kurze, aber bedeutende Ära im Diecast-Massstab 1:18 fest.

Die ITC-Saison 1996 und Opel Team Joest

Das letzte Kapitel der International Touring Car Championship

Die International Touring Car Championship (ITC) löste 1995 die deutsche DTM ab und öffnete das Feld internationalen Herstellern wie Opel, Alfa Romeo und Mercedes-Benz. Die Saison 1996 blieb die letzte: explodierende Budgets für die hochtechnischen Class-1-Fahrzeuge liessen die Serie nach nur zwei Jahren zusammenbrechen, ein bekanntes Kapitel der Tourenwagengeschichte. Opel Team Joest, das Rennteam von Reinhold Joest, betreute die Werkseinsätze des Calibra V6 4x4.

Alexander Wurz zwischen Tourenwagen und Le Mans

Bemerkenswert an dieser Saison: Joest Racing gewann im gleichen Jahr mit dem Porsche WSC-95 auch die 24 Stunden von Le Mans, mit Alexander Wurz als einem der drei Fahrer im siegreichen Wagen. Der junge Österreicher fuhr also parallel Tourenwagen für das Team und feierte dessen grössten Langstrecken-Erfolg, bevor er wenig später zur Formel 1 wechselte und 2009 mit Peugeot einen zweiten Le-Mans-Sieg errang. Wurz sollte später als Formel-1-Pilot und Langstrecken-Spezialist bekannt werden, doch seine Wurzeln liegen im Tourenwagensport, wo er sich das technische Verständnis für Allradantrieb und Aerodynamik aneignete, das ihm in Le Mans zugutekam. Die Class-1-Regularien der ITC erlaubten aufwendige Allradtechnik und Saugmotoren bis 2,5 Liter, was Fahrzeuge wie den Calibra technisch weit vom Serienmodell entfernte. UT Models wählte mit dieser Livree eine Saison, die für Sammler doppelten Wert besitzt: die letzte ITC-Saison und einen Fahrer, dessen Le-Mans-Erfolg im selben Jahr ihr zusätzliches Gewicht gibt.

Technik des Calibra V6 4x4: Vom Serienmodell zum Rennwagen

Der Opel Calibra V6 4x4 existierte tatsächlich als Serienmodell, bevor er zur Silhouette für den ITC-Renner wurde. Die Strassenversion kombinierte einen 2,5-Liter-V6 mit permanentem Allradantrieb, ein für Opel damals ungewöhnlich aufwendiges Antriebskonzept, das primär der Homologation für den Motorsport diente. Für die ITC entstand daraus ein völlig neues Fahrzeug: Nur die äussere Silhouette erinnerte noch an den Serienwagen, während Gitterrohrrahmen, Kohlefaser-Karosserieteile und ein hochdrehender Rennmotor mit deutlich über 400 PS das Fahrzeug technisch in eine andere Kategorie hoben. Die Class-1-Regularien der ITC verlangten diesen Silhouette-Ansatz: Hersteller durften unter der vertrauten Karosserieform praktisch freie Prototypen entwickeln, solange äussere Proportionen und Grundform erkennbar blieben. Der Allradantrieb, der auf der Strasse vor allem Traktion und Wintertauglichkeit bot, wurde auf der Rennstrecke zum entscheidenden Vorteil bei Nässe und schnellen Kurvenwechseln, wo die Konkurrenz mit Hinterradantrieb kämpfte. Diese Verbindung zwischen einem realen Serienmodell und einem hochtechnischen Rennfahrzeug macht den Calibra V6 4x4 zu einem lehrreichen Beispiel für die Silhouette-Philosophie der 1990er-Tourenwagenära, ein Detail, das die Modellwahl von UT Models zusätzlich interessant macht.

UT Models' Diecast-Ausführung mit beweglichen Teilen

Zinkdruckguss-Karosserie und funktionierende Teile

UT Models fertigte in den 1990er-Jahren Diecast-Modelle, die für ihre Zeit ungewöhnlich detailliert waren, ein Ruf, der die spätere Gründung von AUTOart durch einen Teil des UT-Teams begründete. Beim Calibra V6 4x4 zeigt sich dieses Erbe in der Zinkdruckguss-Karosserie, die ein spürbares Gewicht in die Hand bringt und die Proportionen des Rennwagens sauber nachzeichnet. Türen und Motorhaube lassen sich öffnen, sie bewegen sich mit definiertem Widerstand statt lose zu klappern, und geben den Blick auf ein für den Massstab 1:18 ordentlich ausgestattetes Cockpit mit Käfigstruktur und Schalensitz frei.

Sponsorendetails und Karosserielinien

Die Sponsorenaufkleber und die Startnummer 25 sind als Tampondruck aufgebracht, nicht als Aufkleber, was auch nach Jahren im Regal keine Ablösung an den Rändern zeigt, ein Detail, das erfahrene Sammler beim Vergleich unterschiedlicher Rennmodelle als erstes prüfen. Die Karosserielinien folgen der breiten Spur und den Kotflügelverbreiterungen des Silhouette-Rennwagens, wobei Zinkdruckguss hier von Vorteil ist: Das Material trägt die verbreiterten Radläufe und Lufteinlässe mit einer Stabilität, die eine leichtere Ausführung kaum erreichen würde. Gegenüber späteren, feiner gegossenen Harzmodellen wirkt die Detailtiefe an einzelnen Stellen etwas gröber, ein ehrlicher Kompromiss für ein Modell aus dieser Produktionsära.

Sammlerkontext und Vitrinen-Präsentation

In einer Vitrine mit 1990er-Tourenwagen bildet der Calibra V6 4x4 einen spannenden Kontrast zu den bekannteren DTM-Mercedes und BMW-Fahrzeugen derselben Zeit, gerade weil die ITC als eigenständiges, kurzlebiges Kapitel oft übersehen wird. Bei rund 25 Zentimetern Länge im Massstab 1:18 passt er problemlos neben andere Renn-Coupés dieser Generation. Für Sammler, die sich auf Fahrerkarrieren konzentrieren, ergänzt dieses Modell jede Sammlung rund um Alexander Wurz sinnvoll, als früher Baustein vor Formel 1 und Le-Mans-Siegen. UT Models positioniert sich preislich im mittleren Segment zwischen einfachem Spielzeugmodell und aufwendigem Harzguss, eine ehrliche Einordnung für ein Diecast-Modell dieser Generation mit funktionierenden Öffnungsteilen. Wer die Saison komplettieren möchte, findet in weiteren ITC-Liveries aus 1996 sinnvolle Ergänzungen für eine thematische Reihe.

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