
Ford Escort Mk2 RS1800 #30 H. Heyer Class Winner DRM Mainz-Finthen 1976 Minichamps 1:43

Technische Daten
- Auto-Marke
- Ford
- Modellhersteller
- Minichamps
- Massstab
- 1:43
- Material
- Metall
- Modellzustand
- Neues Modell
- Art.-Nr.
- 400768430
- Baujahr
- 1976
- Epoche
- 1970s
- Karosserieform
- Tourenwagen-Modelle
- Fahrzeugklasse
- Historische Gruppenrennen
- Öffnungen
- Nein
- Verpackungszustand
- Neu
- Modelltyp
- Rennmodelle
- EAN / GTIN
- 4012138082298
Das Modell Ford Escort Mk2 RS1800 #30 H. Heyer Class Winner DRM Mainz-Finthen 1976 Minichamps 1:43 im Überblick
TL;DR: Der Minichamps Ford Escort Mk2 RS1800 #30 im Massstab 1:43 zeigt den Klassensieger von Hans Heyer bei der DRM in Mainz-Finthen 1976. Die geschlossene Zinkdruckguss-Karosserie trägt das originale Tourenwagen-Dekor mit feinem Tampondruck. Ein Modell für Sammler der frühen Deutschen Rennsport-Meisterschaft und der Cosworth-BDA-Ära.
Der Escort Mk2 RS1800 war in den 1970er Jahren einer der schlagkräftigsten Tourenwagen Europas, angetrieben vom Cosworth-BDA-Vierzylinder, der ursprünglich aus der Formel 2 stammte. Hans Heyer, später der erste Fahrer ohne gültige Lizenz am Start eines Formel-1-Rennens, gewann mit diesem Wagen 1976 seine Klasse auf dem Flugplatzkurs Mainz-Finthen.
Der Ford Escort RS1800 in der Deutschen Rennsport-Meisterschaft
Cosworth-BDA-Technik in einer Tourenwagen-Karosserie
Der BDA-Motor, entwickelt aus Formel-2-Technik, machte den RS1800 zu einem der stärksten Vierzylinder-Tourenwagen seiner Zeit und war massgeblich für die Erfolge des Escort in der Rallye- wie in der Rundstrecken-Szene der 1970er Jahre verantwortlich. In der DRM traten diese Fahrzeuge gegen deutlich grössere Motoren an, gewannen aber dank geringem Gewicht und direkter Kraftentfaltung häufig ihre Klasse. Mainz-Finthen, ein ehemaliger Militärflugplatz bei Mainz, gehörte zu den schnellen, wenig verwinkelten DRM-Strecken jener Jahre. Die kastenförmige Silhouette des Mk2 mit kurzen Überhängen kam dieser Fahrweise entgegen, weil sie das Gewicht nahe an der Fahrzeugmitte hielt.
Hans Heyer und der Klassensieg von 1976
Heyer machte sich in den 1970er Jahren zunächst im Tourenwagensport einen Namen, bevor er 1977 als ungeladener Startnummer-Ersatz beim Grossen Preis von Deutschland für Schlagzeilen sorgte. Der Klassensieg in Mainz-Finthen 1976 mit diesem RS1800 fällt in die Phase, in der er sich als einer der konstantesten deutschen Tourenwagenfahrer etablierte. Minichamps bildet die Startnummer 30 und das charakteristische Renn-Dekor jener Saison im Modell nach. Für Sammler der frühen DRM-Jahre gehört dieser Wagen zu den weniger bekannten, aber technisch aufschlussreichen Fahrzeugen der Serie.
Zinkdruckguss und die Übertragung des Renn-Dekors
Geschlossene Karosserie als saubere Basis für Streifen und Nummer
Da openable_parts bei diesem Modell auf Nein steht, bleibt die Karosserie eine feste Zinkdruckguss-Einheit, Türen und Heckklappe sind in den Guss integriert. Für ein Tourenwagen-Modell mit durchgehenden Zierstreifen ist das von Vorteil, weil die Streifen ohne Unterbrechung über die Fugenlinien laufen, statt an einer Scharnierkante abzureissen. Erfahrene Sammler prüfen bei Tourenwagen-Modellen genau diese Übergänge zuerst, weil ein unterbrochenes Streifenmuster die Gesamtwirkung einer Renn-Livrée deutlich schwächt.
Farbtreue und Detailgrad an Rädern und Front
Die Startnummer 30 und das Sponsoren-Dekor sind scharf konturiert, ohne die Verwaschung, die bei billigeren Wasserschiebebildern auftreten kann. Die Räder zeigen ein für die 1970er-Jahre typisches Speichenmuster mit erkennbarem Felgenrand, die Frontscheinwerfer sind separat abgesetzt. Diese Kombination aus Gewicht und Druckschärfe hebt das Modell deutlich über einfachere Tourenwagen-Repliken derselben Preisklasse hinaus. Auch die Heckleuchten sind einzeln abgesetzt statt nur bedruckt, ein kleines, aber sichtbares Detail.
Ein früher Baustein für DRM-Sammlungen
Der RS1800 aus Mainz-Finthen 1976 ergänzt eine Sammlung rund um die frühen Jahre der Deutschen Rennsport-Meisterschaft um einen technisch interessanten, aber weniger häufig nachgebildeten Wagen. Neben bekannteren BMW- und Ford-Werksfahrzeugen derselben Serie zeigt dieses Modell die Breite des Tourenwagensports jener Zeit. Er passt zudem gut neben anderen Cosworth-BDA-Fahrzeugen, die dieselbe Motorenphilosophie in unterschiedlichen Karosserien zeigen. Wer die DRM-Saison 1976 vollständig abbilden will, findet in diesem Klassensieger einen glaubwürdigen Ausgangspunkt.















