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Ford Capri RS3100 #2 R. Stommelen Nurburgring ETC 1974 Minichamps 1:18

Ford Capri RS3100 #2 R. Stommelen Nurburgring ETC 1974 Minichamps 1:18
Aktueller Preis: 214.63 CHF
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Technische Daten
Auto-Marke
Ford
Modellhersteller
Minichamps
Massstab
1:18
Material
Metall
Modellzustand
Gebrauchtes Modell
Art.-Nr.
180748002
100% authentisch
5-Lagen-Karton Schaumstoff-Polsterung innen
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Das Modell Ford Capri RS3100 #2 R. Stommelen Nurburgring ETC 1974 Minichamps 1:18 im Überblick

TL;DR: Der Minichamps Ford Capri RS3100 im Massstab 1:18 reproduziert Rolf Stommelens Startnummer-2-Wagen bei der Tourenwagen-Europameisterschaft 1974 am Nürburgring. Der Zinkdruckguss zeigt den markanten Heckflügel der Gruppe-2-Homologation, Türen und Motorhaube öffnen sich. Ein präzises Stück früher Ford-Motorsport-Geschichte aus Köln, präsentiert mit originalgetreuer Rennlackierung und Startnummer.

Der Capri RS3100 entstand als Homologationsmodell, mit dem Ford Köln die Gruppe-2-Tourenwagenmeisterschaft der Siebzigerjahre bestreiten wollte. Der markante Heckflügel und die verbreiterten Radläufe waren notwendig, um den 3,1-Liter-V6 und die nötige Aerodynamik für die Rennstrecke zuzulassen. Rolf Stommelen pilotierte den Wagen 1974 für das Kölner Werksteam bei der Europameisterschaft.

Zinkdruckguss-Qualität und die RS3100-Homologationsmerkmale

Minichamps bringt bei diesem Capri seine langjährige Erfahrung mit Rennsport-Replikaten ein, erkennbar am Gewicht des Zinkdruckgusses und an der sauberen Umsetzung der Homologations-Anbauteile. Der charakteristische Heckflügel, breiter und höher als am Serienmodell, sitzt exakt positioniert, ebenso die verbreiterten Kotflügel, die den RS3100 optisch deutlich vom zivilen Capri abheben. Türen und Motorhaube lassen sich öffnen, die Scharniere halten die Klappen in der gewählten Stellung, und darunter zeigt sich der nachgebildete 3,1-Liter-V6 mit Rennauspuffanlage.

Die Lackierung mit Startnummer 2 und den Sponsorenaufdrucken ist tampobedruckt, was ein randscharfes, dauerhaftes Druckbild ohne Silberrand ergibt, selbst nach Jahren im Vitrinenlicht. Die Rennreifen füllen die Radläufe passgenau aus, ein Detail, das bei breiteren Homologationsfahrzeugen über die Gesamtwirkung entscheidet. Die Übergänge zwischen Kotflügelverbreiterung und ursprünglicher Karosserielinie sind sauber abgesetzt, ohne sichtbare Stufen im Spritzguss.

Im Massstab 1:18 lassen sich die Details der Gruppe-2-Technik, etwa die Lüftungsschlitze auf der Fronthaube oder die freiliegenden Radmuttern, deutlich besser nachvollziehen als in kleineren Formaten. Für Sammler, die sich auf die Übergangsjahre zwischen reinen Tourenwagen und den späteren Silhouette-Rennern der Gruppe 5 spezialisieren, liefert dieses Modell einen präzisen Referenzpunkt jener technischen Entwicklung.

Rolf Stommelen und die Tourenwagen-Europameisterschaft 1974

Rolf Stommelen zählte in den Siebzigerjahren zu den vielseitigsten deutschen Rennfahrern, aktiv in der Formel 1 ebenso wie in Sportwagen- und Tourenwagenrennen. Für das Kölner Werksteam von Ford pilotierte er 1974 den Capri RS3100 in der Europameisterschaft für Tourenwagen, einer Serie, die damals als technisch anspruchsvollste Variante des Rennsports mit Serienbasis galt. Der Nürburgring, mit seiner Nordschleife als Prüfstein für Fahrwerk und Aerodynamik, gehörte zu den anspruchsvollsten Stationen dieser Meisterschaft.

Der RS3100 markierte für Ford den Höhepunkt der Capri-Entwicklung als reinrassiges Tourenwagen-Homologationsmodell, bevor die Gruppe-5-Regeln wenig später noch radikalere Karosserieformen erlaubten. Die Konkurrenz kam vor allem von BMW mit dem 3.0 CSL, dessen Rivalität mit dem Capri die ETC-Saisons jener Jahre prägte und bis heute als eines der prägenden Kapitel des europäischen Tourenwagensports gilt.

Stommelens Karriere, die ihn später auch in Porsche-917- und 935-Cockpits führte, steht exemplarisch für eine Generation deutscher Fahrer, die zwischen Formel 1 und Langstrecken-Tourenwagenrennen wechselten, ohne sich auf eine Disziplin festzulegen. Für eine Sammlung rund um die Capri-gegen-BMW-Rivalität der Siebzigerjahre bildet dieses Modell einen naheliegenden Ausgangspunkt. Modelle beider Rivalen nebeneinander zu zeigen, macht den technischen Wettstreit jener Saison im Massstab 1:18 unmittelbar nachvollziehbar.

Platzierung in einer Tourenwagen-Sammlung

Neben einem BMW 3.0 CSL derselben Epoche entfaltet dieser Capri RS3100 seine volle Wirkung, zwei Kontrahenten, die die ETC-Saisons der Siebzigerjahre dominierten. Die öffnenden Türen und die Motorhaube erlauben eine Präsentation, die den Rennmotor zeigt statt ihn hinter einer versiegelten Karosserie zu verbergen. Minichamps positioniert das Modell im gehobenen Mittelfeld zwischen einfachen Schaustücken und vollständig detaillierten Wettbewerbsreplikaten, eine Preislage, die dem Detailgrad angemessen erscheint. Für Sammler historischer Tourenwagen-Rennsportgeschichte bietet dieser Capri sowohl ein eigenständiges Sammlungsstück als auch einen Baustein für eine grössere, thematisch geordnete ETC-Vitrine, die Jahr für Jahr wachsen kann.

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