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Porsche 908/02 Spyder #6 K. Lins / R. Attwood Nürburgring 1000km 1969 Minichamps 1:18

Porsche 908/02 Spyder #6 K. Lins / R. Attwood Nürburgring 1000km 1969 Minichamps 1:18
Aktueller Preis: 209.76 CHF
Ausverkauft

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Technische Daten
Auto-Marke
Porsche
Modellhersteller
Minichamps
Massstab
1:18
Material
Metall
Modellzustand
Gebrauchtes Modell
Art.-Nr.
107692006
100% authentisch Direkt von den Herstellern
5-Lagen-Karton Schaumstoff-Polsterung innen
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Das Modell Porsche 908/02 Spyder #6 K. Lins / R. Attwood Nürburgring 1000km 1969 Minichamps 1:18 im Überblick

TL;DR: Das Minichamps-Modell des Porsche 908/02 Spyder #6 im Massstab 1:18 zeigt den Wagen von Rudi Lins und Richard Attwood beim Nürburgring-1000-km-Rennen 1969. Die offene Spyder-Karosserie mit dem 3-Liter-Achtzylinder-Boxermotor war für die engen Kurven der Nordschleife ausgelegt, und der Zink-Druckguss bildet diese kompakte Prototypenform originalgetreu ab.

Die Nordschleife verlangte von Sportwagenprototypen etwas anderes als schnelle Kurse wie Le Mans: mehr Wendigkeit, weniger Höchstgeschwindigkeit. Porsche antwortete mit der offenen 908/02-Spyder-Version, leichter und agiler als das geschlossene Coupé, und setzte sie beim Heimrennen 1969 gezielt ein.

Der 908/02 Spyder und das Rennen auf der Nordschleife

Vom 906 zum 908: Porsches Prototypen-Entwicklung

Der 908 entstand als konsequente Weiterentwicklung der Porsche-Prototypen-Linie, die mit dem 906 begonnen hatte, nun mit einem eigens entwickelten Dreiliter-Achtzylinder-Boxermotor, der deutlich mehr Leistung bot als die vorherigen Sechszylinder-Aggregate. Die 02-Ausführung als offener Spyder war leichter als das geschlossene Coupé, das für schnelle Kurse wie Le Mans konzipiert war, und eignete sich dadurch besser für kurvenreiche, technisch anspruchsvolle Strecken. Diese Modellvielfalt zeigte Porsches systematischen Ansatz, für jede Streckencharakteristik die passende Karosserievariante bereitzustellen.

Attwood, Lins und das Heimrennen der Nordschleife

Richard Attwood, der ein Jahr später mit dem 917 den ersten Gesamtsieg für Porsche in Le Mans einfahren sollte, gehörte 1969 bereits zu den erfahrensten Werksfahrern der Marke, ebenso sein österreichischer Partner Rudi Lins. Das Nürburgring-1000-km-Rennen auf der langen, anspruchsvollen Nordschleife war für ein deutsches Werksteam von besonderer Bedeutung, ein Heimspiel vor kritischem einheimischem Publikum. Für die Fahrerpaarung war dieser Einsatz eine weitere Etappe in einer prägenden Saison der frühen Porsche-Prototypengeschichte.

Minichamps' Ausführung der kompakten Spyder-Form

Offene Cockpit-Linie und Boxermotor-Verkleidung

Die offene Cockpit-Linie ohne Dach, typisch für Spyder-Ausführungen dieser Prototypen-Generation, verlangt vom Modell eine saubere Ausarbeitung des Innenraums, da hier weit mehr sichtbar bleibt als bei einem geschlossenen Coupé. Minichamps bildet die niedrige Frontpartie mit den charakteristischen Doppelscheinwerfern und die kompakte, kurze Fahrzeuglänge des 908/02 präzise ab, ebenso die leicht erhöhte Verkleidung über dem im Heck liegenden Boxermotor.

Startnummer 6 und Werksfarben

Die Startnummer 6 und die charakteristischen Porsche-Werksfarben jener Saison sind mit klaren Konturen aufgebracht, ohne Unschärfen an den Übergängen zwischen den einzelnen Dekorflächen. Die Türen und die Frontklappe lassen sich öffnen und geben einen vereinfachten Blick auf Cockpit und Vorderachsbereich frei, ein Detail, das bei Zink-Druckguss-Ausführungen dieser Preisklasse nicht selbstverständlich ist.

Druckguss für einen kompakten, offenen Prototyp

Ein kleiner, offener Prototyp wie der 908/02 profitiert von den öffnenden Elementen des Zink-Druckgusses stärker als geschlossene Coupé-Varianten, weil bei fehlendem Dach ohnehin schon mehr vom Innenraum sichtbar ist. Ein versiegeltes Resinmodell würde an der niedrigen, kompakten Karosserie zwar eine geringfügig schärfere Linie liefern, doch bei diesem Fahrzeugtyp überwiegt der Vorteil der zugänglichen Bauweise. Preislich bewegt sich das Modell im soliden Mittelfeld für 1:18-Prototypen der späten Sechzigerjahre, ein faires Verhältnis angesichts der Detailtiefe an Cockpit und Frontpartie.

Bindeglied zwischen früher Prototypen-Ära und dem 917

Der 908/02 markiert den letzten Entwicklungsschritt vor dem 917, mit dem Porsche wenig später den ersten Gesamtsieg in Le Mans feierte, und liefert damit den technischen und historischen Kontext für diesen späteren Meilenstein. Bei rund 23 Zentimetern Länge im Massstab 1:18 reiht sich der kompakte Spyder unauffällig neben andere Porsche-Prototypen derselben Ära ein. Für Sammler, die Attwoods Karriere von den frühen Werkseinsätzen bis zum Le-Mans-Sieg 1970 nachverfolgen, ist dieser 908/02 ein wichtiger, oft übersehener Zwischenschritt.

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