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Goggomobil T250 Polizei Revell 1:18

Goggomobil T250 Polizei Revell 1:18
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Technische Daten
Auto-Marke
Goggomobil
Modellhersteller
Revell
Massstab
1:18
Material
Metall
Modellzustand
Gebrauchtes Modell
Art.-Nr.
08976-R1
100% authentisch Direkt von den Herstellern
5-Lagen-Karton Schaumstoff-Polsterung innen
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Das Modell Goggomobil T250 Polizei Revell 1:18 im Überblick

TL;DR: Revell bildet den Goggomobil T250 aus dem Jahr 1963 als Polizeiversion im Massstab 1:18 nach, mit Druckguss-Karosserie und öffnenden Türen sowie Fronthaube. Der Kleinwagen von Hans Glas symbolisierte erschwingliche Mobilität der westdeutschen Nachkriegsjahre, hier in einer seltenen, auffälligen Einsatzlackierung für Sammler.

Kleinstwagen wie der Goggomobil bekommen selten die grosse Sammlerbühne, die Sportwagen automatisch erhalten, und genau darin liegt ihr Reiz. Der T250 verkörperte in den frühen Sechzigerjahren die einfache, günstige Mobilität, die viele westdeutsche Familien sich erstmals leisten konnten. Als Polizeifahrzeug lackiert, zeigt Revells Modell eine seltene Seite dieses Alltagsautos, fernab der üblichen zivilen Farbgebung.

Der Goggomobil T250: Kleinwagen der Nachkriegszeit

Hans Glas und die Idee des Kleinstwagens

Die Firma Hans Glas aus Dingolfing brachte den Goggomobil 1955 auf den Markt, in einer Zeit, in der viele westdeutsche Haushalte zwischen Motorrad und ausgewachsenem Auto keine passende Option fanden. Der Kleinstwagen schloss genau diese Lücke: kompakt genug für enge Stadtstrassen, aber mit einem festen Dach und vier Rädern. Der T250 gehörte zur mittleren Motorisierungsstufe der Baureihe und traf mit diesem Kompromiss aus Preis und Leistung den Nerv einer breiten Käuferschicht.

Technik und Alltagstauglichkeit des T250

Angetrieben wurde der T250 von einem kleinen Zweitaktmotor im Heck, eine Bauweise, die Platz im Innenraum sparte und die Fertigung vereinfachte. Die selbsttragende Karosserie mit viertüriger Limousinenform, ungewöhnlich für einen Wagen dieser Grössenklasse, unterschied den Goggomobil von vielen Konkurrenten. Für Behörden und kleine Betriebe war die Kombination aus geringem Verbrauch und einfacher Wartung attraktiv, etwa für städtische Dienststellen mit begrenztem Fuhrpark-Budget.

Vom Strassenfahrzeug zum Einsatzwagen

Kleinwagen als Polizeifahrzeug wirken auf den ersten Blick ungewöhnlich, waren aber in den Fünfziger- und Sechzigerjahren keine Seltenheit: Viele europäische Ordnungsämter setzten kompakte, günstige Fahrzeuge für Aufgaben ein, die keinen grossen Streifenwagen erforderten, etwa die Verkehrsüberwachung in engen Altstadtgassen oder die Parkraumkontrolle. Ein Goggomobil in Polizeilackierung passt in dieses Bild eines pragmatischen, kostenbewussten Fuhrparks, der Alltagsaufgaben mit Alltagstechnik löste, statt teure Spezialfahrzeuge anzuschaffen. Revell greift mit dieser Variante eine Seite des T250 auf, die weit seltener dokumentiert und reproduziert wird als die zivilen Farbgebungen. Die Lackierung mit den charakteristischen Farbflächen und Beschriftungen der Zeit verlangt eine ebenso präzise Umsetzung wie jede Rennwagen-Lackierung, nur mit anderen Referenzpunkten: gerade Kanten der Schriftfelder, ein klarer Farbkontrast, und eine Schriftgrösse, die im Massstab 1:18 lesbar bleibt. Wer sich für Sonder- und Einsatzfahrzeuge als Sammelgebiet interessiert, findet im Goggomobil eine willkommene Ergänzung.

Revells Massstab-Umsetzung

Zinkdruckguss bei einem kompakten Fahrzeug

Bei einem so kleinen Vorbild wie dem Goggomobil macht sich die Wahl von Zinkdruckguss besonders deutlich bemerkbar: Das Modell wirkt trotz seiner geringen Grösse angenehm schwer in der Hand. Die kompakten Proportionen der viertürigen Limousine verlangen zudem eine besonders genaue Massstabstreue, weil schon kleine Abweichungen an Karosserielinien bei einem derart kleinen Fahrzeug sofort auffallen würden. Revell hält die charakteristische, fast quadratische Silhouette des T250 ein.

Öffnende Türen und Fronthaube am Kleinstwagen

Türen und Fronthaube lassen sich am Modell öffnen, was bei einem Heckmotor-Fahrzeug wie dem Goggomobil einen ungewöhnlichen Blick erlaubt: Vorne unter der Haube findet sich kein Motor, sondern der Kofferraum, während das Triebwerk hinten sitzt. Diese vertauschte Anordnung ist eines der interessantesten technischen Details des Fahrzeugs, und ein Modell, das diesen Blick freigibt, vermittelt die Konstruktion besser als ein reines Standmodell.

Ein Kontrastpunkt in der Vitrine

In einer nach Grösse oder Epoche geordneten Sammlung setzt der Goggomobil einen bewussten Gegenpunkt zu den grossen Sportwagen und Rallyefahrzeugen, die sonst die Vitrine dominieren. Im Massstab 1:18 misst ein Kleinstwagen dieser Bauart kaum mehr als 15 bis 17 Zentimeter, was ihn zu einem kompakten Blickfang zwischen grösseren Modellen macht. Preislich zählt diese Ausführung zum zugänglichen Einstiegsbereich, ohne dabei an Verarbeitungsqualität zu sparen. Wer sich für die Nebenschauplätze der Automobilgeschichte begeistert, findet in dieser Polizeiversion genau jene Kombination aus Seltenheit und Alltagsnähe.

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