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Porsche 917/20 TC #3 H. Kelleners Felder Racing Team Interserie 1973 Minichamps 1:18

Porsche 917/20 TC #3 H. Kelleners Felder Racing Team Interserie 1973 Minichamps 1:18
Aktueller Preis: 123.58 CHF
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Technische Daten
Auto-Marke
Porsche
Modellhersteller
Minichamps
Massstab
1:18
Material
Metall
Modellzustand
Gebrauchtes Modell
Art.-Nr.
100736103
100% authentisch Direkt von den Herstellern
5-Lagen-Karton Schaumstoff-Polsterung innen
Einfache Rückgabe 14 Tage, keine Fragen gestellt
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Das Modell Porsche 917/20 TC #3 H. Kelleners Felder Racing Team Interserie 1973 Minichamps 1:18 im Überblick

TL;DR: Minichamps reproduziert den Porsche 917/20 TC von Helmut Kelleners für das Felder Racing Team als 1:18-Druckgussmodell, mit Startnummer 3 aus der Interserie-Saison 1973. Der Prototyp gehört zur Breitbau-Entwicklungslinie des 917 und steht für die turboaufgeladene Sportwagen-Ära, die Porsche zuvor in der amerikanischen Can-Am-Serie geprägt hatte.

Der 917 ist vor allem als Le-Mans-Sieger von 1970 bekannt, doch seine Geschichte reicht weit über diesen einen Erfolg hinaus. Minichamps zeigt mit diesem 917/20 TC, wie das Konzept in der europäischen Interserie eine eigene, turboaufgeladene Fortsetzung fand.

Vom Le-Mans-Prototyp zur Breitbau-Entwicklungslinie

Der 917 als technische Plattform

Nach den Gesamtsiegen bei den 24 Stunden von Le Mans 1970 und 1971 blieb der 917 als technische Plattform weiterhin in Entwicklung, statt nach dem Ende der Homologationsregeln einfach ausgemustert zu werden. Porsche und beteiligte Rennteams experimentierten in den folgenden Jahren mit breiteren Karosserieformen und stärkerer Aerodynamik, eine Entwicklungslinie, aus der auch Chassisbezeichnungen wie der 917/20 stammen. Diese kontinuierliche Weiterentwicklung erklärt, weshalb der Name 917 heute für eine ganze Familie unterschiedlicher Karosserie- und Motorvarianten steht, nicht für ein einzelnes, unveränderliches Fahrzeug.

Turbo-Power aus der Can-Am-Erfahrung

Die Kennung TC verweist auf die Turboaufladung, eine Technik, die Porsche massgeblich in der amerikanischen Can-Am-Serie mit Fahrzeugen wie dem 917/10 und dem später folgenden 917/30 perfektionierte, wo Leistungswerte jenseits von tausend PS erreicht wurden. Diese Erfahrung floss auch in Fahrzeuge zurück, die in der europäischen Interserie eingesetzt wurden, einer Rennserie, die als Antwort auf die amerikanische Can-Am-Prototypenklasse entstand. Für Teams wie Felder Racing bot ein turboaufgeladener 917-Ableger damit Zugang zu Spitzentechnik, ohne ein komplett neues Chassis entwickeln zu müssen.

Minichamps und die Umsetzung des Felder-Racing-Farbschemas

Startnummer 3 und die Decal-Präzision

Sportwagen-Prototypen der frühen Siebziger trugen oft grossflächige, kontrastreiche Farbschemen, die über gewölbte Kotflügel und lange Seitenflächen hinweg exakt sitzen müssen, um überzeugend zu wirken. Minichamps positioniert die Startnummer 3 sowie die Team- und Sponsorengrafiken des Felder Racing Team präzise entlang der langgestreckten Prototypen-Silhouette, ohne Verzug an den Übergängen zwischen Front- und Heckpartie. Gerade an den grossen, ungebrochenen Flächen eines Prototypen-Chassis fällt jede Unregelmässigkeit in der Decal-Anwendung sofort auf.

Zinkdruckguss und preisliche Einordnung

Die Zinkdruckguss-Bauweise sorgt für das erwartete Gewicht in der Hand und unterstreicht den seriösen Charakter dieses Rennfahrzeugs. Minichamps positioniert Prototypen-Nachbildungen dieser Art im mittleren bis gehobenen Preissegment, eine Einordnung, die der technischen und geschichtlichen Bedeutung der 917-Plattform gerecht wird. Für Sammler, die sich für die europäische Prototypen-Szene der frühen Siebziger interessieren, bietet dieses Modell einen Zugang zu einem Kapitel, das ausserhalb der bekannten Le-Mans-Erfolge weniger dokumentiert ist.

Ein weniger bekanntes Kapitel der 917-Geschichte

Neben den bekannten Le-Mans-Siegerfahrzeugen erinnert dieser Interserie-917/20 TC an die vielen weniger dokumentierten Einsätze der Plattform bei europäischen Privatteams. Mit rund 24 Zentimetern Länge im Massstab 1:18 nimmt ein Breitbau-Prototyp dieser Art durch seine ausgestellten Radläufe und Spoiler-Elemente etwas mehr Raum in der Vitrine ein als ein schmaleres Strassenfahrzeug vergleichbarer Länge. Wer die Detailtreue prüfen möchte, sollte die Form der Radlauf-Verbreiterungen und die Platzierung der Startnummer vergleichen. Ein Vergleich mit einem schmaleren, früheren 917-Chassis im selben Regal verdeutlicht zusätzlich, wie stark sich die Breitbau-Entwicklung optisch auswirkte.

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