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Porsche 917/20 Vaillant Racing #0 G. Muller Winner Interserie 1975 Minichamps 1:18

Porsche 917/20 Vaillant Racing #0 G. Muller Winner Interserie 1975 Minichamps 1:18
Aktueller Preis: 130.08 CHF
Ausverkauft

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Technische Daten
Auto-Marke
Porsche
Modellhersteller
Minichamps
Massstab
1:18
Material
Metall
Modellzustand
Gebrauchtes Modell
Art.-Nr.
100756100
100% authentisch Direkt von den Herstellern
5-Lagen-Karton Schaumstoff-Polsterung innen
Einfache Rückgabe 14 Tage, keine Fragen gestellt
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Das Modell Porsche 917/20 Vaillant Racing #0 G. Muller Winner Interserie 1975 Minichamps 1:18 im Überblick

TL;DR: Minichamps' 1:18-Diecast-Modell des Porsche 917 Spyder zeigt den Rennwagen in der blau-weissen Vaillant-Lackierung, mit der er 1975 in der Interserie an den Start ging. Zinkdruckguss-Karosserie und offenes Cockpit dokumentieren die letzte Entwicklungsstufe eines Chassis, das zuvor Le Mans geprägt hatte.

Der 917 gewann Le Mans, bevor neue Reglements ihn aus der Sportwagen-Weltmeisterschaft verbannten. Was folgte, war ein zweites Leben in der Interserie, offen, turbogeladen und optisch durch grelle Sponsorfarben geprägt, wie hier bei Vaillant. Diese zweite Karriere ist unter Sammlern weniger bekannt als der Le-Mans-Ruhm, verdient aber ebenso viel Aufmerksamkeit.

Vom Le-Mans-Sieger zum offenen Interserie-Spyder

Reglementwechsel und zweite Karriere

Nachdem der 917 die Sportwagen-Weltmeisterschaft 1970 und 1971 dominiert und Le Mans zweimal gewonnen hatte, änderte der Automobil-Weltverband die Regeln für 1972 und begrenzte den Hubraum auf drei Liter, was den grossvolumigen 917 aus der obersten Rennserie verdrängte. Viele Chassis wanderten daraufhin in die europäische Interserie und die nordamerikanische Can-Am-Serie, wo offene Spyder-Karosserien und deutlich grössere Freiheiten bei der Motorentwicklung galten. Diese Umwidmung verlängerte die aktive Karriere des Chassis um mehrere Jahre und bewahrte es vor einem vorzeitigen Ende im Museum. So blieb der 917 auch nach dem Ende seiner Weltmeisterschafts-Ära ein gefragtes und wettbewerbsfähiges Chassis.

Die Interserie als Bühne für offene Turbo-Boliden

In der Interserie, einer europäischen Sportwagenserie ausserhalb der Weltmeisterschaft, trafen offene 917-Spyder auf ein Publikum, das Leistung und Spektakel wichtiger nahm als Reglement-Feinheiten. Der Zwölfzylinder-Turbomotor entwickelte in dieser Konfiguration eine Leistung, die weit über das hinausging, was am Vierbeiner der frühen Le-Mans-Jahre möglich gewesen war, und machte die Serie zu einer der leistungsstärksten ihrer Zeit. Zuschauer schätzten an dieser Serie vor allem die Unmittelbarkeit: kürzere Strecken, dichtere Starterfelder und Motoren, die bei jedem Start hörbar an ihre Grenzen gingen.

Minichamps' Umsetzung der Vaillant-Lackierung

Rennlivree und Zinkdruckguss-Karosserie

Die blau-weisse Vaillant-Lackierung, benannt nach dem deutschen Heiztechnik-Sponsor, gehört zu den bekannteren Farbschemata der Interserie-Ära. Minichamps überträgt die Sponsorflächen und die Startnummer 0 mit klarer Kantenschärfe auf die Zinkdruckguss-Karosserie, die dem Modell ein für seine kompakte Spyder-Form überraschend hohes Gewicht verleiht. Auch die Lüftungsschlitze an der Motorabdeckung sind als eigenständige Öffnungen erkennbar, nicht als aufgedruckte Linien, was der Heckpartie zusätzliche Plausibilität verleiht.

Offenes Cockpit und Detailtiefe

Ohne Dach liegt der komplette Innenraum offen sichtbar: Überrollbügel, Sitzschale und die knapp bemessene Instrumentierung sind direkt einsehbar, ein Bereich, der bei geschlossenen Coupé-Modellen meist hinter Fenstern verschwindet. Diese Sichtbarkeit stellt an die Verarbeitung höhere Anforderungen als ein geschlossenes Cockpit, da jede Ungenauigkeit im Innenraum sofort auffällt. Der Name G. Müller auf der Fahrertür erinnert an eine Epoche, in der Fahrer aus mehreren Ländern, darunter auch Schweizer Piloten wie Herbert Müller, die Interserie mit spektakulären 917-Spyder-Auftritten prägten.

Ein Rennsport-Kapitel jenseits von Le Mans

Für Sammler, die den 917 bereits in seiner Le-Mans-Ausführung besitzen, bietet diese Interserie-Version eine ganz andere Seite desselben Chassis: offen statt geschlossen, sponsorbunt statt werksfarben, auf Sprintstrecken statt auf der Sarthe-Langdistanz. Bei rund 20 Zentimetern Länge im Massstab 1:18 beansprucht der Spyder wenig Regalfläche, wirkt aber durch die offene Form und die kräftige Lackierung präsenter, als seine Abmessungen vermuten lassen. Wer die Fidelity beurteilen möchte, sollte zuerst auf die Proportionen des Heckflügels und die Positionierung der Sponsorlogos achten, zwei Bereiche, an denen sich sorgfältige von oberflächlichen Umsetzungen unterscheiden. Wer stattdessen kompaktere Sammlungen historischer Rennsportwagen bevorzugt, findet im Massstab 1:43 eine kleinere, aber deutlich vereinfachte Alternative ohne dieselbe Cockpittiefe. Die Schweizer Motorsportgeschichte jener Jahre, geprägt von international erfolgreichen Piloten trotz eines langjährigen Rundstrecken-Verbots im eigenen Land, macht dieses Kapitel für Sammler in der Schweiz besonders greifbar.

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