
Bentley Azure Blau Minichamps 1:43

Technische Daten
- Auto-Marke
- Bentley
- Modellhersteller
- Minichamps
- Massstab
- 1:43
- Material
- Metall
- Modellzustand
- Neues Modell
- Art.-Nr.
- 436139931
- Baujahr
- 1996
- Epoche
- 1990s
- Karosserieform
- Cabrio
- Fahrzeugklasse
- GT Cabrios
- Öffnungen
- Nein
- Verpackungszustand
- Neu
- Modelltyp
- Strassenmodelle
- EAN / GTIN
- 4012138115507
Das Modell Bentley Azure Blau Minichamps 1:43 im Überblick
TL;DR: Minichamps bildet im Massstab 1:43 den Bentley Azure von 1996 nach, das offene Grand-Tourer-Cabriolet aus Crewe auf Basis des Continental R. Die Karosserie ist als geschlossenes Zinkdruckguss-Stück gefertigt, die tiefblaue Lackierung liegt gleichmässig auf dem Metall. Ein zurückhaltendes Sammlerstück für Liebhaber britischer Luxuskarossen der Neunzigerjahre.
Der Azure war Bentleys Antwort auf den Wunsch nach offenem Fahren ohne Verzicht auf britische Grandezza. Als Cabrio-Variante des Continental R kombinierte er 1996 handgefertigte Verarbeitung aus Crewe mit dem Turbo-V8, der die Marke seit Jahrzehnten prägt. Minichamps überträgt diese Haltung in den kleinen Massstab, ruhig und ohne Effekthascherei.
Der Bentley Azure als offener Grand Tourer aus Crewe
Vom Continental R zum offenen Cabriolet
Bentley stellte den Azure 1995 als offene Version des Continental R vor, mit Auslieferung ab 1996. Die Basis blieb dieselbe: das lange, tiefe Chassis der Grand-Tourer-Reihe, in Crewe von Hand zusammengebaut statt am Fliessband montiert. Wo der Continental R sein festes Dach behielt, verzichtete der Azure darauf zugunsten eines Verdecks, das die klassische Silhouette kaum veränderte. Für Bentley war das eine bewusste Entscheidung: Kunden, die Wert auf offenes Fahren legten, sollten dieselbe Substanz erhalten wie die Coupé-Käufer. Das Ergebnis war kein leichtgewichtiges Sommerauto, sondern ein schwerer, gediegener Cruiser mit dem Gewicht eines Vollmetall-Chassis.
Der Turbo-V8 und britische Fahrkultur
Unter der langen Fronthaube arbeitete der aufgeladene 6,75-Liter-V8, der seit den Turbo-R-Jahren zum Markenzeichen von Bentley gehört. Diese Maschine lieferte genug Durchzug, um zwei Tonnen Luxuskarosserie mühelos zu bewegen, ohne dass der Wagen je hektisch wirkte. Genau diese Gelassenheit prägte die britische Grand-Touring-Philosophie der Neunzigerjahre: kein Downsizing, kein Leichtbau, sondern satte Reserven und ein Innenraum aus Leder und Nussbaum. Für Sammler, die diese Ära verstehen, ist der Azure kein Nischenmodell, sondern der offene Höhepunkt einer Baureihe, die Bentleys eigenständige Ingenieurskunst noch vor der Übernahme durch Volkswagen zeigte.
Minichamps' Bentley Azure in Zinkdruckguss, Massstab 1:43
Eine Karosserie ohne bewegliche Teile
Minichamps fertigt diesen Azure als geschlossene Zinkdruckguss-Karosserie, ohne öffnende Türen, Haube oder Verdeckmechanik. Das ist bei diesem Massstab und dieser Preisklasse die übliche Bauweise, keine Einschränkung. Der Vorteil zeigt sich in der Linienführung: Die Schweller verlaufen ohne Unterbrechung durch Scharniertoleranzen, die Karosseriekanten bleiben über die gesamte Länge gleich scharf. Wer den Wagen in die Hand nimmt, spürt sofort das Gewicht des Zinkdruckgusses, deutlich massiver als ein Kunststoffmodell derselben Grösse. Diese Dichte ist bei einem Bentley besonders passend, denn auch das Original wirkt durch sein Gewicht, nicht durch Leichtigkeit.
Lacktiefe und Massstab 1:43
Die Lackierung liegt tief und gleichmässig auf dem harten Metallkörper, ein Effekt, der bei Zinkdruckguss besser gelingt als bei leichteren Materialien. Im Massstab 1:43 bleibt der Wagen kompakt genug für eine dichte Reihenaufstellung, verzichtet dabei aber nicht auf feine Details wie Chromzierrat, Scheinwerferlinsen und die charakteristische Kühlergrill-Kontur. Wer die Verarbeitung mit einem grösseren Massstab vergleicht, muss Abstriche bei der Detailtiefe hinnehmen, gewinnt aber deutlich an Stellfläche. Für eine Sammlung, die mehrere britische Luxusmodelle nebeneinander zeigen soll, ist genau dieser Kompromiss der Grund, weshalb 1:43 in Europa so verbreitet blieb.
Platz in der Sammlung
In einer Vitrine, die britische Luxuskarossen der Neunzigerjahre versammelt, ergänzt der Azure Modelle wie den Continental R oder den Turbo R um die offene Variante derselben Philosophie. Er passt zu Sammlungen, die nach Karosserieform statt nach Motorsport-Bezug ordnen, und zu Käufern, die Zinkdruckguss dem Resin vorziehen, weil das Gewicht in der Hand für sie zur Qualität dazugehört. Der Preis bewegt sich im mittleren Segment für 1:43-Strassenmodelle, ohne die Detailtiefe handgefertigter Kleinserien zu erreichen, aber mit einer Solidität, die diesen Kompromiss rechtfertigt. Wer zusätzlich das Baujahr 1996 dokumentieren möchte, findet in diesem Modell einen präzisen Zeitpunkt vor der Übernahme durch Volkswagen 1998.















