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Chrysler Ghia Falcon Bortz Auto Collection Silber Minichamps 1:18

Chrysler Ghia Falcon Bortz Auto Collection Silber Minichamps 1:18
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Technische Daten
Auto-Marke
Chrysler
Modellhersteller
Minichamps
Massstab
1:18
Material
Resin
Modellzustand
Neues Modell
Art.-Nr.
107143030
100% authentisch Direkt von den Herstellern
5-Lagen-Karton Schaumstoff-Polsterung innen
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Das Modell Chrysler Ghia Falcon Bortz Auto Collection Silber Minichamps 1:18 im Überblick

TL;DR: Der Minichamps Chrysler Ghia Falcon 1:18 ist ein Resin-Modell des silbernen Concept-Roadsters von 1955 in der Ausführung Bortz Auto Collection. Die Karosserie ist einteilig und fest, die Qualität zeigt sich aussen: Proportionen, Lacktiefe, Spaltmasse. Ein Sammlerstück für Freunde amerikanisch-italienischer Designstudien der 1950er Jahre.

Ein Concept Car ohne Serienauftrag darf Dinge, die ein Serienwagen nicht darf. Der Chrysler Ghia Falcon von 1955 ist ein solcher Fall: ein offener Zweisitzer aus der Zusammenarbeit zwischen Chrysler und dem Turiner Karosseriebauer Ghia. Das Minichamps Chrysler Ghia Falcon 1:18 Modell in Silber überträgt diese Studie in die Vitrine.

Resin-Guss und feste Karosserie beim Minichamps Chrysler Ghia Falcon 1:18

Einteiliger Korpus und die Linienführung eines Roadsters

Resin wird gegossen, nicht gepresst. Das erlaubt scharfe Kanten, feine Sicken und gleichmässige Fugen, wie sie ein Zinkdruckguss mit seinen grösseren Toleranzen seltener erreicht. Hinzu kommt: Laut Produktdaten besitzt dieses Modell keine öffnenden Teile, die Karosserie ist ein einziges, festes Stück. Für ein Concept Car mit fliessender Schulterlinie ist das die passende Bauweise. Die Fläche bleibt ungestört, die Fugen laufen als saubere, durchgehende Linie, und das Auge folgt dem Verlauf von der Frontpartie bis zum Heck ohne Unterbrechung. Weil das Modell offen gebaut ist, fällt der Blick von oben in den Cockpitbereich; wie fein dieser ausgeführt ist, prüft man am besten im Streiflicht der Vitrinenbeleuchtung.

Silberlack als Prüfstein

Silber verzeiht nichts. Auf einem hellen Metallic-Ton zeichnet sich jede Unebenheit der Fläche ab, und jede Welle verändert die Reflexion entlang der Schulter. Wer ein silbernes Resin-Modell beurteilt, hält es schräg gegen das Licht und beobachtet, ob die Reflexion ruhig und ohne Orangenhaut über die Flanke wandert. Das ist die Art Prüfung, die Schweizer Sammler gewohnt sind: Lacktiefe, Gleichmass der Fugen, Schärfe der Chromteile und Embleme. Im Handgewicht ist Resin deutlich leichter als Zinkdruckguss, was bei einem schlanken Roadster angenehm ist, weil sich das Stück mühelos drehen und aus allen Winkeln betrachten lässt. Dafür ist es empfindlicher gegen Stoss und Hitze; ein Platz fern von Heizkörper und direkter Sonne gehört dazu.

Ghia, Exner und die Concept-Studie von 1955

Turiner Karosseriebau im Auftrag von Chrysler

In den 1950er Jahren liess Chrysler unter der Leitung von Designchef Virgil Exner mehrere Studien bei Ghia in Turin bauen. Der Falcon gehört in diese Reihe: ein offener Zweisitzer, der zeigte, wie europäischer Karosseriebau und amerikanisches Formempfinden zusammenfinden. Solche Concept Cars waren keine Vorserienmodelle, sondern Fragen an das Publikum, gestellt in Blech und Lack. Gerade das macht sie als Modelle reizvoll: Es gibt keine Serienversion, mit der man vergleichen müsste, nur die Studie selbst. Der Name Falcon tauchte später bei Ford für einen Kompaktwagen wieder auf, hat mit dieser Studie aber nichts zu tun.

Was die Ausführung Bortz Auto Collection bedeutet

Der Zusatz im Produktnamen benennt die Sammlung, auf die sich diese Ausführung bezieht; die Produktdaten nennen darüber hinaus keine Auflage und keine Seriennummer, deshalb bleibt dieser Punkt bewusst offen. Sicher ist: Das Modell steht für 1955, die Farbe ist Silber, der Hersteller ist Minichamps, und die Bauweise ist Resin im Massstab 1:18. Für Sammler, die Studien der Nachkriegszeit zusammentragen, ist eine solche Einzelstudie ein ruhiger Gegenpol zu den Rennwagen, die in vielen Vitrinen dominieren. Wer Hersteller vergleicht, achte auf die Proportion der Frontpartie, die Radstellung und die Schärfe der Embleme, nicht auf den Namen auf der Schachtel.

Platz in der Vitrine und Pflege

Im Massstab 1:18 beansprucht ein offener Roadster der 1950er eine Vitrinenstufe für sich allein und profitiert von Abstand. Seitliches Licht aus einer LED-Leiste lässt die Silberflächen arbeiten, ohne das Resin der Wärme einer Glühlampe auszusetzen. Staub entfernt man mit einem weichen Pinsel statt mit dem Tuch, damit die Oberfläche keine Mikrokratzer bekommt. Als Nachbarn eignen sich andere Concept Cars und Studien der 1950er Jahre; wer eine Linie vom Showcar zur Serie ziehen möchte, stellt sie chronologisch auf. Wer dieses Minichamps-Modell kaufen möchte, erwirbt ein Stück für den ruhigen Blick, nicht für die Hand: Die Qualität liegt in der Aussenhaut, und genau dort entscheidet sich, ob ein Modell über Jahre Bestand hat.

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