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Lancia 037 Martini #8 A. Bettega / M. Perissinot Safari Rally 1985 Kyosho 1:18

Lancia 037 Martini #8 A. Bettega / M. Perissinot Safari Rally 1985 Kyosho 1:18
Aktueller Preis: 156.91 CHF
Ausverkauft

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Technische Daten
Auto-Marke
Lancia
Modellhersteller
Kyosho
Massstab
1:18
Material
Metall
Modellzustand
Neues Modell
Art.-Nr.
08306J
100% authentisch Direkt von den Herstellern
5-Lagen-Karton Schaumstoff-Polsterung innen
Einfache Rückgabe 14 Tage, keine Fragen gestellt
Sichere Zahlung 256-Bit-SSL-Verschlüsselung

Das Modell Lancia 037 Martini #8 A. Bettega / M. Perissinot Safari Rally 1985 Kyosho 1:18 im Überblick

TL;DR: Kyosho bildet den Lancia 037 Martini #8 von Attilio Bettega und Maurizio Perissinot an der Safari Rally 1985 im Massstab 1:18 ab. Das Diecast-Modell zeigt die Martini-Lackierung und die für den Ostafrika-Einsatz erhöhte Bodenfreiheit des letzten heckgetriebenen Rallye-Weltmeisters, bevor 1984 der Allradantrieb die Gruppe B übernahm.

Der Lancia 037 gilt unter Kennern als Schlusspunkt einer Ära: das letzte rein heckgetriebene Auto, das eine Rallye-Weltmeisterschaft gewann, bevor Allradantrieb die Gruppe B übernahm. Diese Ausführung mit der Startnummer 8 dokumentiert einen Einsatz, der dem leichten, asphaltorientierten Fahrzeugkonzept besonders viel abverlangte und bis heute für Diskussionen unter Rallye-Kennern sorgt.

Der Lancia 037 und das letzte Kapitel des Hinterradantriebs

Bettega und Perissinot im Cockpit

Attilio Bettega und sein langjähriger Beifahrer Maurizio Perissinot bildeten eines der bekanntesten Duos im Lancia-Werksteam der frühen Gruppe-B-Jahre. Ihre Partnerschaft prägte mehrere Saisons, in denen der 037 gegen die aufkommende Allradkonkurrenz von Audi bestehen musste. Kyosho übernimmt Fahrernamen und Startnummer direkt in die Beschriftung des Modells, wodurch es sich klar einem bestimmten Renneinsatz zuordnen lässt, statt eine austauschbare Rallye-Lackierung ohne Bezug zu zeigen.

Die Safari Rally als Härtetest für ein Asphaltkonzept

Die Safari Rally in Ostafrika verlangte den Fahrzeugen mehr Bodenfreiheit, Kühlung und Robustheit ab als die europäischen Kies- und Asphaltprüfungen, für die der 037 ursprünglich ausgelegt war. Der heckgetriebene Mittelmotorwagen war auf schnellen, griffigen Strecken zuhause, stiess auf den ausgewaschenen Pisten Kenias aber an seine Grenzen. Diese ehrliche Einordnung gehört zur Geschichte des Fahrzeugs, entstanden bei Abarth auf Basis des Lancia Rally 037, das 1983 den letzten rein heckgetriebenen WM-Titel gewann.

Kyoshos Umsetzung von Lackierung und Fahrwerk

Martini-Streifen und Decal-Präzision

Die Martini-Lackierung gehört zu den anspruchsvollsten Sujets im Rallye-Modellbau, weil die Streifen über gewölbte Kotflügel und Motorhaube laufen und an jeder Kante exakt fluchten müssen. Kyoshos Diecast-Karosserie hält diese Linienführung sauber, ohne dass sich die Farbübergänge an den Fugen verschieben. Sponsorenaufdrucke und Startnummer sind scharf und ohne Ausfransung gedruckt, was bei einem Modell dieser Preisklasse keineswegs selbstverständlich ist.

Erhöhte Bodenfreiheit und Öffnungsmechanismen

Die für den Safari-Einsatz angepasste Bodenfreiheit ist am Modell sichtbar umgesetzt, die Karosserie sitzt merklich höher als bei den Asphaltversionen des 037. Türen und Motorhaube öffnen auf Metallscharnieren, die dem für Zinkdruckguss typischen Gewicht standhalten und den Blick auf den nachgebildeten Mittelmotor freigeben. Dieses Gewicht in der Hand unterscheidet ein Diecast-Modell dieser Güte deutlich von leichteren Kunststoffausführungen im Einstiegssegment.

Platz in einer Gruppe-B-Sammlung

Für Sammler, die die Gruppe-B-Ära systematisch aufbauen, markiert dieser 037 den Übergang von reinem Hinterradantrieb zu Allradkonzepten wie dem späteren Delta S4. Im Massstab 1:18 beansprucht das Modell rund 22 bis 24 Zentimeter Standfläche in der Vitrine, genug Raum für die kontrastreiche Sicherheitsausstattung und den markanten Heckflügel. Direktes Licht offenbart die Lacktiefe der Streifen und zeigt, ob die Farbübergänge wirklich saugend sitzen. Der Massstab 1:18 erlaubt zudem, Käfig und verstärkte Stossstangen in einer Detailtiefe zu zeigen, die im kompakteren 1:43-Format kaum möglich ist. Wer diese Safari-Ausführung neben einer Asphalt-Lackierung des gleichen Fahrzeugs zeigt, erzählt die vollständige Geschichte eines Wagens, der auf unterschiedlichstem Terrain bestehen musste. Regelmässiges, vorsichtiges Entstauben schützt die matten Flächen der Sicherheitsausstattung vor Glanzverlust.

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