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Ford Capri RS3100 #5 R. Stommelen / J. Mass Zandvoort ETC 1974 Minichamps 1:18

Ford Capri RS3100 #5 R. Stommelen / J. Mass Zandvoort ETC 1974 Minichamps 1:18
Aktueller Preis: 193.50 CHF
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Technische Daten
Auto-Marke
Ford
Modellhersteller
Minichamps
Massstab
1:18
Material
Metall
Modellzustand
Gebrauchtes Modell
Art.-Nr.
180748005
100% authentisch
5-Lagen-Karton Schaumstoff-Polsterung innen
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Das Modell Ford Capri RS3100 #5 R. Stommelen / J. Mass Zandvoort ETC 1974 Minichamps 1:18 im Überblick

TL;DR: Minichamps zeigt im Massstab 1:18 den Ford Capri RS3100 #5 von Rolf Stommelen und Jochen Mass, eingesetzt 1974 beim Zandvoort-Lauf der Tourenwagen-Europameisterschaft. Zinkdruckguss mit öffnenden Türen, Haube und Kofferraum, Werksdekoration von Ford Köln. Ein Stück Group-2-Geschichte für Sammler der Tourenwagen-Ära.

1974 war die Tourenwagen-Europameisterschaft eine Werksschlacht zwischen Ford, BMW und Capri-Rivalen, ausgetragen mit breiten Kotflügeln und Motoren jenseits der Strassenzulassung. Rolf Stommelen und Jochen Mass, beide später für ihre Sportwagen- und Formel-1-Karrieren bekannt, teilten sich in Zandvoort das Cockpit des Werks-Capri. Seine Karriere umfasste auch mehrfache Erfolge im internationalen Sportwagensport.

Der Capri RS3100 in der Group-2-Tourenwagen-Ära

Zandvoort 1974 und die Ford-Köln-Werksmannschaft

Ford Köln setzte den RS3100 als Antwort auf die zunehmende Dominanz der BMW-Coupés ein, mit einem auf 3,4 Liter aufgebohrten Essex-V6 und Kotflügelverbreiterungen, die rein aerodynamischen Zwecken dienten. Der Zandvoort-Lauf 1974 gehörte zu den Stationen, an denen sich die Werksteams direkt duellierten, auf einer Strecke mit wenig Raum für Fehler. Stommelen brachte seine Sportwagenerfahrung mit, Mass stand bereits in der Formel 1, und beide Namen verleihen dem Einsatz bis heute Gewicht. Die Werks-Capri traten in dieser Saison gegen Alpina-BMW und frühe Zakspeed-Vorläufer an, ein Umfeld, das die Tourenwagenszene der 1970er Jahre bis heute prägt.

Zinkdruckguss mit öffnenden Karosserieteilen

Minichamps baut dieses Modell aus Zinkdruckguss und lässt Türen, Fronthaube und Kofferraum öffnen, sodass Motorraum und das sparsam ausgestattete Renncockpit sichtbar werden. Die Scharniere halten die Klappen in jeder Position, ein Detail, das bei den ausgeprägten Kotflügeln besonders auffällt, weil die Spaltmasse eng bleiben müssen. Unter der Haube liegt der nachgebildete V6 mit sichtbaren Anschlüssen, ein Blick, der bei geschlossener Karosserie verloren ginge.

Rennlackierung und Sammlerwert im Massstab 1:18

Dekoration und Spaltmasse

Die Werksfarben von Ford Köln, hier in der Zandvoort-Ausführung mit Startnummer 5, sind im Tampondruck aufgebracht und bleiben randscharf, auch an den Kotflügelkanten. Trotz der beweglichen Türen und Hauben bleiben die Spaltmasse eng und gleichmässig, ein Qualitätsmerkmal, das nicht jedes Diecast-Modell in diesem Preissegment liefert. Die Rennreifen zeigen ein grobstolliges Profil, die Felgen sind in der damals üblichen Fünf-Speichen-Optik gehalten.

Position im Minichamps-Capri-Programm

Minichamps widmet dem Capri RS3100 mehrere Rennausführungen aus unterschiedlichen Meisterschaften der 1970er Jahre, und dieses Zandvoort-Modell steht neben Varianten aus der DRM und weiteren ETC-Läufen. Preislich bewegt sich das Modell im mittleren Segment, mit beweglichen Elementen, die den Aufpreis gegenüber einfacheren Ausführungen rechtfertigen. Für Schweizer Sammler, die Wert auf saubere Verarbeitung legen, zeigt sich die Qualität gerade an solchen Details abseits der Hauptfläche.

Platz in der Tourenwagen-Sammlung

Neben einem BMW 3.0 CSL derselben Saison erzählt dieser Capri die Ford-Seite der ETC-Rivalität von 1974, zwei Werksautos, die sich auf denselben Strecken duellierten. Der Massstab 1:18 gibt den breiten Kotflügeln und dem Heckspoiler genug Fläche, damit die aerodynamischen Anbauten ihre Wirkung im Regal entfalten, während die beweglichen Karosserieteile zusätzliche Blickwinkel für die Präsentation eröffnen. Wer Stommelen oder Mass aus ihren späteren Karrieren kennt, entdeckt in diesem frühen Tourenwagen-Einsatz einen weniger bekannten, aber gut dokumentierten Abschnitt ihrer Laufbahn.

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