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Rolls-Royce Phantom I Cabriolet Blau Kyosho 1:18

Rolls-Royce Phantom I Cabriolet Blau Kyosho 1:18
Aktueller Preis: 157.72 CHF
Ausverkauft

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Technische Daten
Auto-Marke
Rolls-Royce
Modellhersteller
Kyosho
Massstab
1:18
Material
Metall
Modellzustand
Neues Modell
Art.-Nr.
08931LB
100% authentisch Direkt von den Herstellern
5-Lagen-Karton Schaumstoff-Polsterung innen
Einfache Rückgabe 14 Tage, keine Fragen gestellt
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Das Modell Rolls-Royce Phantom I Cabriolet Blau Kyosho 1:18 im Überblick

TL;DR: Kyosho bildet den Rolls-Royce Phantom I Cabriolet von 1926 in Blau im Massstab 1:18 nach, jenen Vorkriegs-Luxuswagen, dessen Chassis Rolls-Royce an unabhängige Karosseriebauer auslieferte. Das Diecast-Modell zeigt die offene Cabriolet-Karosserie und die opulenten Proportionen der frühen Phantom-Generation, vor der Ablösung durch den Phantom II Ende der 1920er-Jahre.

Rolls-Royce verkaufte in den 1920er-Jahren nur das Chassis, die Karosserie entstand bei unabhängigen Handwerksbetrieben nach Kundenwunsch. Dieses Cabriolet in Blau zeigt, wie individuell ein Phantom I ausfallen konnte, lange bevor Standardisierung den Luxuswagenbau prägte.

Der Phantom I und die Ära des karosseriegebauten Luxus

Chassis-Verkauf und unabhängige Karosseriebauer

Wer diesen Wagen im Massstab betrachtet, sieht letztlich ein Stück Wirtschaftsgeschichte des frühen Luxusautomobilbaus. Rolls-Royce lieferte in den 1920er-Jahren ausschliesslich rollende Chassis mit Motor und Fahrwerk aus, die Kunden liessen die Karosserie anschliessend bei spezialisierten Betrieben massschneidern, eine Praxis, die im Automobilbau der Zwischenkriegszeit weit verbreitet war. Diese Trennung von Chassis und Karosserie erklärt, weshalb Sammler beim Phantom I stets auch die Geschichte des jeweiligen Karosseriebauers mitbetrachten.

Nachfolger des Silver Ghost

Der Phantom I löste 1925 den legendären Silver Ghost ab und übernahm dessen Ruf als eines der ruhigsten und laufruhigsten Automobile seiner Zeit. Rolls-Royce fertigte das Modell sowohl im britischen Derby als auch, ab 1926, im amerikanischen Springfield für den nordamerikanischen Markt, was dem Phantom I eine transatlantische Fertigungsgeschichte verleiht, die bei Vorkriegsfahrzeugen dieser Klasse selten ist.

Kyoshos Interpretation der Cabriolet-Karosserie

Blaue Lackierung und Chromdetails

Der Blauton wirkt unter direktem Licht satt und ohne Metallic-Flimmern, passend zur zurückhaltenden Eleganz, die karosseriegebaute Fahrzeuge dieser Epoche prägte. Die verchromten Elemente, Kühlergrill, Scheinwerferfassungen und Stossstangen, sind klar von der Lackfläche abgesetzt und zeigen an den Kanten keine Unschärfe, was bei einem derart flächenreichen Vorkriegsdesign den Gesamteindruck massgeblich trägt.

Öffnungsmechanismen und Verdeck

Türen und Motorhaube öffnen auf Metallscharnieren und geben den Blick auf ein Cockpit frei, das die grosszügigen Sitzbänke und das für die Epoche typische Armaturenbrett nachbildet. Das Verdeck ist in geöffneter Cabriolet-Stellung wiedergegeben, was der ohnehin schon langen Silhouette zusätzliche Präsenz verleiht. Das Gewicht des Zinkdruckgusses in der Hand vermittelt bei einem derart grossen Fahrzeug sofort einen Eindruck von Solidität, der bei leichteren Materialien fehlt.

Ein Vorkriegsklassiker für die repräsentative Vitrine

Im Massstab 1:18 erreicht der Phantom I durch seine lange Motorhaube eine Standfläche von schätzungsweise 27 bis 29 Zentimetern, deutlich mehr als bei kompakteren Sportwagen derselben Vitrine, und verlangt entsprechend Platz in der ersten Reihe. Als Diecast-Modell im mittleren bis gehobenen Preissegment eignet sich dieser Phantom I besonders für Sammlungen, die Vorkriegsluxus neben Nachkriegsklassikern zeigen wollen. Blau war eine von vielen bei Karosseriebauern beliebten Farben, zurückhaltender als Schwarz, aber ebenso seriös wie ein tiefes Bordeauxrot. Da die grossflächige Lackierung Fingerabdrücke deutlicher zeigt als kleinere Sportwagenmodelle, empfiehlt sich beim Ausstellen ein Griff an den Chromteilen statt an der Karosserie. Direktes Licht auf der Chromfläche verrät zudem am schnellsten, ob die Verchromung gleichmässig aufgetragen wurde.

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