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Porsche 917/20 Jägermeister #7 Motorsport Club Stuttgart Interserie 1973 Minichamps 1:43

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Technische Daten
Auto-Marke
Porsche
Modellhersteller
Minichamps
Massstab
1:43
Material
Metall
Modellzustand
Neues Modell
Art.-Nr.
437736107
100% authentisch Direkt von den Herstellern
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Das Modell Porsche 917/20 Jägermeister #7 Motorsport Club Stuttgart Interserie 1973 Minichamps 1:43 im Überblick

TL;DR: Minichamps' Porsche 917/20 im Massstab 1:43 zeigt den #7-Breitbau-Prototyp des Motorsport Club Stuttgart in der markanten Jägermeister-Lackierung der Interserie-Saison 1973. Die geschlossene Zink-Karosserie bildet die extrabreite Form dieser 917-Variante nach, entwickelt für zusätzlichen Abtrieb. Ein auffälliges Sammlerstück aus der europäischen Klubsport-Szene der Siebzigerjahre.

Der 917/20 entstand als breitere, aerodynamisch veränderte Weiterentwicklung des klassischen 917, mit einer Karosserie, die deutlich mehr Fläche für Abtrieb und Kühlung bot als das ursprüngliche Le-Mans-Fahrzeug. In der Interserie, einer europäischen Sportwagenserie ausserhalb der grossen Weltmeisterschaft, fanden solche Fahrzeuge bei Klubteams wie dem Motorsport Club Stuttgart eine zweite Karriere, oft in auffälligen, kommerziell geprägten Lackierungen.

Präzise Streifen auf breiter Karosserie

Geschlossene Karosserie in Breitbau-Form

Auch dieser 917/20 folgt der für diese Modellreihe üblichen geschlossenen Bauweise, ohne bewegliche Türen oder Hauben. Die extrabreite Karosserie, deutlich voluminöser als der schlanke Langheck-917, ist im Guss klar herausgearbeitet, mit ausgestellten Kotflügeln, einem hohen Heckflügel und grossen seitlichen Lufteinlässen für die Kühlung. Diese Proportionen unterscheiden den 917/20 sofort von jedem anderen Fahrzeug der 917-Familie, selbst für Sammler, die mit der Baureihe weniger vertraut sind. Zink-Druckguss gibt dieser voluminösen Form in der Hand ein Gewicht, das die Grösse des Originals spürbar macht, ein Effekt, den ein leichteres Material in diesem Massstab kaum erreichen würde.

Die Jägermeister-Lackierung im Detail

Die orange-weisse Jägermeister-Lackierung mit dem markanten Hirsch-Emblem zählt zu den bekanntesten Markenauftritten im europäischen Motorsport der Siebzigerjahre. Minichamps setzt die Farbflächen und das Emblem als scharf abgegrenzte Tampondrucke auf die breite Karosserie, ohne Unschärfen an den Kanten. Bei einer derart grossflächigen, kontrastreichen Lackierung entscheidet gerade diese Druckqualität darüber, ob das Modell die Wirkung des Originals trifft oder blass wirkt.

Vom Werksexperiment zum Klubsport

Die technische Herkunft der Breitbau-Karosserie

Die 917/20-Karosserieform geht auf Versuche zurück, dem 917 durch mehr Breite und Fläche zusätzlichen Abtrieb und aerodynamische Stabilität zu verschaffen, ein Ansatz, der ursprünglich für die höchsten Anforderungen des Langstreckensports entwickelt wurde. In den folgenden Jahren fanden solche Chassis und Karosserievarianten in Klubsportserien wie der Interserie eine zweite Verwendung, oft mit privaten oder halbprofessionellen Teams am Steuer.

Der Motorsport Club Stuttgart in der Interserie

Die Interserie bot in den Siebzigerjahren eine Plattform für genau solche Fahrzeuge, weniger prestigeträchtig als Le Mans, aber technisch anspruchsvoll und mit einem lebendigen Starterfeld. Für Klubteams wie den Motorsport Club Stuttgart war die Serie eine Möglichkeit, mit ehemaligen Werksfahrzeugen auf hohem Niveau zu konkurrieren, oft unterstützt durch kommerzielle Partner wie Jägermeister. Für Sammler ist gerade diese Kombination aus Werksherkunft und privatem Einsatz interessant, weil sie zeigt, wie langlebig gut konstruierte Rennfahrzeuge jenseits ihrer ursprünglichen Karriere bleiben konnten.

Farbe als Sammelkriterium

Für Sammler, die Porsches Motorsportgeschichte über die grossen Le-Mans- und Can-Am-Programme hinaus verfolgen, öffnet dieser 917/20 die Tür zur europäischen Klubsportszene der Siebzigerjahre. Die Jägermeister-Lackierung macht das Modell zusätzlich zu einem eigenständigen Sammelobjekt, unabhängig von der reinen Renngeschichte. Wer Interserie-Fahrzeuge als eigenes Sammelthema pflegt, findet in dieser Ausführung eines der einprägsamsten Beispiele für kommerzielles Sponsoring im Motorsport jener Zeit.

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