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Lamborghini Islero S Rot Metallic KK-Scale 1:18

Lamborghini Islero S Rot Metallic KK-Scale 1:18
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Technische Daten
Auto-Marke
Lamborghini
Modellhersteller
KK-Scale
Massstab
1:18
Material
Metall
Modellzustand
Neues Modell
Art.-Nr.
KKDC181582
100% authentisch Direkt von den Herstellern
5-Lagen-Karton Schaumstoff-Polsterung innen
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Das Modell Lamborghini Islero S Rot Metallic KK-Scale 1:18 im Überblick

TL;DR: KK-Scale reproduziert den Lamborghini Islero S als 1:18 Diecast in Rot Metallic, den seltenen Frontmotor-Grand-Tourer von Carrozzeria Marazzi aus dem Jahr 1969. Die Karosserie ist einteilig gegossen, die kantige Linienführung verläuft sauber, und der Metallic-Lack zeigt unter Vitrinenlicht feine Tiefe. Ein unaufdringliches Stück früher Lamborghini-Geschichte.

Während der Miura dieselben Jahre mit seiner Mittelmotor-Silhouette dominierte, blieb der Islero als klassischer Frontmotor-Grand-Tourer bewusst zurückhaltend, karossiert von Mario Marazzi statt von Bertone oder Touring. Diese Unauffälligkeit machte ihn zum Geheimtipp unter Kennern, die Lamborghinis frühe Markengeschichte jenseits des bekannten Mittelmotor-Erbes verstehen wollen. KK-Scale setzt genau diese Zurückhaltung in Rot Metallic um.

Der Islero S als Gegenentwurf zum Miura bei KK-Scale

Carrozzeria Marazzi und die kantige Linienführung

Kaum ein Lamborghini jener Jahre steht so sehr im Schatten eines bekannteren Schwestermodells wie der Islero, der gerade deshalb unter Kennern besonders geschätzt wird. Der Islero entstand bei Carrozzeria Marazzi, einem kleineren Mailänder Karosseriebauer, statt bei den bekannteren Häusern Bertone oder Touring, die Lamborghinis spektakulärere Modelle jener Jahre zeichneten. Das Ergebnis ist eine kantigere, zurückhaltendere Form als beim Miura, näher an klassischen Frontmotor-Grand-Tourern wie dem Ferrari 365 GT als an futuristischen Studien. Die S-Version von 1969 brachte zudem eine überarbeitete Karosserie mit verbreiterten Kotflügeln, die KK-Scale im Massstab 1:18 originalgetreu übernimmt. Diese Zurückhaltung in der Form macht den Islero zu einem Fahrzeug, das sich eher über die Proportionen als über spektakuläre Details erschliesst.

Einteilige Karosserie und Scheinwerferdetails

Die Karosserie ist als festes Diecast-Teil gegossen, Türen und Motorhaube bleiben Teil der geschlossenen Form. Für ein Fahrzeug mit so klaren, geraden Flächen wie dem Islero ist das von Vorteil: Die Übergänge zwischen Kotflügel, Tür und Schweller bleiben als durchgehende, scharfe Kante erhalten. Die versenkbaren Doppelscheinwerfer, ein für die späten Sechzigerjahre typisches Detail, sind sauber in die Frontpartie integriert, ohne sichtbare Ansatzstellen zur umgebenden Fläche. Unter Vitrinenlicht zeigt die rote Metallic-Lackierung zudem, wie präzise die geraden Flächen zwischen Kotflügel und Tür aufeinandertreffen, ein Prüfstein, den gerade kantige Karosserien gnadenlos offenlegen. Das macht den Islero S zu einem Modell, das technische Nüchternheit mit sichtbarem Verarbeitungsanspruch verbindet. Gerade an der Frontpartie zeigt sich diese Sorgfalt am deutlichsten.

Rot Metallic und Preiseinordnung bei KK-Scale

Metallic-Lackierung auf kantiger Form

Bei einem so seltenen Fahrzeug wie dem Islero S zählt neben der Form auch, wie glaubwürdig die Farbe umgesetzt wird. Metallic-Lack enthält feine Aluminiumpartikel, die Licht je nach Blickwinkel unterschiedlich streuen, was bei einer kantigen Karosserie wie dem Islero besonders deutlich sichtbar wird, da jede Fläche das Licht in einem leicht anderen Winkel reflektiert. KK-Scale trägt den Rotton gleichmässig auf, ohne sichtbare Wolkenbildung an Kotflügeln oder Türen. Wer das Modell langsam dreht, sieht den Glanz über die einzelnen Flächen wandern, statt gleichmässig zu verschwimmen.

Zinkdruckguss im mittleren Preissegment

KK-Scale positioniert sich preislich zwischen Massenware und handgefertigten Resinmodellen und bietet damit engere Toleranzen als reine Einstiegsmodelle, ohne die Kosten eines limitierten Resinstücks zu erreichen. Für ein selten reproduziertes Fahrzeug wie den Islero S ist dieses Segment besonders attraktiv, da sich die meisten Hersteller auf den bekannteren Miura konzentrieren. Im Massstab 1:18 lässt sich dieser Facettencharakter zudem gut nachvollziehen, da die grössere Fläche jede einzelne Karosserieseite deutlich voneinander abgrenzt. Das unterstreicht den kantigen Charakter des Islero stärker, als es eine Unifarbe könnte. Gerade für Sammler, die Lamborghinis Geschichte jenseits der Mittelmotor-Ikonen dokumentieren möchten, bietet dieses Preissegment einen nachvollziehbaren Einstiegspunkt in ein oft übersehenes Kapitel der Marke. Wer den Islero S neben einem Miura in der Vitrine platziert, erkennt sofort, wie unterschiedlich Lamborghini in denselben Jahren denken konnte, radikal auf der einen, klassisch auf der anderen Seite.

Einordnung in eine Grand-Tourer-Sammlung

Wer eine Reihe klassischer Frontmotor-Grand-Tourer der Sechzigerjahre aufbaut, ergänzt diesen Islero S sinnvoll um einen Ferrari 365 GT oder einen Maserati Mexico derselben Dekade. Die geschlossene Karosserie verlangt keine besondere Pflege, nur regelmässiges Abstauben und ein staubarmer Standort erhalten den Metallic-Glanz über Jahre. Im Vergleich zum kleineren Massstab 1:43 bietet das 1:18-Format genug Fläche, damit die kantige Linienführung und die versenkbaren Scheinwerfer tatsächlich zur Geltung kommen. Als eines der am seltensten reproduzierten Lamborghini-Modelle der Sechzigerjahre bildet der Islero S zudem einen naheliegenden Gesprächspunkt unter Markenkennern. Gerade in der Deutschschweiz, wo Sammlungen oft nach Karosseriebauer statt nur nach Marke geordnet werden, ergänzt diese Marazzi-Karosserie eine Vitrine sinnvoll neben Bertone- und Touring-Modellen. So entsteht ein Sammlerstück, das italienische Grand-Tourer-Geschichte abseits der offensichtlichsten Ikonen erzählt.

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