
Porsche 917/20 Martini Racing #0 Interserie Champion 1974 Minichamps 1:43

Technische Daten
- Auto-Marke
- Porsche
- Modellhersteller
- Minichamps
- Massstab
- 1:43
- Material
- Metall
- Modellzustand
- Neues Modell
- Art.-Nr.
- 437746100
- Baujahr
- 1974
- Epoche
- 1970s
- Karosserieform
- Prototyp-Modelle
- Fahrzeugklasse
- Historische Gruppenrennen
- Öffnungen
- Nein
- Verpackungszustand
- Neu
- Modelltyp
- Rennmodelle
- EAN / GTIN
- 4012138125292
Das Modell Porsche 917/20 Martini Racing #0 Interserie Champion 1974 Minichamps 1:43 im Überblick
TL;DR: Minichamps' Porsche 917/20 im Massstab 1:43 zeigt den #0-Meisterwagen von Martini Racing, mit dem die Interserie-Meisterschaft 1974 gewonnen wurde. Die geschlossene Zink-Karosserie trägt die berühmten Martini-Streifen auf der extrabreiten Breitbau-Form. Ein Titelträger aus der europäischen Klubsport-Ära, als die grossen Werksprogramme in Nordamerika bereits ausliefen.
Die Martini-Streifen zählen zu den bekanntesten Erscheinungsbildern im gesamten Motorsport der Siebzigerjahre, getragen von Porsche-Prototypen ebenso wie von Rallyefahrzeugen anderer Marken. Auf dem 917/20 wirkt diese Lackierung besonders eindrücklich, weil die extrabreite Karosserie deutlich mehr Fläche für die charakteristischen Streifen bietet als ein schmalerer Langstreckenprototyp.
Streifen-Lackierung und Karosseriebreite im Detail
Geschlossene Breitbau-Karosserie
Wie bei den übrigen 917/20-Modellen bleibt die Karosserie ohne bewegliche Teile, eine geschlossene Gussform, die die extrabreite Form mit ausgestellten Kotflügeln, hohem Heckflügel und grossen seitlichen Lufteinlässen klar herausarbeitet. Diese Fläche ist entscheidend, denn die Martini-Lackierung lebt von durchgehenden, exakt parallelen Streifen, die über mehrere Karosseriesegmente hinweg fluchten müssen, ohne an den Übergängen zu versetzen. Zink-Druckguss gibt dieser voluminösen Form ein spürbares Gewicht in der Hand, ein Effekt, der die reale Grösse und Masse des Originals besser vermittelt als ein leichteres Kunstharzmodell im gleichen Massstab.
Präzision der Streifen als Qualitätsmerkmal
Gerade bei einer Streifenlackierung wie dieser zeigt sich, wie sorgfältig ein Hersteller arbeitet: Verschieben sich die Linien an Kotflügeln, Motorhaube oder Heckflügel nur um einen Millimeter, fällt das dem geübten Sammlerauge sofort auf. Minichamps hält die Streifen hier durchgängig, mit sauberen Kanten und ohne die feinen Farbabweichungen, die bei preisgünstigeren Modellen zwischen einzelnen Karosserieteilen entstehen können. Bei 1:43 ist dieser Anspruch besonders hoch, weil selbst kleine Abweichungen auf der vergleichsweise kompakten Fläche stärker auffallen als bei einem grösseren Modell im Massstab 1:18.
Von Can-Am zur Interserie-Krone
Der 917/20 nach dem Ende der grossen Werksprogramme
Nachdem die grossen nordamerikanischen Werksprogramme wie Can-Am ihre besten Jahre bereits hinter sich hatten, fanden Fahrzeuge wie der 917/20 in der europäischen Interserie eine weitere Bühne. Die Serie erlaubte Teams, mit bereits entwickelten, leistungsstarken Prototypen auf hohem technischen Niveau weiterzufahren, ohne die Kosten eines komplett neuen Werksprogramms. Für Sammler ist diese Übergangsphase interessant, weil sie zeigt, wie langlebig gut konstruierte Prototypen bleiben konnten, auch nachdem ihr ursprüngliches Renneinsatzgebiet an Bedeutung verlor.
Martini Racing und der Titel 1974
Martini Racing zählte zu den prominentesten privaten Rennequipen, die mit Porsche-Unterstützung an europäischen Sportwagenrennen teilnahmen. Der Meisterschaftsgewinn in der Interserie 1974 mit der Startnummer 0 unterstreicht, dass diese Fahrzeuge auch ausserhalb der grossen Weltmeisterschaft konkurrenzfähig blieben. Für eine Sammlung, die einzelne Lackierungspartner wie Martini über mehrere Fahrzeuge und Marken hinweg verfolgt, liefert dieser 917/20 einen weiteren Baustein neben den bekannteren Le-Mans-Prototypen derselben Farbgebung.
Ein Championsstück für die Sammlung
Für eine Sammlung, die Porsches Motorsporterfolge über verschiedene Serien hinweg dokumentiert, ist dieser Interserie-Champion ein naheliegender Baustein, gerade weil Martini als Lackierungspartner auch in anderen Bereichen der Marke präsent war. Neben Le-Mans-Prototypen und Can-Am-Fahrzeugen zeigt dieses Modell, wie breit Porsches Motorsportpräsenz in den Siebzigerjahren tatsächlich war. Schweizer Sammler, die Wert auf originalgetreue Streifenführung legen, finden hier ein Modell, das diesem Anspruch an einem besonders anspruchsvollen Motiv gerecht wird.















