
Porsche 917K #22 H. Marko / G. van Lennep Martini Racing 24 Hours of Le Mans Sieger 1971 Kassetten-Edition Minichamps 1:43

Technische Daten
- Auto-Marke
- Porsche
- Modellhersteller
- Minichamps
- Massstab
- 1:43
- Material
- Metall
- Modellzustand
- Neues Modell
- Art.-Nr.
- WAP0201020C
- Baujahr
- 1971
- Epoche
- 1970s
- Karosserieform
- Prototyp-Modelle
- Fahrzeugklasse
- Historische Gruppenrennen
- Öffnungen
- Nein
- Verpackungszustand
- Neu
- Modelltyp
- Rennmodelle
- EAN / GTIN
- —
Das Modell Porsche 917K #22 H. Marko / G. van Lennep Martini Racing 24 Hours of Le Mans Sieger 1971 Kassetten-Edition Minichamps 1:43 im Überblick
TL;DR: Der Minichamps Porsche 917K im Massstab 1:43 bildet den Le-Mans-Sieger von 1971 ab, gefahren von Helmut Marko und Gijs van Lennep für Martini Racing, mit der als Cassette-Lackierung bekannten Farbwirbel-Optik aus Zinkdruckguss. Ein Ankerstück für Sammler, die sich für Porsches Langstreckengeschichte der frühen 1970er Jahre interessieren.
Kein anderer Porsche 917 trägt eine derart auffällige Lackierung wie dieser Le-Mans-Sieger von 1971, dessen wirbelndes Farbmuster in Sammlerkreisen den Beinamen Cassette einbrachte. Minichamps überträgt diese Optik im Massstab 1:43 mit sauber abgesetzten Farbübergängen und feinem Tampondruck, sodass die Startnummer 22 und die Martini-Streifen auch bei dieser Grösse klar lesbar bleiben.
Minichamps Porsche 917K 1:43 in der Cassette-Lackierung
Das wirbelnde Martini-Farbmuster
Statt der klassischen Martini-Streifen in Blau, Rot und Hellblau auf weissem Grund trägt dieser 917K ein Muster aus geschwungenen Farbflächen, das an die aufgewickelten Bänder einer Musikkassette erinnert und dem Fahrzeug seinen Sammlerbeinamen gab. Minichamps arbeitet die einzelnen Farbübergänge mit klaren Kanten heraus, ohne dass sich Töne im Massstab 1:43 vermischen oder verwaschen wirken. Die tief liegende Frontpartie und der markante Kurzheck-Aufbau des 917K, der ihm gegenüber der Langheck-Version bessere Handling-Eigenschaften auf dem Sarthe-Kurs gab, sind in der kleinen Form klar erkennbar. Auch die charakteristischen Kühlluftschlitze über den Radläufen und der weit auskragende Heckflügel des 917K sind in dieser Grösse deutlich abgesetzt.
Zinkdruckguss ohne bewegliche Teile
Das Modell kommt als geschlossene Einheit ohne öffnende Fronthaube oder Türen, eine bei Rennprototypen dieses Massstabs übliche Bauweise. Der Zinkdruckguss verleiht dem kleinen 917K ein deutliches Gewicht in der Hand und bewahrt die flache, windschlüpfige Silhouette über Jahre, ohne dass sich Kanten verziehen. Weil keine Scharniere eingeplant sind, verlaufen die Fugen entlang der Karosserie als feine, durchgehende Linien, was der ohnehin glatten Prototypenform des 917 zugutekommt. Für ein Fahrzeug, dessen Reiz massgeblich vom Farbmuster ausgeht, ist eine makellose, geschlossene Fläche die richtige Grundlage, nicht ein Kompromiss.
Le Mans 1971: Marko, van Lennep und der Distanzrekord
Sieg für Martini Racing
Helmut Marko und Gijs van Lennep steuerten diesen Porsche 917K 1971 zum Gesamtsieg bei den 24 Stunden von Le Mans, im Einsatz für das Martini-Racing-Team, das neben dem Werksteam von Porsche zu den prägenden Kräften der frühen 917-Ära gehörte. Der Sieg bestätigte die Dominanz des 917 in der Sportwagen-Weltmeisterschaft jener Jahre, in der der Typ zuvor bereits 1970 in Le Mans gewonnen hatte, damals allerdings mit einer anderen Fahrzeugkonfiguration und einem anderen Fahrerteam. Für Marko, der später vor allem als Rennleiter im Formel-1-Geschäft bekannt wurde, blieb dieser Le-Mans-Sieg einer der grössten Erfolge seiner aktiven Fahrerkarriere.
Ein Rekord für fast vier Jahrzehnte
Das siegreiche Fahrzeug legte an jenem Wochenende eine Distanz von deutlich über 5000 Kilometern zurück, ein Rekord für die insgesamt gefahrene Strecke bei den 24 Stunden von Le Mans, der erst rund vier Jahrzehnte später von einem modernen Prototyp unterboten wurde. Für Schweizer Sammler, die internationale Langstreckenrennen seit Jahrzehnten aufmerksam verfolgen, gehört dieser Rekord zu den bekanntesten Kapiteln der Sarthe-Geschichte, weit über die reine Porsche-Fangemeinde hinaus bekannt. Der Rekord unterstreicht zugleich, wie ausgereift die Technik des 917K bereits Anfang der 1970er Jahre war, lange bevor moderne Aerodynamik-Simulationen zur Verfügung standen.
Ankerstück für eine 917-Sammlung
In einer Sammlung rund um Porsches Langstreckenprogramm der frühen 1970er Jahre markiert dieser 917K einen der wichtigsten Punkte: den Übergang von reiner Renngeschwindigkeit zu dokumentierter Zuverlässigkeit über 24 Stunden. Der Massstab 1:43 erlaubt es, mehrere 917-Varianten unterschiedlicher Saisons und Lackierungen kompakt zu präsentieren. Die auffällige Cassette-Lackierung wirkt dabei als klarer Blickfang neben zurückhaltenderen Werksfarben. Der Zinkdruckguss hält die feinen Farbübergänge über Jahre stabil, unabhängig davon, wie oft die Vitrine neu geordnet wird. Wer die Geschichte des 917 nachzeichnen möchte, findet in diesem Sieger-Modell einen der überzeugendsten Ausgangspunkte.















