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Porsche 356B 1600 GS Carrera GTL #30 B. Pon / C. Godin de Beaufort 24 Hours of Le Mans 1962 Minichamps 1:18

Porsche 356B 1600 GS Carrera GTL #30 B. Pon / C. Godin de Beaufort 24 Hours of Le Mans 1962 Minichamps 1:18
Aktueller Preis: 122.76 CHF
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Technische Daten
Auto-Marke
Porsche
Modellhersteller
Minichamps
Massstab
1:18
Material
Metall
Modellzustand
Gebrauchtes Modell
Art.-Nr.
107626830
100% authentisch Direkt von den Herstellern
5-Lagen-Karton Schaumstoff-Polsterung innen
Einfache Rückgabe 14 Tage, keine Fragen gestellt
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Das Modell Porsche 356B 1600 GS Carrera GTL #30 B. Pon / C. Godin de Beaufort 24 Hours of Le Mans 1962 Minichamps 1:18 im Überblick

TL;DR: Minichamps' Porsche 356B Carrera GTL #30 im Massstab 1:18 zeigt den GT-Renner der 24 Stunden von Le Mans 1962, gefahren von Ben Pon und Carel Godin de Beaufort. Die Leichtbaukarosserie und der Vierzylinder-Boxermotor mit Fuhrmann-Ventiltrieb machen dieses Modell zu einem präzisen Stück Porsche-Renngeschichte für Sammler historischer GT-Fahrzeuge.

Le Mans 1962 war eine Bühne, auf der neben den grossen Werksteams auch private Fahrer mit eigens präparierten GT-Fahrzeugen um Klassensiege kämpften. Der Carrera GTL #30 war genau ein solches Privatprojekt, getragen von zwei Namen, die in der niederländischen Motorsportgeschichte Gewicht hatten.

Der Carrera GTL Abarth und seine Fahrer

Leichtbau nach Abarths Konzept

Der 356B Carrera GTL entstand aus der Zusammenarbeit zwischen Porsche und Carlo Abarths Turiner Werkstatt, die für den GT-Renneinsatz eine deutlich leichtere Aluminiumkarosserie entwickelte, gefertigt bei Carrozzeria Zagato. Diese Leichtbau-Karosserie senkte das Gewicht gegenüber dem Serien-356 erheblich und verbesserte damit das Leistungsgewicht, ohne den charakteristischen Umriss des 356 aufzugeben. Angetrieben wurde der GTL vom sogenannten Fuhrmann-Motor, einem Vierzylinder-Boxer mit aufwendigem Vierventil-Ventiltrieb und zwei Nockenwellen pro Zylinderbank, ein Triebwerk, das für Porsches Carrera-Renneinsätze der späten Fünfziger- und frühen Sechzigerjahre entwickelt worden war und deutlich mehr Drehzahlfreude bot als die einfacheren Serienmotoren.

Ben Pon und Carel Godin de Beaufort

Am Steuer des #30 sassen Ben Pon, aus der niederländischen Pon-Familie, die als Volkswagen- und Porsche-Importeure in den Niederlanden bekannt war, und Carel Godin de Beaufort, ein niederländischer Gentleman-Fahrer, der sowohl in der Formel 1 als auch im Sportwagen-Langstreckensport privat mit Porsche-Fahrzeugen antrat. Godin de Beaufort gehörte zu jener Generation privater Piloten, die ihre eigenen Rennwagen finanzierten und pflegten, oft mit sichtbarer Leidenschaft, aber ohne die Ressourcen der grossen Werksteams. Diese Fahrerpaarung verkörpert den Charakter der frühen Sechzigerjahre in der GT-Klasse von Le Mans, wo private Entschlossenheit auf industrielle Renntechnik traf.

Minichamps Porsche 356B Carrera GTL im Massstab 1:18

Leichtbauform und Rennlackierung

Minichamps überträgt die gestreckte, leicht geduckte Silhouette des Carrera GTL in ein Diecast-Modell, dessen Gewicht die Zink-Druckguss-Konstruktion sofort erkennen lässt, ein bewusster Kontrast zur Aluminium-Leichtbauweise des Originals. Die Startnummer 30 sowie die für Le Mans 1962 typischen Rennkennzeichnungen sind präzise aufgebracht, mit sauberen Kanten und ohne Verlaufen der Konturen. Türen und Motorhaube öffnen auf Metallscharnieren und geben den Blick auf den nachgebildeten Vierzylinder-Boxermotor frei, wenn auch mit der für diese Preisklasse üblichen Vereinfachung der Motorraumdetails.

Renndetails und Vergleich zu Resin-Alternativen

Scheinwerferabdeckungen, Lüftungsschlitze und die charakteristische Heckform des GTL sind sauber herausgearbeitet, Details, die den Unterschied zum zivilen 356B deutlich machen. Auch die schmalen Rennreifen und die vertieften Kotflügelausschnitte, die für die verbreiterten Spurweiten nötig waren, sind erkennbar umgesetzt. Gegenüber handgefertigten Resin-Modellen historischer Rennwagen, die durch ihre versiegelte Bauweise oft noch feinere Lackkanten erreichen, bietet dieses Diecast-Modell dafür bewegliche Türen und einen zugänglicheren Preis, eine Abwägung, die bei Sammlern historischer Le-Mans-Fahrzeuge regelmässig zur Debatte steht.

Ein Stück niederländischer Motorsportgeschichte im Regal

Mit einer Länge von rund 24 Zentimetern fügt sich der Carrera GTL problemlos neben andere historische GT-Rennwagen der frühen Sechzigerjahre in die Vitrine ein. Für Sammler, die private Renneinsätze neben Werksteams zeigen möchten, liefert dieser #30 einen authentischen Kontrapunkt zu den grossen Namen jener Le-Mans-Ausgabe. Die Kombination aus Leichtbau-Technik, Fuhrmann-Motor und einer Fahrerpaarung mit echter niederländischer Motorsport-Geschichte macht dieses Modell zu mehr als einer reinen Farbvariante des 356. Wer die GT-Klasse von Le Mans in den frühen Sechzigerjahren systematisch dokumentiert, findet in diesem Carrera GTL einen begründeten, gut recherchierten Baustein.

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