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Mercedes 300 SL W198 Gullwing Silber Norev 1:18

Mercedes 300 SL W198 Gullwing Silber Norev 1:18
Normalpreis: 77.24 CHF Aktueller Preis: 73.17 CHF -5%

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Technische Daten
Auto-Marke
Mercedes
Modellhersteller
Norev
Massstab
1:18
Material
Metall
Modellzustand
Neues Modell
Art.-Nr.
183857
100% authentisch Direkt von den Herstellern
5-Lagen-Karton Schaumstoff-Polsterung innen
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Das Modell Mercedes 300 SL W198 Gullwing Silber Norev 1:18 im Überblick

TL;DR: Norev bildet den Mercedes 300 SL W198 im Massstab 1:18 als Druckguss-Modell ab, in Silber lackiert und mit den charakteristischen Flügeltüren zum Öffnen. Das 1954 vorgestellte Coupé war der erste Serienwagen mit mechanischer Benzin-Direkteinspritzung und gilt als eines der technisch bedeutendsten Fahrzeuge der Nachkriegszeit. Ein Modell für Sammler automobiler Meilensteine.

Als der 300 SL im Februar 1954 in New York vorgestellt wurde, sorgten die nach oben schwingenden Türen für ebenso viel Aufsehen wie die technischen Werte darunter. Die Flügeltüren waren keine Design-Laune, sondern eine Konsequenz aus dem tiefen Gitterrohrrahmen, der herkömmliche Türausschnitte an den Seitenschwellern schlicht nicht zuliess.

Der W198 als technisches Ausrufezeichen

Gitterrohrrahmen und Flügeltüren

Der Gitterrohrrahmen, den Mercedes-Ingenieure unter Rudolf Uhlenhaut aus dem Rennwagen W194 ableiteten, war leicht und torsionssteif, verlangte aber hohe Seitenschweller, die eine konventionelle Tür verunmöglichten. Die Lösung waren Türen, die an der Dachlinie angeschlagen waren und sich nach oben öffneten, ein Kompromiss aus der Konstruktion, der zum unverwechselbaren Markenzeichen des Wagens wurde und ihm posthum den Namen «Gullwing» einbrachte.

Direkteinspritzung und Sechszylinder

Der 300 SL war der erste Serien-Pkw mit mechanischer Benzin-Direkteinspritzung, eine Technik, die Mercedes aus dem Flugmotorenbau ableitete und die dem 3,0-Liter-Sechszylinder eine für die Zeit aussergewöhnliche Leistung entlockte. Der Motor sass um rund 50 Grad geneigt im Bug, damit die niedrige Haubenlinie über dem hohen Triebwerk überhaupt möglich wurde, eine Massnahme, die bis heute die gestreckte, tiefe Frontpartie des Wagens erklärt. Mit diesen Werten gehörte der 300 SL 1954 zu den schnellsten Serienfahrzeugen der Welt, eine Reputation, die direkt auf die Rennerfolge des Vorgängers W194 bei der Carrera Panamericana und der Mille Miglia zurückging.

Norevs 300 SL im Druckguss

Zinkkarosserie und Türmechanik

Norev fertigt den 300 SL aus einer Zinklegierung, deren Gewicht dem Modell in der Hand sofort eine Solidität verleiht, die ein Coupé mit derart markanter Silhouette verdient. Die Flügeltüren lassen sich öffnen und schwingen wie beim Original nach oben, ein Detail, das bei diesem Fahrzeug weit mehr ist als eine gewöhnliche Öffnungsfunktion, weil es die technische Eigenheit der echten Konstruktion direkt nachvollziehbar macht.

Silberlack und Karosserielinie

Die silberne Lackierung liegt auf der Zinkoberfläche dicht und gleichmässig, mit einem feinen metallischen Schimmer, der die geschwungenen Kotflügel und die charakteristischen Lufteinlässe hinter den Vorderrädern sauber nachzeichnet. Gerade an den Übergängen zwischen Tür und Dach, wo bei einem Flügeltürer die Konstruktion am komplexesten ist, zeigt sich die Sorgfalt der Verarbeitung: Die Spaltmasse bleiben schmal, und die Linie der Dachkante wird von der Türöffnung nicht unterbrochen.

Vitrinenwirkung eines kompakten Sportwagens

Bei 1:18 kommt der kompakte 300 SL auf rund 22 cm Länge, ein Format, das die kurze, muskulöse Silhouette des Coupés gut einfängt und in einer Vitrinenreihe neben grösseren Limousinen bewusst als kompaktes Kraftpaket auffällt. Wer die Detailtreue selbst beurteilen will, öffnet zuerst die Flügeltüren und prüft den Winkel, in dem sie stehen bleiben, sowie den Verlauf der Dachlinie darüber, denn genau dort entscheidet sich bei diesem Fahrzeug die Qualität der Konstruktion. Im Vergleich zu handgefertigten Resin-Ausführungen des gleichen Sujets, die durch das Fehlen von Türscharnieren engere Spaltmasse erreichen können, liegt der Reiz dieses Druckguss-Modells gerade in der funktionierenden Mechanik der Flügeltüren, ein Kompromiss, den viele Sammler des W198 bewusst eingehen. Direktes Licht von schräg oben zeigt die Wölbung der Kotflügel am besten, während die Vitrine selbst staubfrei gehalten werden sollte, damit die feinen Lufteinlässe an der Fahrzeugflanke nicht zusetzen.

Der Flügeltürer in einer Sportwagen-Chronologie

Wer eine Chronologie der Mercedes-Sportwagen aufbaut, findet im 300 SL den Ausgangspunkt, von dem aus sich die Linie über den späteren Roadster bis zu heutigen AMG-GT-Modellen ziehen lässt. Neben einem W198 Roadster ergibt der Flügeltürer ein Paar, das die beiden Bauformen derselben Baureihe unmittelbar vergleichbar macht, die geschlossene Silhouette mit den charakteristischen Türen gegen die offene, spätere Ausführung. In Silber, der Farbe, in der die meisten historischen Fotos des Wagens entstanden sind, wirkt dieses Modell wie ein Referenzstück, das die Formensprache der 1950er Jahre ohne Umwege zeigt. Für Sammler, die ein technisch bedeutendes Kapitel der Mercedes-Geschichte physisch greifbar machen wollen, ist dieser Flügeltürer ein naheliegender Ausgangspunkt.

Ursprünglicher Preis war: 77.24 CHFAktueller Preis ist: 73.17 CHF.
Ursprünglicher Preis war: 77.24 CHFAktueller Preis ist: 73.17 CHF.
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