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Mercedes 300 SL W198 Gullwing Light Green Metallic Minichamps 1:18

Mercedes 300 SL W198 Gullwing Light Green Metallic Minichamps 1:18
Aktueller Preis: 72.36 CHF
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Technische Daten
Auto-Marke
Mercedes
Modellhersteller
Minichamps
Massstab
1:18
Material
Metall
Modellzustand
Gebrauchtes Modell
Art.-Nr.
110037221
100% authentisch Direkt von den Herstellern
5-Lagen-Karton Schaumstoff-Polsterung innen
Einfache Rückgabe 14 Tage, keine Fragen gestellt
Sichere Zahlung 256-Bit-SSL-Verschlüsselung

Das Modell Mercedes 300 SL W198 Gullwing Light Green Metallic Minichamps 1:18 im Überblick

TL;DR: Minichamps reproduziert den Mercedes 300 SL W198 im Massstab 1:18 in der seltenen Sonderfarbe Light Green Metallic. Die Flügeltüren öffnen nach oben, ein direktes Erbe des W194-Rennwagens. Diese Grünlackierung war unter den ursprünglichen Käufern seltener gewählt als Silber oder Schwarz, ein Diecast-Sammlermodell mit erkennbarem Distinktionswert.

Wohlhabende Käufer der 1950er-Jahre bestellten ihren 300 SL selten in Serienfarbe, sondern liessen sich individuelle Lackierungen anfertigen. Light Green Metallic gehört zu diesen selteneren Optionen und macht dieses Modell zu einer bewussten Abweichung von der ikonischen Silberversion.

Light Green Metallic als individuelle Sonderfarbe der 1950er

Vergleich zu den häufigeren Silber- und Rotversionen

Der 300 SL war in seiner Entstehungszeit ein Fahrzeug für eine kleine, kaufkräftige Kundschaft, die sich Sonderausstattungen leisten konnte, die über die Werksfarbtabelle hinausgingen. Während Silber und Schwarz die häufigsten Bestellungen blieben, wählten einige Käufer hellere, individuellere Töne wie dieses Light Green Metallic, ein Signal dafür, dass der Besitzer sein Fahrzeug bewusst von der Masse der Gullwing-Käufer abheben wollte. Im direkten Vergleich zu den weit verbreiteten Silber- oder Rotversionen wirkt Light Green Metallic zurückhaltender, fast unauffällig, was viele Sammler heute als Vorzug begreifen. Wo die Silberlackierung die Motorsport-Tradition der Marke betont, verweist der Grünton eher auf die zivile, individuelle Seite der 1950er-Oberklasse. Diese unterschiedliche Aussage macht es sinnvoll, mehrere Farbversionen desselben Fahrzeugs nebeneinander zu sammeln, statt sich auf eine einzige Interpretation des 300 SL zu beschränken.

Für heutige Sammler übersetzt sich diese historische Seltenheit direkt in Sammlerwert: Ein Modell in dieser Farbe wirkt auf der Vitrine ungewöhnlicher als die zahlreichen Silber-Reproduktionen und erzählt zugleich die Geschichte individueller Kundenwünsche in der automobilen Oberklasse der 1950er-Jahre. Minichamps trägt den Grünton in gleichmässiger Tiefe auf, wodurch die geschwungenen Karosserielinien auch unter direktem Licht sauber zur Geltung kommen.

Flügeltüren-Technik: Vom W194-Rennwagen zum Serienfahrzeug

Konstruktion und Öffnungsmechanik im Modell

Die nach oben öffnenden Türen gehen auf den Gitterrohrrahmen des W194-Rennwagens zurück, dessen hohe Seitenschweller herkömmliche Türkonstruktionen unmöglich machten. Minichamps setzt die Scharniermechanik im Dachbereich mit stabilen Metallgelenken um, die die Tür in geöffneter Position halten, ohne unter dem eigenen Gewicht zurückzufallen. Das Metallgewicht des Diecast-Modells signalisiert beim Anheben sofort die solide Verarbeitung, die diese ungewöhnliche Konstruktion erfordert.

Direkteinspritzung als technisches Erbe

Neben der auffälligen Türkonstruktion war der 300 SL 1954 auch das erste Serienauto mit Benzin-Direkteinspritzung, eine Technik, die Mercedes aus dem Flugmotorenbau ableitete. Diese Kombination aus radikaler Karosserielösung und technischer Innovation macht den Wagen zu einem der bedeutendsten Meilensteine der Nachkriegsautomobilgeschichte, unabhängig von der gewählten Lackfarbe. Für ein Sammlermodell bedeutet das, dass die Geschichte hinter dem Fahrzeug in jeder Farboption gleich stark bleibt.

Eine seltene Farboption in der Sammlung

Mit einer Länge von rund 22 bis 23 Zentimetern im Massstab 1:18 passt der 300 SL in eine Standard-Vitrine neben anderen Mercedes-Klassikern, doch die Farbe Light Green Metallic sorgt dafür, dass dieses Exemplar auch neben mehreren Gullwing-Modellen nicht untergeht. Wer bereits eine Silberversion besitzt, findet in diesem Modell eine sinnvolle Ergänzung, die dieselbe technische Geschichte aus einem anderen farblichen Blickwinkel erzählt. Für Sammler, die gezielt seltene Werksfarben zusammentragen, bietet dieser 300 SL einen Ausgangspunkt, der zeigt, wie individuell die automobile Oberklasse der 1950er-Jahre bereits war, lange bevor Individualisierung zum Massenphänomen wurde. Gerade im direkten Vergleich zweier Farbversionen lässt sich zudem gut studieren, wie unterschiedlich Licht und Lacktiefe je nach Farbton auf der Karosserie wirken, ein Detail, das aufmerksamen Sammlern nicht entgeht.

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