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Bentley Flying Spur W12 Granite Grau Kyosho 1:18

Bentley Flying Spur W12 Granite Grau Kyosho 1:18
Aktueller Preis: 180.49 CHF
Ausverkauft

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Technische Daten
Auto-Marke
Bentley
Modellhersteller
Kyosho
Massstab
1:18
Material
Metall
Modellzustand
Gebrauchtes Modell
Art.-Nr.
08891GN
100% authentisch Direkt von den Herstellern
5-Lagen-Karton Schaumstoff-Polsterung innen
Einfache Rückgabe 14 Tage, keine Fragen gestellt
Sichere Zahlung 256-Bit-SSL-Verschlüsselung

Das Modell Bentley Flying Spur W12 Granite Grau Kyosho 1:18 im Überblick

TL;DR: Kyosho reproduziert den Bentley Flying Spur W12 im Massstab 1:18 in Granite Grey als Zinkdruckguss-Modell. Die erste Generation von 2005 bis 2013 trug den 6.0-Liter-W12 mit Allradantrieb. Öffnende Türen und Motorhaube zeigen den Innenraum, die Lackierung liefert satte Tiefe für Sammler mit Sinn für britische Luxuslimousinen.

Der Flying Spur markierte 2005 Bentleys Rückkehr zur viertürigen Formsprache neben dem Continental. Granite Grey unterstreicht die kantige, aber zurückhaltende Linienführung, während Kyoshos Nachbildung die Proportionen der langen Motorhaube und der aufrechten Fahrgastzelle sauber trifft, ohne die Silhouette zu verzerren.

Kyosho und die Bentley Flying Spur W12 im Detail

Zinkdruckguss-Gewicht und Öffnungsmechanik

Wer das Modell aus der Box hebt, spürt sofort das Gewicht des Zinkdruckguss-Körpers, deutlich massiver als vergleichbare Kunststoffnachbildungen. Türen, Motorhaube und Kofferraum öffnen auf Metallscharnieren, die einen definierten Widerstand bieten und nicht durchhängen, wenn sie geöffnet stehen bleiben. Unter der Haube zeigt Kyosho eine vereinfachte, aber erkennbare Nachbildung des W12-Triebwerks, während der Innenraum mit gemasertem Armaturenbrett und abgesetzten Sitzflächen für diese Preisklasse überdurchschnittlich detailliert ausfällt. Die Radhäuser sind eng um die Felgen gezogen, ein Detail, das bei mittelpreisigen Modellen häufig grosszügiger ausfällt.

Lackierung Granite Grey und Verarbeitung

Granite Grey liegt als satter, leicht metallisierter Grauton auf der Karosserie, der unter Vitrinenlicht changiert, ohne ins Bläuliche oder Grünliche zu kippen. Die Spaltmasse zwischen Türen und Kotflügeln sind eng und gleichmässig, ein Zeichen sauberer Werkzeugarbeit statt nachträglicher Anpassung. Chromzierrat an Kühlergrill, Türgriffen und Fensterrahmen ist separat aufgebracht statt aufgedruckt, was die Übergänge zur Lackfläche schärfer wirken lässt. Diese Sorgfalt bei sichtbaren Details ist typisch für Kyoshos mittleres bis oberes Preissegment, während weniger einsehbare Bereiche wie die Unterbodenverkleidung deutlich einfacher gehalten sind.

Der W12-Antrieb und die Position der Flying Spur

Sechsliter-W12 mit Allradantrieb

Die erste Flying-Spur-Generation, gebaut von 2005 bis 2013, nutzte den 6.0-Liter-W12-Biturbo aus dem Continental GT mit permanentem Allradantrieb, eine Kombination, die die viertürige Limousine auf über 300 km/h brachte, ohne die komfortorientierte Auslegung zu opfern. Bentley positionierte den Flying Spur damit zwischen klassischer britischer Reiselimousine und Sportwagen-Motorisierung, ein Spagat, den nur wenige Hersteller ihrer Zeit versuchten. Kyoshos Nachbildung übernimmt die lange Motorhaube, die dieses Triebwerk verlangt, korrekt in der Proportion zur Fahrgastzelle.

Zwischen Continental und Mulsanne

Innerhalb der Bentley-Modellpalette sass der Flying Spur zwischen dem sportlicheren Continental und der noch grösseren Mulsanne, eine Position, die ihn zum praktikabelsten Viertürer der Marke machte. Für eine Sammlung ultra-luxuriöser Limousinen ergänzt dieses Modell britische Nachbarn wie Rolls-Royce Ghost sinnvoll, weil beide Marken auf Handarbeit statt auf Stückzahlen setzen. Wer eine Reihe britischer Luxuslimousinen aufbaut, findet im Flying Spur einen soliden Ausgangspunkt mit klarer Modellidentität.

Britische Luxuskultur im Massstab 1:18

Bentleys Fertigung in Crewe steht seit Jahrzehnten für handgenähte Lederinterieurs und Furnierarbeiten, ein Anspruch, der sich im Modellauto nur andeuten lässt, aber die Ausstattungslinien der Sitzbänke und die Holzoptik der Mittelkonsole greifen diesen Charakter auf. Mit rund 29 cm Länge ordnet sich das Modell klar in die grosse Fahrzeugklasse ein, spürbar länger als typische Sportcoupés im gleichen Massstab, und verlangt entsprechend Platz in der Vitrine. Im Vergleich zu Modellen im Massstab 1:43 gewinnt die Karosserie hier deutlich an Präsenz, die Chromzierrat und die Lackierung wirken aus der Distanz kräftiger. Kyosho bedient mit dieser Preisklasse Sammler, die zwischen einfachen Einsteigermodellen und den handgefertigten Editionen aus limitierten Kleinserien liegen möchten, ein Mittelweg, der weder die Öffnungsmechanik noch die Detailtiefe komplett opfert. Diese Balance macht den Flying Spur zu einem ehrlichen Vertreter seiner Preisklasse, ohne Ansprüche zu wecken, die das Modell nicht einlösen kann.

Der Flying Spur als ruhiger Gegenpol im Sammlerregal

Neben Continental GT oder anderen britischen Grand Tourern bildet der Flying Spur eine ruhige Ergänzung, die auf leise Präsenz statt auf spektakuläre Formsprache setzt. Sammler, die eine Reihe europäischer Luxuslimousinen der 2000er- und 2010er-Jahre aufbauen, finden in Granite Grey einen dezenten, aber hochwertigen Farbton, der sich gut zwischen kräftigeren Sportwagenfarben behauptet. Wer sich für dieses Modell entscheidet, sollte wissen, dass die Detailtiefe im mittleren Preissegment liegt, oberhalb reiner Spielzeugausführungen, aber unterhalb aufwendig handgefertigter Kleinserien. Genau dort liegt der ehrliche Wert dieses Bentley Flying Spur.

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