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Mercedes 180 W120 Rot Maxichamps 1:43

Mercedes 180 W120 Rot Maxichamps 1:43
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Technische Daten
Auto-Marke
Mercedes
Modellhersteller
Maxichamps
Massstab
1:43
Material
Metall
Modellzustand
Neues Modell
Art.-Nr.
940033101
100% authentisch Direkt von den Herstellern
5-Lagen-Karton Schaumstoff-Polsterung innen
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Das Modell Mercedes 180 W120 Rot Maxichamps 1:43 im Überblick

TL;DR: Das Maxichamps Mercedes 180 W120 im Massstab 1:43 zeigt die erste Ponton-Limousine der Marke, Baujahr 1955, in «Red» als Druckguss-Modell. Die Karosserie ist geschlossen, nichts lässt sich öffnen. Die Qualität liest man an Lackfläche, Chromteilen und Stand ab. Ein ruhiger Einstieg in eine Mercedes-Reihe der 1950er.

Rot ist die ehrlichste Farbe für ein Modell dieser Epoche. Auf einer schlichten Ponton-Flanke gibt es nichts, was Fehler verdeckt: Jede Welle im Lack, jede Kante im Guss bleibt sichtbar. Das Maxichamps Mercedes 180 W120 1:43 stellt sich dieser Prüfung als Limousine von gut zehn Zentimetern Länge, und es lohnt, die Vitrinenlampe vorher einzuschalten.

Mercedes 180 W120 1:43 als Beginn der Ponton-Ära

Selbsttragend statt Rahmen

Mit dem 180 stellte Mercedes 1953 die erste Karosserie der Marke vor, die ohne tragenden Rahmen auskam. Die Form erhielt den Übernamen «Ponton», weil die Kotflügel nicht mehr als freistehende Wulste vor der Kabine stehen, sondern in die Flanke integriert sind. Der Motor ist ein Vierzylinder, die Limousine damit die bescheidenste der Ponton-Familie. Genau das macht sie als Modell interessant: Sie zeigt die Grundform ohne Aufwand, ohne die Chromfülle der grösseren Brüder. Wer die Vorlage kennt, prüft zuerst die Dachlinie und die Rundung der Heckpartie; beide sind weich gezeichnet, und ein zu kantiger Guss würde den Charakter verfälschen. Ein Blick von oben zeigt zudem, ob die Karosserie symmetrisch gegossen ist.

«Red» auf glatter Fläche

Ein einfarbiges Rot ohne Metallic-Effekt besteht vor dem Auge nur aus Glanz und Reflexion. Das ist eine Eigenschaft, die Sammler an Druckguss mögen: Der Lack liegt auf einer harten Metallhülle, und die Spiegelungen der Vitrinenlampe zeigen Wellen oder gleichmässige Flächen sofort. Man hält das Modell leicht gekippt unter das Licht und folgt der Reflexion entlang der Flanke; sie sollte ohne Sprünge durchlaufen. Rot reagiert ausserdem empfindlich auf direkte Sonne und wird dort mit den Jahren blasser, weshalb ein Platz abseits des Fensters sinnvoll ist. Ein ruhiger, dunkler Untergrund lässt die Farbe satter erscheinen und beruhigt die Reflexionen im Regal.

Druckguss ohne öffnende Teile: Der Wert liegt aussen

Masse und Formstabilität

Druckguss gibt dem kleinen Format echtes Gewicht, und bei einer Limousine mit weichen Rundungen hält das Metall die Form dauerhaft. Laut Angabe lässt sich an diesem Modell nichts öffnen; die Karosserie ist ein geschlossenes Stück. Das ist im Massstab 1:43 verbreitet und wird von vielen Sammlern bewusst gewählt, weil die Linien nicht von Scharnieren unterbrochen werden. Die Fugen zwischen Türen und Karosserie erscheinen als feine, durchgehende Rillen. Im Gegenzug fehlt der Blick in den Innenraum durch eine geöffnete Tür; was man sieht, ist der Innenraum durch die Scheiben, und die Qualität hängt davon ab, wie sauber die Verglasung eingesetzt ist. Beim 180 mit seiner schlichten Linie ist das ein klarer Prüfpunkt.

Radstellung, Verglasung, Zierleisten

Die drei Kontrollpunkte am Regal sind schnell abgearbeitet. Erstens die Räder: Sie sollen mittig im Radlauf stehen, ohne schiefen Sturz. Zweitens die Verglasung: Sie sitzt bündig, die Rahmen sind dünn, die Heckscheibe wirkt nicht eingedrückt. Drittens der Chrom: Kühlergrill, Stossstangen und Zierleisten sollen klar abgesetzt sein, ohne zu glänzen wie Folie. Beim 180 fällt zudem die Schlichtheit der Frontpartie auf, was Fehler eher sichtbar macht als bei einer überladenen Front. Ein Blick von vorn zeigt, ob der Stern mittig sitzt und die Kühlermaske symmetrisch ist. Ein Blick von schräg hinten schliesst die Prüfung ab, dort verraten sich Leuchten und Stossstange.

Einstieg in eine Mercedes-Reihe

Wer mit Mercedes der 1950er beginnen will, setzt den 180 sinnvoll an den Anfang: Er ist die Ausgangsform, an der sich die späteren Ponton-Limousinen messen lassen. Daneben passt der 220 S als Sechszylinder-Version, und für die Spitze der Reihe der grosse 300 der Baureihe W186. Auf einem Regalboden im Massstab 1:43 ergeben die drei eine kleine Chronologie, ohne mehr Platz zu brauchen als eine Handbreit Tiefe. Die rote Lackierung bringt Farbe in eine Reihe, die sonst gern aus Grau und Schwarz besteht. Als Geschenk oder als eigener Einstieg bestellt, bleibt das Modell ein ruhiger, stimmiger Auftritt in jeder Vitrine, die sich auf Klassiker aus Stuttgart konzentriert.

37.40 CHF
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