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Lamborghini Countach LP500S Schwarz Kyosho 1:18

Lamborghini Countach LP500S Schwarz Kyosho 1:18
Aktueller Preis: 166.67 CHF
Ausverkauft

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Technische Daten
Auto-Marke
Lamborghini
Modellhersteller
Kyosho
Massstab
1:18
Material
Metall
Modellzustand
Gebrauchtes Modell
Art.-Nr.
08326K
100% authentisch Direkt von den Herstellern
5-Lagen-Karton Schaumstoff-Polsterung innen
Einfache Rückgabe 14 Tage, keine Fragen gestellt
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Das Modell Lamborghini Countach LP500S Schwarz Kyosho 1:18 im Überblick

TL;DR: Kyoshos Lamborghini Countach LP500S im Massstab 1:18 ist ein Druckguss-Sammlermodell der von Marcello Gandini gezeichneten Keilform aus dem Jahr 1984, ausgeführt in tiefem Schwarz mit funktionsfähigen Scherentüren. Als eine der prägendsten Poster-Ikonen der 1980er-Jahre bildet der Countach für Sammler einen zentralen Ankerpunkt jeder Supersportwagen-Sammlung dieser Dekade.

Kaum eine Silhouette prägte die Vorstellung vom extremen Supersportwagen so nachhaltig wie die des Countach. Marcello Gandinis Keilform brach mit allem, was Sportwagen-Design zuvor definiert hatte, und blieb über eineinhalb Dekaden praktisch unverändert im Programm.

Der Lamborghini Countach LP500S: Gandinis Keilform als Ikone

Scherentüren und Fünf-Liter-V12

Die nach oben öffnenden Scherentüren waren keine reine Design-Spielerei, sondern eine praktische Antwort auf die extrem niedrige, breite Karosserie, die konventionelle Türen kaum zugelassen hätte. Angetrieben wurde der LP500S von einem quer hinter dem Fahrer montierten Fünf-Liter-V12, eine Vergrösserung gegenüber den früheren LP400-Varianten, die dem Fahrzeug zusätzliche Kraft, aber auch zusätzliches Gewicht verschaffte. Diese Kombination aus extremer Optik und rohem Zwölfzylinder-Sound machte den Countach zum Sehnsuchtsobjekt einer ganzen Generation, lange bevor Supersportwagen alltäglich digital vermarktet wurden.

Vom LP400 zum LP500S: Entwicklung der Baureihe

Der ursprüngliche LP400 debütierte bereits Anfang der 1970er-Jahre mit einem kleineren Vierliter-Motor und schlankeren Kotflügeln, bevor die LP400S-Version breitere Reifen und die charakteristischen Kotflügelverbreiterungen einführte. Der LP500S vertiefte diese Entwicklung weiter mit dem grösseren Fünfliter-Aggregat, blieb aber optisch nah an seinem Vorgänger. Diese schrittweise Evolution über gut ein Jahrzehnt zeigt, wie Lamborghini eine im Grunde radikale Designidee kontinuierlich verfeinerte, statt sie komplett zu ersetzen.

Kyoshos Lamborghini Countach LP500S im Druckguss 1:18

Karosseriekanten und Lackierung in Schwarz

Die scharfen, geraden Kanten der Keilform verlangen von jedem Modell eine Präzision, die bei geschwungenen Karosserien weniger kritisch wäre, da jede kleine Abweichung an den Übergängen sofort auffällt. Kyoshos Druckguss-Ausführung hält diese Linien konsequent gerade, von der niedrigen Frontpartie bis zu den ausgestellten Kotflügelverbreiterungen im Heckbereich. Die tiefschwarze Lackierung verstärkt diesen Effekt zusätzlich, da helle Reflexionen die geraden Kanten noch deutlicher nachzeichnen als es eine hellere Farbe täte, ein Umstand, der Schwarz zu einer besonders anspruchsvollen, aber lohnenden Farbwahl für dieses Fahrzeug macht.

Scherentüren-Mechanik und Interieur

Die Scherentüren öffnen mit definiertem Widerstand nach oben und geben dabei den Blick auf ein Cockpit frei, das mit den charakteristischen, tief sitzenden Sportsitzen und dem schrägen Armaturenbrett der Epoche nachgebildet ist. Dieser Öffnungsmechanismus gehört zu den Details, die ein Countach-Modell überhaupt erst zum Countach machen, weit über die reine Silhouette hinaus. Wer die Türen mehrfach öffnet und schliesst, bemerkt schnell, ob die Scharniere über Jahre stabil bleiben oder bereits nach kurzer Zeit ausleiern, ein Qualitätsmerkmal, das bei diesem Modell überzeugt.

1:18 als angemessene Bühne für extreme Proportionen

Die extreme Breite und die sehr flache Dachlinie des Countach kommen im Massstab 1:18 besonders gut zur Geltung, weil sich bei dieser Grösse der Kontrast zwischen niedriger Höhe und ausgestellten Radläufen deutlich ablesen lässt. In kleineren Massstäben wie 1:43 verschwimmt genau dieser Effekt, weil die absolute Höhe des Modells dann kaum mehr als wenige Zentimeter beträgt und die dramatische Keilform an Wirkung verliert. Für ein Fahrzeug, dessen gesamte Identität auf extremen Proportionen beruht, ist der grössere Massstab deshalb keine reine Geschmacksfrage, sondern nahezu eine Voraussetzung, um die ursprüngliche Designidee überhaupt nachvollziehbar zu machen.

Der Countach als Ankerstück einer Supercar-Sammlung

In einer Sammlung von Supersportwagen der 1980er-Jahre nimmt der Countach fast automatisch die Rolle des Ankerstücks ein, weil kaum ein anderes Fahrzeug jener Dekade so konsequent auf visuelle Wirkung setzte. Neben dem Ferrari Testarossa oder dem Porsche 911 Turbo zeigt der Countach, wie unterschiedlich italienische und deutsche Hersteller dasselbe Jahrzehnt interpretierten: hier die radikale Keilform, dort die aerodynamisch optimierte Rundung. Für Sammler, die eine chronologische Reihe extremer Supersportwagen aufbauen, markiert der LP500S einen Höhepunkt der klassischen Countach-Ära, kurz bevor die späteren Quattrovalvole-Versionen die Silhouette nochmals verbreiterten.

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