
Porsche 906 LH Porsche System Racing #30 J. Siffert / C. Davis Class Winners 24 Hours of Le Mans 1966 Minichamps 1:43

Technische Daten
- Auto-Marke
- Porsche
- Modellhersteller
- Minichamps
- Massstab
- 1:43
- Material
- Metall
- Modellzustand
- Neues Modell
- Art.-Nr.
- 400666630
- Baujahr
- 1966
- Epoche
- 1960s
- Karosserieform
- Prototyp-Modelle
- Fahrzeugklasse
- Historische Gruppenrennen
- Öffnungen
- Nein
- Verpackungszustand
- Neu
- Modelltyp
- Rennmodelle
- EAN / GTIN
- 4012138071810
Das Modell Porsche 906 LH Porsche System Racing #30 J. Siffert / C. Davis Class Winners 24 Hours of Le Mans 1966 Minichamps 1:43 im Überblick
TL;DR: Minichamps bildet den Porsche 906 LH #30 im Massstab 1:43 aus Zink-Druckguss ab, gefahren von Jo Siffert und Colin Davis zum Klassensieg bei den 24 Stunden von Le Mans 1966. Die Langheck-Karosserie mit gestreckter, windschnittiger Form war eigens für die schnellen Le-Mans-Geraden konzipiert. Ein Modell mit dokumentiertem Renn-Erfolg.
Die Langheck-Version des 906 entstand nicht aus ästhetischen Gründen, sondern aus reiner Aerodynamik-Rechnung für die langen Geraden von Le Mans. Minichamps setzt die gestreckte Heckform mit ihrer flachen, nach hinten auslaufenden Linie im Massstab 1:43 sauber um, samt der Startnummer 30 und der Porsche-System-Racing-Lackierung.
Minichamps Porsche 906 LH #30 im Zink-Druckguss
Langheck-Form und geschlossene Karosserie
Der 906 LH unterscheidet sich von der kurzen Standardversion vor allem am Heck: eine deutlich verlängerte, flach auslaufende Karosserielinie, die den Luftwiderstand auf schnellen Streckenabschnitten reduzierte. Minichamps bildet diese charakteristische Form als geschlossene Zink-Druckguss-Einheit ab, wobei der Übergang von der niedrigen Kabine zur langen Heckpartie ohne sichtbaren Bruch verläuft. Die tief liegenden Klappscheinwerfer fügen sich im geschlossenen Zustand nahtlos in die keilförmige Frontlinie ein, während die schmalen Lufteinlässe seitlich der Kabine den Mittelmotor mit Kühlluft versorgen. Auch die kleine Heckscheibe, typisch für die Langheck-Variante, ist als eigenständiges, leicht geneigtes Detail erkennbar.
Startnummer 30 und die Porsche-System-Racing-Lackierung
Die Startnummer 30 sitzt gross und gut lesbar auf der weissen Kabinenfläche, umrahmt von den charakteristischen roten und weissen Flächen der Porsche-System-Racing-Kennzeichnung, die 1966 mehrere Werksfahrzeuge trugen. Minichamps hält die Übergänge zwischen den Farbflächen scharf und ohne Bluten, was gerade bei einem Fahrzeug mit klar abgegrenzten Farbfeldern entscheidend für den Gesamteindruck ist. Die schmalen Speichenräder mit den charakteristischen Zentralverschlüssen sitzen exakt in den knapp geschnittenen Radhäusern. Die Lackierung folgt dabei exakt der Aufteilung, die auf Fotografien des Renneinsatzes von 1966 überliefert ist.
Der 906 und der Klassensieg bei Le Mans 1966
Der Carrera 6 als Übergangsmodell zu reinen Prototypen
Der 906, intern auch Carrera 6 genannt, markierte den Übergang von Porsches homologierten GT-Rennwagen wie dem 904 zu reinrassigen Prototypen mit Gitterrohrrahmen und einer noch leichteren, konsequenter auf Aerodynamik ausgelegten Karosserie. Der Sechszylinder-Mittelmotor, verwandt mit dem Triebwerk des 911, verschaffte dem 906 ein hervorragendes Verhältnis von Gewicht zu Leistung. Nur eine begrenzte Stückzahl des 906 wurde gebaut, was das Modell zu einem vergleichsweise seltenen Kapitel der Porsche-Renngeschichte macht.
Jo Siffert, Colin Davis und der Erfolg von 1966
Jo Siffert und Colin Davis steuerten diesen 906 LH 1966 zum Sieg in seiner Klasse bei den 24 Stunden von Le Mans, einem Rennen, bei dem Zuverlässigkeit über die volle Distanz ebenso entscheidend war wie reine Geschwindigkeit. Für Porsche bestätigte dieser Erfolg die Richtung, die man mit dem 906 eingeschlagen hatte, und legte den Grundstein für die noch grösseren Prototypen-Erfolge der folgenden Jahre. Für eine Sammlung, die Porsches Weg von den frühen GT-Erfolgen zu den grossen Prototypen-Siegen der Siebzigerjahre nachzeichnet, markiert dieser Klassensieg einen wichtigen Zwischenschritt.
Zwischenschritt auf dem Weg zu Porsches Prototypen-Ära
Der 906 LH #30 eignet sich als Bindeglied zwischen Porsches früheren GT-Erfolgen wie dem 904 und den späteren Prototypen-Gesamtsiegen bei Le Mans, ein Baustein, der in einer chronologisch geordneten Sammlung seinen festen Platz findet. Direktes Licht betont die gestreckte Langheck-Linie und die klar abgegrenzten Farbflächen der Lackierung am deutlichsten, während eine staubfreie Vitrine die feinen Speichenräder über Jahre erhält. Neben einem 904 oder einem späteren 917 zeigt dieses Modell den schnellen technischen Fortschritt, den Porsche innerhalb weniger Jahre im Prototypenbau vollzog. Wer Porsches Le-Mans-Geschichte lückenlos abbilden möchte, findet in diesem dokumentierten Klassensieg einen soliden, gut belegten Baustein, der Renn-Erfolg mit einem klaren Platz in der technischen Entwicklungslinie der Marke verbindet.















