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Porsche 935/77 #67 R. Stommelen Nurburgring DRM Champion 1977 Minichamps 1:43

Porsche 935/77 #67 R. Stommelen Nurburgring DRM Champion 1977 Minichamps 1:43
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Technische Daten
Auto-Marke
Porsche
Modellhersteller
Minichamps
Massstab
1:43
Material
Metall
Modellzustand
Neues Modell
Art.-Nr.
400776367
100% authentisch Direkt von den Herstellern
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Das Modell Porsche 935/77 #67 R. Stommelen Nurburgring DRM Champion 1977 Minichamps 1:43 im Überblick

TL;DR: Minichamps reproduziert im Massstab 1:43 den Porsche 935/77 mit Startnummer 67, dem Fahrzeug, mit dem Rolf Stommelen 1977 die DRM gewann. Diecast-Ausführung, geschlossene Karosserie, die typische breite Silhouette der Gruppe-5-Ära. Ein kompaktes Stück für Sammler deutscher Tourenwagen- und GT-Geschichte der Siebzigerjahre.

Die Gruppe-5-Silhouette-Rennwagen der späten Siebzigerjahre verwandelten den Porsche 911 Turbo in ein extrembreites Rennmonster, und der 935 wurde zur dominanten Kraft der Deutschen Rennsport-Meisterschaft dieser Jahre. Rolf Stommelen sicherte sich 1977 mit genau diesem Fahrzeug den Titel, einem Höhepunkt seiner vielseitigen Karriere. Minichamps bringt diese Ära nun im Massstab 1:43 ins Regal.

Der Porsche 935/77 als Silhouette-Rennwagen der Gruppe 5

Reglement, Bauweise und Startnummer 67

Das Reglement der Gruppe 5 liess den Herstellern weitgehende Freiheit bei Kotflügelverbreiterungen, Aerodynamik-Anbauten und Motorleistung, solange die Grundsilhouette des Serienwagens erkennbar blieb. Auf Basis des 911 Turbo entwickelt, dominierte der 935 die europäischen Rennstrecken fast ein Jahrzehnt lang. Die Version 935/77 trug die verlängerte Frontpartie und den charakteristischen Heckflügel, der dem Wagen seine unverkennbare, breite Silhouette verlieh. Unter der Startnummer 67 lief das Fahrzeug in einer Saison, in der die DRM zum wichtigsten nationalen Prüfstein für Gruppe-5-Technik wurde. Fahrzeuge dieser Bauart bildeten das Rückgrat der DRM-Startfelder jener Jahre, in denen Privatteams und werksnahe Renngemeinschaften mit nahezu identischer Basis um Meisterschaftspunkte kämpften. Die technische Nähe zum Strassenmodell blieb dabei erkennbar, auch wenn Motorleistung und Aerodynamik längst weit über das hinausgingen, was ein Serien-911 Turbo je leisten konnte.

Rolf Stommelen und der Titel 1977

Stommelen brachte Erfahrung aus Formel 1, Le Mans und zahlreichen Tourenwagen-Einsätzen mit, als er den 935 zum DRM-Titel 1977 steuerte. Der Nürburgring, Schauplatz vieler Läufe jener Saison, war für ihn vertrautes Terrain. Seine Karriere reichte von der Formel 1 über Le Mans bis zu nordamerikanischen Sportwagenserien, eine Bandbreite, die nur wenige Fahrer seiner Generation vorweisen konnten, und die dem Titelgewinn 1977 zusätzliches Gewicht gab, auch ausserhalb Deutschlands.

Minichamps Diecast im Massstab 1:43

Karosserie, Lack und Detailgrad

Minichamps setzt bei diesem Modell auf Zink-Druckguss, ein Material, das im Vergleich zu Resin mehr Gewicht in die Hand bringt und dem Lack eine gleichmässige, harte Unterlage gibt. Die Karosserie ist geschlossen ausgeführt, was bei diesem Massstab und dieser Preislage der Normalfall ist und keinen Nachteil darstellt: Der gesamte Detailgrad zeigt sich an der Aussenhaut, an den durchgehenden Fugenlinien entlang der breiten Kotflügel, an der Lacktiefe und an der Präzision der aufgedruckten Startnummer 67 samt Sponsorenschriftzügen. Farbgebung und Sponsorendekor folgen der historischen Vorlage, wobei Minichamps auf saubere Kantenübergänge zwischen den einzelnen Flächen achtet, statt Übergänge grosszügig zu vereinfachen. Auch die Räder und die Fahrwerksgeometrie sind so gestaltet, dass die charakteristische, breite Spur des Originalfahrzeugs im Modell klar erkennbar bleibt.

Massstab 1:43 im Sammlungskontext

Im Massstab 1:43 misst das Modell nur wenige Zentimeter, was eine dichte Aufstellung ganzer Rennserien-Saisons auf einer einzigen Vitrinenebene erlaubt, ohne den Platzbedarf eines 1:18-Stücks. Der Verzicht auf öffnende Teile erlaubt Minichamps engere Fertigungstoleranzen an den Übergängen zwischen Kotflügel, Tür und Heckpartie, gerade an einem Fahrzeug mit derart ausgeprägten Verbreiterungen ein sichtbarer Vorteil. Zink-Druckguss hält diese Form über Jahrzehnte formstabil, ein Vorteil gegenüber leichteren Materialien, wenn ein Modell regelmässig zwischen verschiedenen Vitrinenplätzen umgestellt wird. Wer die Qualität selbst beurteilen will, prüft zuerst die Linienführung der Verbreiterungen und die Schärfe der Startnummer. Direktes Vitrinenlicht zeigt dabei sowohl die Lacktiefe als auch jede Unregelmässigkeit sofort.

Platz in der Vitrine

Für eine Sammlung, die sich der deutschen Rennsportgeschichte der Siebzigerjahre widmet, ist dieser 935/77 ein naheliegender Ausgangspunkt: Er steht am Übergang zwischen Strassensportwagen und reiner Rennsporttechnik, bevor die Gruppe C in den Achtzigerjahren mit reinrassigen Prototypen wie dem 956 folgte. Neben Modellen aus der IMSA- oder Gruppe-C-Ära entfaltet er seine eigene, kantigere Optik. Der kompakte Massstab 1:43 macht ihn zu einem unkomplizierten Baustein für jede thematisch aufgebaute Porsche-Vitrine. Wer parallel Fahrzeuge aus den folgenden Kapiteln der Marke sammelt, etwa Prototypen der Gruppe C oder spätere GT3-Cupwagen, erkennt am 935/77 die Wurzeln jener aerodynamischen und technischen Entwicklung, die Porsche über Jahrzehnte im Rennsport verfolgte. Die Startnummer 67 und die DRM-Saison 1977 geben dem Stück einen klaren historischen Ankerpunkt, der es von generischen Silhouette-Nachbildungen ohne dokumentierten Renneinsatz unterscheidet.

43.09 CHF
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