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Bentley S2 Silberblau Minichamps 1:43

Bentley S2 Silberblau Minichamps 1:43
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Technische Daten
Auto-Marke
Bentley
Modellhersteller
Minichamps
Massstab
1:43
Material
Metall
Modellzustand
Neues Modell
Art.-Nr.
436139950
100% authentisch Direkt von den Herstellern
5-Lagen-Karton Schaumstoff-Polsterung innen
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Das Modell Bentley S2 Silberblau Minichamps 1:43 im Überblick

TL;DR: Minichamps' 1:43 Diecast-Modell bildet den Bentley S2 in der Farbe Silver Blue nach, jene Crewe-Limousine von 1960, die erstmals den neuen 6,2-Liter-V8 unter der Haube trug. Die feste Zinkdruckguss-Karosserie ohne bewegliche Teile hält die klassischen Proportionen der Ära mit ruhiger, tiefer Lackierung.

Der S2 markierte für Bentley einen technischen Wendepunkt: Erstmals seit dem Krieg griff die Marke wieder zu einem V8, während die Karosserie äusserlich die gewohnte, zurückhaltende Eleganz der Crewe-Limousinen fortführte. Minichamps hält diese Kombination aus neuer Technik und traditioneller Form im Massstab 1:43 fest, in der ruhigen Farbe Silver Blue, die dem Fahrzeug seine zeitlose Wirkung verleiht.

Der Bentley S2 - britische Eleganz der frühen 1960er

Bentley brachte den S2 1959 als Nachfolger des S1 und stattete ihn mit dem neu entwickelten 6,2-Liter-V8 aus, jenem Triebwerk, das Rolls-Royce parallel auch im schwesterlichen Silver Cloud II einsetzte, da beide Marken zu dieser Zeit unter einem Dach fertigten. Der Wechsel vom bisherigen Reihensechszylinder zum V8 brachte spürbar mehr Leistungsreserven, ohne dass sich am äusseren Erscheinungsbild viel änderte, denn die Kunden erwarteten von einer Bentley-Limousine dieser Klasse vor allem Kontinuität. Die Karosserie, gefertigt in Crewe und in ihrer Linienführung von den traditionellen Proportionen britischer Luxuslimousinen jener Zeit geprägt, verzichtete bewusst auf Effekthascherei, lange, ruhige Flächen, ein aufrechter Kühlergrill mit dem markanten Bentley-Flügel-Emblem und ein Innenraum, der Wert auf Understatement statt Chromfülle legte. In den frühen Sechzigern positionierte sich der S2 damit als Gegenentwurf zu den zunehmend verspielteren amerikanischen Strassenkreuzern, eine britische Antwort, die Luxus über Substanz statt über Grösse definierte. Für Sammler britischer Nachkriegslimousinen markiert der S2 den Übergang von der reinen Sechszylinder-Ära zu einer neuen, kraftvolleren Antriebsgeneration, die Bentley über Jahrzehnte begleiten sollte. Auch das Fahrverhalten profitierte, die zusätzliche Leistung erlaubte entspanntes Reisen bei Autobahngeschwindigkeit, ein Anspruch, den britische Grand-Touring-Limousinen jener Epoche zunehmend an sich selbst stellten. Innen dominierten Walnussholz und Lederbezüge, Materialien, die bis heute den Massstab für britischen Automobilluxus jener Generation setzen. Diese Materialwahl unterscheidet den S2 bis heute klar von zeitgenössischen amerikanischen Konkurrenten, die eher auf Chrom und Grösse setzten.

Minichamps' Zamak-Ausführung in Silver Blue

Minichamps setzt für diesen S2 auf Zinkdruckguss, ein Material, das der Karosserie ihr angemessenes Gewicht verleiht, eine Eigenschaft, die bei einer Luxuslimousine dieser Grössenordnung fast schon zur Erwartung gehört. Die Karosserie ist als feste Einheit gegossen, Türen, Motorhaube und Kofferraum öffnen sich nicht, was bei diesem Massstab üblich ist und den langen, ruhigen Flächen des S2 durchgehend gleichmässige Übergänge ohne sichtbare Spaltmasse erlaubt. Gerade bei einem Fahrzeug, dessen Design von grossen, glatten Karosserieflächen lebt, macht sich diese Präzision an jeder Kante bemerkbar. Der Farbton Silver Blue liegt tief und gleichmässig auf dem Metall, mit einer Deckung, die auch unter direktem Licht keine Unregelmässigkeiten zeigt, ein Kontrast zu günstigeren Modellen, bei denen Metalliclacke oft fleckig wirken. Der aufrechte Kühlergrill mit dem Bentley-Flügel-Emblem ist als separat abgesetztes Chromteil ausgeführt, ebenso die Stossstangen und die schmalen Türgriffe, Details, die bei einer Zamak-Ausführung dieser Preisklasse keine Selbstverständlichkeit sind. Die Frontscheibe sitzt bündig in ihrer Fassung, und die schmalen Speichenräder mit den für die Ära typischen Radkappen sind fein ziseliert nachgebildet. Im Massstab 1:43 bleibt die Limousine kompakt genug, um sie neben deutlich sportlicheren Modellen zu präsentieren, ohne dass die ruhige Eleganz des S2 dabei untergeht. Auch die feinen Zierleisten entlang der Flanken sind exakt positioniert und heben sich klar vom Body-Farbton ab, ohne dabei aufdringlich zu wirken. So bleibt der Gesamteindruck über die gesamte Länge der Karosserie stimmig, von der Frontpartie bis zum schlichten Heck.

Ein zeitloses Stück neben modernen Sportwagen

In einer Vitrine, die überwiegend moderne Sportwagen und Rennmodelle zeigt, setzt der Bentley S2 einen ruhigen Gegenpunkt, britischer Luxus, der ohne lautes Auftreten Präsenz zeigt. Minichamps positioniert das Modell im mittleren Preissegment, mit Zinkdruckguss statt aufwendiger Resin-Fertigung, eine Entscheidung, die dem eher zurückhaltenden Charakter dieser Limousine entspricht. Der Massstab 1:43 erlaubt es, mehrere britische Klassiker der Sechziger nebeneinander zu zeigen, ohne dass eine einzelne Limousine zu viel Raum beansprucht. Für Sammler, die neben Rennsport auch die zivile Seite der Automobilgeschichte abbilden möchten, ist dieser S2 ein solides, unaufgeregtes Ankerstück. Die feste Karosserie bleibt dabei über Jahre formstabil, ganz ohne Nachjustieren beweglicher Teile, ein praktischer Vorzug für den Dauerplatz in der Vitrine. Wer die Sammlung um den schwesterlichen Rolls-Royce Silver Cloud ergänzt, erkennt schnell, wie eng beide Marken damals technisch und optisch miteinander verbunden waren.

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