
Horch 855 Special Roadster Silber Schwarz Minichamps 1:43

Technische Daten
- Auto-Marke
- Horch
- Modellhersteller
- Minichamps
- Massstab
- 1:43
- Material
- Metall
- Modellzustand
- Neues Modell
- Art.-Nr.
- 436014204
- Baujahr
- 1938
- Epoche
- Vorkriegszeit
- Karosserieform
- Cabrio
- Fahrzeugklasse
- Vintage Klassiker
- Öffnungen
- Nein
- Verpackungszustand
- Neu
- Modelltyp
- Strassenmodelle
- EAN / GTIN
- 4012138080942
Das Modell Horch 855 Special Roadster Silber Schwarz Minichamps 1:43 im Überblick
TL;DR: Minichamps bildet den Horch 855 Special Roadster in Silber-Schwarz im Massstab 1:43 ab, die seltenste und sportlichste Karosserievariante der Horch-Oberklasse von 1938. Die Karosserie ist eine geschlossene Diecast-Schale mit langer, tief gezogener Motorhaube und der für den Special Roadster charakteristischen zweifarbigen Lackierung.
Während das 853 Cabriolet auf grosszügige Repräsentation setzte, war der 855 Special Roadster die sportlichere, seltenere Antwort im Horch-Programm: kürzer im Aufbau, tiefer in der Linie, für Kunden gedacht, die Auftritt mit einem Hauch Rennsport-Anmutung verbinden wollten. Von diesem Special Roadster entstand nur eine sehr kleine, meist mit wenigen Dutzend Fahrzeugen angegebene Stückzahl, was ihn heute zu einem der gesuchtesten deutschen Vorkriegswagen macht.
Der 855 Special Roadster im Horch-Programm
Die sportlichste Karosserievariante der Baureihe 8
Horch bot seine grossen Achtzylinder-Chassis in mehreren Aufbauvarianten an, von der viertürigen Pullman-Limousine bis zum zweisitzigen Special Roadster. Der 855 stand am sportlichen Ende dieser Palette, mit kürzerem Radstand, tiefer gezogener Gürtellinie und einer Frontpartie, die trotz der schieren Länge der Motorhaube auf Dynamik statt auf reine Grösse setzte. Von den Special-Roadster-Varianten wurden nur kleine Stückzahlen gebaut, konkrete Zahlen schwanken je nach Quelle, was ihre Seltenheit im Original wie im Modell gleichermassen unterstreicht. Für Sammler, die den Unterschied zwischen Repräsentations- und Sport-Karosserie an derselben Chassisbasis studieren wollen, bietet ein direkter Vergleich mit dem 853 Cabriolet dieser Sammlung genau diese Gegenüberstellung.
Silber-Schwarz als Zweifarbenkonzept
Die zweifarbige Kombination aus Silber und Schwarz war bei sportlich ausgerichteten Vorkriegs-Karosserien eine bewusste Designentscheidung: Der dunkle untere Bereich liess das Fahrzeug tiefer wirken, während die helle Oberfläche die geschwungene Linienführung der Kotflügel betonte. Minichamps setzt diesen Übergang sauber und ohne Verlauf um, mit einer klaren Trennkante entlang der Fahrzeugflanke. Die Speichenräder, in Silber gehalten, greifen die helle Oberflächenfarbe auf und verstärken den Eindruck einer durchgängigen, bewusst komponierten Farbgestaltung, die selbst achtzig Jahre später noch modern wirkt.
Handwerkliche Umsetzung eines seltenen Zweisitzers
Geschlossene Karosserie und die lange Motorhaube
Auch dieser Horch ist als geschlossene Diecast-Schale gegossen, ohne bewegliche Tür oder Haube. Bei einem Special Roadster mit derart langer, schmaler Motorhaube ist das von Vorteil: Die durchgehende Linie von der Kühlerfigur bis zur Windschutzscheibe bleibt ungestört, ohne Fuge, die bei einem öffnenden Modell zwangsläufig entstehen würde. Die tief heruntergezogenen Kotflügel und der knapp bemessene Fahrgastraum, typisch für diese Karosserievariante, sind dadurch in einem Guss festgehalten.
Vergleich zum 853 Cabriolet in derselben Sammlung
Wer beide Horch-Modelle dieser Kollektion nebeneinander stellt, den 853 als offenes Repräsentationscabriolet und diesen 855 als sportlichen Zweisitzer, sieht auf einen Blick, wie unterschiedlich Auto Union dieselbe technische Basis karosserieseitig interpretierte. Minichamps siedelt solche Vorkriegs-Sonderkarosserien preislich am oberen Ende der 1:43-Klassiklinie an, was angesichts des Aufwands an Zweifarblackierung und Chromdetail nachvollziehbar ist. Beim Prüfen der Qualität lohnt der Blick auf die Trennkante der Zweifarblackierung und auf die Speichenräder, denn beide Punkte verraten am schnellsten, ob ein Hersteller bei einem derart anspruchsvollen Farbkonzept sauber gearbeitet hat. Bei diesem Special Roadster fallen beide Prüfpunkte positiv aus. Das rechtfertigt seinen Platz neben deutlich teureren Résine-Kleinserien mit ähnlichem Anspruch. So bleibt der Zugang zu einem der seltensten Vorkriegs-Horch-Modelle auch ohne Original-Budget möglich.
Der 855 als Gegenstück zum 853 in der Vitrine
Wer beide Horch-Modelle besitzt, den 853 als grosszügiges Repräsentationscabriolet und den 855 Special Roadster als sportlichen Zweisitzer, baut sich eine kleine, in sich stimmige Auto-Union-Ecke im Regal auf, die die Bandbreite der Marke besser zeigt als jedes einzelne Modell für sich. Genau diese Seltenheit, gepaart mit der präzisen Zweifarblackierung, macht ihn zu einem der Modelle, bei denen sich ein etwas höherer Preis im Segment schnell rechtfertigt. Für eine Vitrine, die Wert auf Exklusivität statt auf reine Stückzahl legt, ist das ein starkes Argument. Er steht dort nicht als Füllmodell, sondern als eigenständiger Blickfang.












