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Ford Escort Mk2 RS2000 #9 A. Vatanen / P. Bryant RAC Rally 1977 MCG 1:18

Ford Escort Mk2 RS2000 #9 A. Vatanen / P. Bryant RAC Rally 1977 MCG 1:18
Aktueller Preis: 48.78 CHF
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Technische Daten
Auto-Marke
Ford
Modellhersteller
MCG
Massstab
1:18
Material
Metall
Modellzustand
Neues Modell
Art.-Nr.
MCG18437R
100% authentisch Direkt von den Herstellern
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Das Modell Ford Escort Mk2 RS2000 #9 A. Vatanen / P. Bryant RAC Rally 1977 MCG 1:18 im Überblick

TL;DR: Das MCG-Modell im Massstab 1:18 zeigt den Ford Escort Mk2 RS2000 #9, gefahren von Ari Vatanen und P. Bryant an der RAC Rallye 1977. Der Zinkdruckguss ist als geschlossene Karosserie gefertigt, mit sauberen Übergängen und originalgetreuem Rallye-Dekor. Ein Sammlerstück für die britische Rallyegeschichte der 1970er Jahre.

Die Lombard RAC Rallye galt in den 1970er Jahren als eine der anspruchsvollsten Prüfungen im Rallye-Weltmeisterschaftskalender: enge britische Forststrecken, wechselndes Wetter und Nachtetappen forderten Fahrer und Technik gleichermassen. Ford schickte seine Escort Mk2 in verschiedenen Ausbaustufen ins Feld, und die RS2000-Variante mit ihrem robusten 2.0-Liter-Vierzylinder stand neben der stärkeren RS1800-Version für eine solide, alltagstauglichere Wettbewerbsbasis.

Der Ford Escort Mk2 RS2000 im Rallye-Einsatz 1977

RS2000 im Vergleich zum RS1800

Ford setzte den Escort Mk2 in den 1970er Jahren in zwei Hauptvarianten im Rallyesport ein: den RS1800 mit dem stärkeren Cosworth-BDA-Vierzylinder für die Werksmannschaft und den RS2000 mit dem einfacheren 2.0-Liter-Pinto-Triebwerk. Der RS2000 war leichter zu warten und günstiger im Unterhalt, weshalb er häufig bei halbwerksseitigen Einsätzen zum Zug kam, während die volle Werkskraft meist dem RS1800 vorbehalten blieb. Auf den schnellen, offenen Passagen der RAC Rallye reichte seine Leistung dennoch aus, um mit der robusten Hinterachskonstruktion des Escort Mk2 respektable Zeiten zu erzielen, auch wenn die Papierform gegenüber dem RS1800 einen Nachteil bedeutete.

Vatanen, Bryant und die Boreham-Ära

Ari Vatanen zählt zu den prägendsten finnischen Rallyefahrern der Weltmeisterschaftsgeschichte und gewann 1981 den WM-Titel für Ford mit dem Escort RS1800. Die hier gezeigte Startnummer 9 mit Beifahrer P. Bryant fällt in die Jahre, in denen sich Vatanens Karriere bei Ford aufbaute, bevor er zum vollwertigen Werksfahrer aufstieg. Fords Motorsportabteilung in Boreham betreute in dieser Zeit ein breites Feld an Escort-Einsätzen unterschiedlicher Ausbaustufen, und die RAC Rallye als Heimrennen genoss dabei besondere Aufmerksamkeit der britischen Presse entlang der Forststrecken. Für Sammler, die die Anfangsjahre grosser Rallyekarrieren dokumentieren, markiert dieses Fahrzeug einen Zeitpunkt vor dem grossen Titelgewinn, was dem Exemplar einen eigenen historischen Reiz verleiht. Diese frühe Wettbewerbsgeschichte macht das Fahrzeug für Kenner des britischen Rallyesports besonders interessant.

MCGs Ford Escort RS2000 in 1:18 Zinkdruckguss

Zinkdruckguss und die geschlossene Karosserie

MCG fertigt dieses Modell aus Zinkdruckguss, einem Material, das dem Modell in der Hand sofort spürbares Gewicht verleiht und die Formstabilität über Jahre hinweg sichert. Die Karosserie ist als geschlossene Einheit gefertigt: Türen, Motorhaube und Heckklappe öffnen nicht. Ohne Scharniertoleranzen, die bei beweglichen Teilen eingeplant werden müssen, verlaufen die Spaltmasse durchgehend und gleichmässig, von der Frontschürze bis zum Heck. Diese Bauweise ist bei Rallye-Nachbildungen in diesem Massstab weit verbreitet und keine Einschränkung, sondern eine bewusste Entscheidung, die der Aussenwirkung zugutekommt. Wer die Karosserielinien und die Aufkleberführung studieren will, kann das an einem sauberen, ungebrochenen Übergang tun.

