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Opel Manta B GT/E Gelb Revell 1:18

Opel Manta B GT/E Gelb Revell 1:18
Aktueller Preis: 94.31 CHF
Ausverkauft

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Technische Daten
Auto-Marke
Opel
Modellhersteller
Revell
Massstab
1:18
Material
Metall
Modellzustand
Gebrauchtes Modell
Art.-Nr.
08421
100% authentisch Direkt von den Herstellern
5-Lagen-Karton Schaumstoff-Polsterung innen
Einfache Rückgabe 14 Tage, keine Fragen gestellt
Sichere Zahlung 256-Bit-SSL-Verschlüsselung

Das Modell Opel Manta B GT/E Gelb Revell 1:18 im Überblick

TL;DR: Revell reproduziert den Opel Manta B GT/E in Gelb im Massstab 1:18 als Diecast-Coupé: die einspritzergestützte Sportversion der zweiten Manta-Generation aus den späten Siebzigerjahren. Kräftige Farbgebung, saubere Karosserielinien und funktionierende Türen und Motorhaube machen dieses zugängliche Sammlermodell zu einem eigenständigen Vertreter deutscher Alltagssportwagen-Geschichte.

Kaum ein deutsches Coupé polarisiert bis heute so sehr wie der Opel Manta, und ausgerechnet diese Popularität, samt jahrzehntelanger Manta-Witze, hat den Wagen zu einem festen Bestandteil der deutschen Automobilkultur gemacht. Revell nimmt sich der GT/E-Ausführung mit sichtbarer Sorgfalt an.

Revells Diecast-Umsetzung des GT/E

Karosserielinien und gelbe Lackierung

Die kräftige gelbe Lackierung liegt gleichmässig auf der schlichten, kantigen Keilform des Manta B, und unter direktem Licht zeigt die Oberfläche einen sauberen Glanz ohne sichtbare Lackorangen-Haut. Die Schulterlinie, die dem Manta seine gestreckte Silhouette gibt, ist im Massstab 1:18 klar nachgezeichnet, und die Fensterrahmen sitzen ohne Versatz zur Karosserie. Revell setzt bei den schwarzen Zierleisten und den Rallye-Streifen, die den GT/E optisch von einfacheren Manta-Versionen abheben, auf saubere, gerade Kanten statt verwischter Übergänge. Für ein Modell dieses Preissegments ist das ein solider Massstab an Sorgfalt.

Anbauteile und Sammlerstandard

Türen und Motorhaube öffnen auf stabilen Scharnieren und geben den Blick auf ein vereinfachtes, aber ordentlich gestaltetes Innenleben frei, inklusive Lenkrad und Sportsitzen in kontrastierender Farbe. Die Chromapplikationen an Stossstange und Scheinwerferringen sitzen exakt, ein Detail, das bei einem Coupé mit klaren, geraden Linien wie dem Manta besonders auffällt, wenn es nicht stimmt. Revell positioniert sich damit im mittleren Preissegment zwischen reinen Einstiegsmodellen und handgefertigten Resinnachbildungen, mit ehrlicher Detailtreue an den Stellen, die ein Sammler zuerst prüft. Wer die Detailtiefe zusätzlich prüfen will, vergleicht am besten die Fugen zwischen Kotflügel und Tür sowie die Passung der Frontscheibe zur Karosserie, zwei Stellen, an denen sich Qualitätsunterschiede zwischen Herstellern am deutlichsten zeigen.

Der Manta zwischen Sportwagen-Anspruch und Kult

Die Einspritzertechnik des GT/E

Der Zusatz GT/E steht für die Bosch-L-Jetronic-Einspritzanlage, die dieser Ausführung gegenüber den vergaserbetriebenen Manta-Versionen mehr Leistung und ein direkteres Ansprechverhalten verschaffte. Als Teil der zweiten, ab 1975 gebauten Manta-Generation auf Basis der Opel Ascona B setzte der GT/E auf Hinterradantrieb und eine bewusst einfache, robuste Technik, die den Wagen auch für weniger betuchte Sportwagen-Interessenten erreichbar machte. Genau diese Zugänglichkeit unterschied den Manta von teureren Konkurrenten und begründete seinen Ruf als Sportcoupé für die breite Käuferschicht statt für eine exklusive Nische. Wer den GT/E neben der Vorgänger-Ausführung des Manta A vergleicht, sieht zudem deutlich, wie sich die Formensprache innerhalb einer Modellfamilie von runden Siebziger-Linien zu kantigeren, moderneren Proportionen entwickelte.

Vom Alltagssportler zur Kultfigur

In Deutschland erlangte der Manta ab den späten Achtzigerjahren eine zweite, ungeplante Berühmtheit durch die sogenannten Manta-Witze, die den Fahrer als klischeehaften, lauten Kraftmeier karikierten. Statt dem Wagen zu schaden, verankerte diese Popkultur-Welle den Manta noch tiefer im kollektiven Gedächtnis und machte ihn zu einem der am eindeutigsten deutschen Automobile überhaupt, weit über reine Sportwagen-Kreise hinaus bekannt. Diese doppelte Identität, ernstzunehmender Einspritzer-Sportler und komödiantische Kultfigur, macht den GT/E zu einem Sammlerstück mit ungewöhnlich breiter Anziehungskraft.

Platz in einer Sammlung deutscher Klassiker

In einer Vitrine entfaltet der gelbe GT/E seine Wirkung am besten neben anderen deutschen Coupés der Siebziger- und Achtzigerjahre, wo die kantige Formensprache jener Zeit als gemeinsamer Nenner sichtbar wird. Bei rund 22 Zentimetern Länge im Massstab 1:18 passt das Modell problemlos in eine Standardreihe neben BMW- oder Ford-Coupés der gleichen Epoche. Direktes Sonnenlicht sollte man bei kräftigem Gelb besonders vermeiden, da UV-Strahlung diese Farbfamilie über Jahre spürbar ausbleichen lässt. Zum Vergleich: Ein 1:43-Modell des gleichen Manta würde zwar Platz sparen, liesse aber genau jene Rallye-Streifen und Zierleisten-Details verschwimmen, die den GT/E optisch von einfacheren Versionen abheben. Für Sammler, die deutsche Alltagssportwagen-Geschichte dokumentieren, ohne für ein handgefertigtes Resinmodell zu bezahlen, bietet dieser Manta B GT/E einen ehrlichen, zugänglichen Einstiegspunkt.

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