
Porsche 935 Jolly Club #3 C. Facetti / M. Finotto 24 Hours of Daytona 1977 Minichamps 1:43

Technische Daten
- Auto-Marke
- Porsche
- Modellhersteller
- Minichamps
- Massstab
- 1:43
- Material
- Metall
- Modellzustand
- Neues Modell
- Art.-Nr.
- 400776303
- Baujahr
- 1977
- Epoche
- 1970s
- Karosserieform
- GT-Modelle
- Fahrzeugklasse
- IMSA & Nordamerikanischer Sportwagen
- Öffnungen
- Nein
- Verpackungszustand
- Neu
- Modelltyp
- Rennmodelle
- EAN / GTIN
- 4012138101722
Das Modell Porsche 935 Jolly Club #3 C. Facetti / M. Finotto 24 Hours of Daytona 1977 Minichamps 1:43 im Überblick
TL;DR: Minichamps' 1:43 Porsche 935 zeigt Startnummer 3, mit der das italienische Privatteam Jolly Club 1977 bei den 24 Stunden von Daytona antrat, gefahren von Carlo Facetti und Martino Finotto. Die geschlossene Zinkdruckguss-Karosserie trägt die auffällige Jolly-Club-Lackierung in besonders präzisem Tampondruck.
Daytona zog in den späten 1970er-Jahren nicht nur amerikanische, sondern auch zahlreiche europäische Privatteams an, die den 935 von Porsche als Kundenfahrzeug kauften und in eigenen Farben einsetzten. Jolly Club aus Italien gehörte zu den auffälligsten dieser Teams, sowohl farblich als auch in seiner langjährigen Präsenz im internationalen Sportwagensport.
Die 24 Stunden von Daytona 1977 und Startnummer 3
Jolly Club und die italienische Privatteam-Kultur
Jolly Club zählte zu den etabliertesten italienischen Rennteams der 1970er- und 1980er-Jahre, aktiv sowohl im Rallyesport als auch im Sportwagenrennen, mit einer Vorliebe für auffällige, unverkennbare Lackierungen. Der Kauf eines Kunden-935 von Porsche erlaubte solchen Teams, mit nahezu werksgleicher Technik gegen die grossen Namen anzutreten, auch wenn das Budget für Entwicklung und Ersatzteile naturgemäss geringer ausfiel als bei Martini Racing. Gerade die grosse Zahl an Kunden-935 macht es für Modellhersteller heute reizvoll, gezielt einzelne, weniger bekannte Teamfarben statt der immer gleichen Werksversionen abzubilden.
Facetti, Finotto und der 935 als Kundensport-Fahrzeug
Carlo Facetti und Martino Finotto bildeten über mehrere Saisons hinweg ein eingespieltes Fahrerduo für Jolly Club, mit Erfahrung sowohl auf europäischen Rundstrecken als auch bei Langstreckenklassikern wie Daytona. Ihr Einsatz 1977 zeigt, wie ernst italienische Privatteams den amerikanischen Sportwagensport nahmen, obwohl die Reise über den Atlantik zusätzlichen logistischen Aufwand bedeutete. Facetti und Finotto kehrten in den folgenden Jahren mehrfach nach Nordamerika zurück, ein Zeichen dafür, wie ernst Jolly Club dieses Engagement nahm.
Minichamps' 935 in Jolly-Club-Lackierung
Geschlossene Karosserie und der Fastback erneut im Kundensport
Wie beim Martini-Werksauto hält Minichamps auch diesen Kunden-935 als geschlossene Zinkdruckguss-Karosserie fest, mit derselben langgezogenen Fastback-Silhouette und denselben verbreiterten Kotflügeln, die das Gruppe-5-Reglement erlaubte. Der Unterschied zum Werksauto liegt nicht in der Form, sondern ausschliesslich in der Lackierung. Die identische Fastback-Form beider Fahrzeuge zeigt, wie sehr der Erfolg eines Kundensport-Modells von der Lackierung statt von technischen Unterschieden abhängt.
Farbgestaltung und Tampondruck einer Privatteam-Lackierung
Die Jolly-Club-Farben, ein kräftiges Gelb kombiniert mit dunkleren Kontrastflächen, gehören zu den auffälligsten Lackierungen im 935-Kundensport und verlangen dieselbe Präzision im Tampondruck wie ein Werksdesign, obwohl das Farbschema weniger bekannt ist als Martini. Startnummer 3 sowie die Sponsorenkennzeichnungen sind scharf begrenzt aufgebracht, ohne Farbverlauf an den Übergängen. Die breiten Rennreifen und die charakteristischen Lufteinlässe hinter den Türen sind ebenso sorgfältig herausgearbeitet wie beim Werksauto.
Kundensport-Farben als Ergänzung zum Werksteam
Im Massstab 1:43 ergänzt dieser Jolly-Club-935 eine Sammlung, die bereits ein Martini-Werksauto derselben Grundform enthält, um die Kundensport-Perspektive der 935-Geschichte. Facetti und Finotto liefern dazu zwei Namen, die in der italienischen Sportwagengeschichte der späten 1970er-Jahre wiederkehren und dem Modell über die reine Farbvariante hinaus Substanz geben. Neben den bekannten Martini- und Jägermeister-Farben rundet dieses Gelb die Bandbreite der 935-Kundenteams in einer thematischen Vitrine sinnvoll ab. Für eine vollständige Daytona-1977-Startfeld-Dokumentation gehört Jolly Club zu den unverzichtbaren Namen.