Tampondruck für Startnummer und Sponsorenlogos

Rallye-Lackierungen der 1970er Jahre trugen meist zahlreiche Sponsorenlogos, Startnummern und Rallyeplaketten in mehreren Farben, und genau diese Vielschichtigkeit stellt beim Tampondruck die grösste Herausforderung dar. Jede Farbe wird einzeln aufgebracht, und eine minimale Verschiebung der Passung macht sich sofort als Unschärfe bemerkbar. Unter direktem Vitrinenlicht zeigt sich, wie exakt die Kanten der Startnummer 9 und der Logos zur Karosserielinie stehen, ein Detail, das erfahrene Sammler beim Vergleich mehrerer Anbieter zuerst prüfen. Der Lack selbst liegt auf dem harten Metallkörper auf, wodurch der Glanz auch unter direktem Licht tief und gleichmässig wirkt. Bei MCGs Ausführung fällt zudem auf, dass die Ränder der Rallyeplaketten nicht ausfransen, ein Zeichen für eine sauber eingestellte Druckvorlage.

Massstab 1:18 und die Wirkung in der Vitrine

Im Massstab 1:18 kommt ein Fahrzeug von der Grösse des Escort Mk2 auf ungefähr 24 bis 25 cm Länge, was in einer Standardvitrine mit rund 30 cm Fachtiefe ausreichend Platz zum Nachbarmodell lässt. Diese Grösse erlaubt es, die Proportionen der breiten Radhäuser, die groben Rallyereifen und die charakteristische Bodenfreiheit des Escort deutlich zu erkennen, Details, die im kleineren Massstab 1:43 kaum mehr als Andeutung blieben. Die Fahrwerksgeometrie eines Rallyefahrzeugs unterscheidet sich sichtbar von einem Strassenmodell, und 1:18 ist die Grösse, in der diese Unterschiede erst richtig zur Geltung kommen. Wer eine Rallye-Sammlung nach Massstab konsequent aufbaut, gewinnt in 1:18 mehr Detailtreue an Fahrwerk und Karosserie, muss dafür aber auch mehr Vitrinenfläche einplanen als bei einer Reihe von 1:43-Modellen. Für die Lichtführung in der Vitrine gilt: Eine gerichtete Lichtquelle von leicht seitlich oben zeigt die Lacktiefe am besten und lässt das originalgetreue Dekor ohne störende Reflexionen erkennen. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, da UV-Licht Lack und Aufkleber auf Dauer verändern kann, ein Hinweis, der für jedes Sammlermodell unabhängig vom Hersteller gilt. Zwischen den Fächern einer Vitrine sollte genügend Abstand bleiben, damit die seitliche Rallye-Grafik nicht vom Nachbarmodell verdeckt wird, ein praktischer Punkt gerade bei Fahrzeugen mit auffälliger Beklebung wie diesem. So bleibt die Beklebung über Jahre gut lesbar.

Einordnung in einer Rallye-Sammlung

MCG positioniert sich preislich zwischen einfachen Massenware-Druckgussmodellen und den aufwendig handgefertigten Kleinserien aus Resin, die bei Rallye-Klassikern oft eine deutlich höhere Teileanzahl und einen entsprechend höheren Preis mit sich bringen. Für Sammler, die eine Chronologie der Ford-Rallyegeschichte der 1970er Jahre aufbauen möchten, ergänzt dieser Escort Mk2 RS2000 die bekannteren RS1800-Werksausführungen um eine Variante, die im Modellbau seltener zu finden ist. Wer die Vatanen-Karriere in der Vitrine dokumentieren will, findet in diesem frühen Einsatzjahr einen sinnvollen Ausgangspunkt vor dem WM-Titel von 1981. Die geschlossene Karosserie macht das Modell unkompliziert im Umgang, ohne Scharniere, die sich mit der Zeit lockern könnten, und mit einer Aussenwirkung, die für die Rallye-Lackierung im Mittelpunkt steht. Ein solides Sammlerstück für alle, die britische Waldrallyes der 1970er Jahre schätzen. Wer den Escort Mk2 im Massstab 1:18 sucht, findet mit dieser MCG-Ausführung eine solide Zinkdruckguss-Alternative zu den selteneren, deutlich teureren Resin-Editionen kleiner Auflagen. Für die Vitrine bedeutet das eine überzeugende Balance aus Preis, Gewicht und Detailtreue.

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