
Porsche 917/10 Penske Racing #7 G. Follmer Can-Am Champion 1972 Minichamps 1:43

Technische Daten
- Auto-Marke
- Porsche
- Modellhersteller
- Minichamps
- Massstab
- 1:43
- Material
- Metall
- Modellzustand
- Neues Modell
- Art.-Nr.
- 437726507
- Baujahr
- 1972
- Epoche
- 1970s
- Karosserieform
- Prototyp-Modelle
- Fahrzeugklasse
- Historische Gruppenrennen
- Öffnungen
- Nein
- Verpackungszustand
- Neu
- Modelltyp
- Rennmodelle
- EAN / GTIN
- 4012138125308
Das Modell Porsche 917/10 Penske Racing #7 G. Follmer Can-Am Champion 1972 Minichamps 1:43 im Überblick
TL;DR: Minichamps' Porsche 917/10 im Massstab 1:43 zeigt den #7-Boliden von Penske Racing, mit dem George Follmer 1972 die Can-Am-Meisterschaft gewann, nachdem Mark Donohue verletzungsbedingt ausfiel. Die geschlossene Zink-Karosserie bildet die breite, turboaufgeladene Silhouette dieses Rennwagens nach. Ein Schlüsselstück der Turbo-Ära im nordamerikanischen Sportwagensport.
Der 917/10 war Porsches Antwort auf die nahezu unbegrenzten Motorenreglements der Can-Am-Serie: ein turboaufgeladener Zwölfzylinder mit einer Leistung, die konventionelle Saugmotoren chancenlos zurückliess. Als Mark Donohue bei einem Testunfall schwer verletzt wurde, übernahm George Follmer das Cockpit und führte Penske Racing dennoch zum Titel, eine der bemerkenswertesten Meisterschaftsgeschichten der frühen Siebzigerjahre.
Guss und Lackierung eines Turbo-Ungetüms
Eine breite, geschlossene Karosserie
Wie bei allen Modellen dieser Reihe bleibt die Karosserie eine geschlossene Zink-Gussform, ohne bewegliche Türen oder Hauben. Beim 917/10 ist das kaum ein Verlust, denn die eigentliche Faszination liegt in der schieren Breite dieses Fahrzeugs: die massiven Kotflügel, der hohe Heckflügel und die riesigen Lufteinlässe für den Turbolader dominieren die gesamte Silhouette. Minichamps arbeitet diese Proportionen im Guss klar heraus, mit einer Karosserie, die spürbar breiter und aggressiver wirkt als jeder frühere 917-Langstreckenprototyp.
Startnummer, Lackierung und Fahrwerksdetail
Die Startnummer 7 und die Penske-typische Lackierung sind als scharf abgegrenzte Tampondrucke aufgebracht, ohne die Unschärfe, die günstigere Wasserschiebebilder oft mit sich bringen. Die extrabreiten Rennreifen auf den charakteristischen Magnesiumfelgen unterstreichen die enorme Kraftübertragung, die dieser Turbomotor verlangte. Zink-Druckguss bringt gerade bei einem derart breiten Fahrzeug ein spürbares Gewicht mit sich, das dem Modell einen stabilen Stand auf der Vitrinenablage gibt, während ein leichteres Kunstharzmodell im gleichen Massstab schneller ins Wackeln geraten könnte.
Als Follmer für Donohue einsprang
Eine Meisterschaft unter aussergewöhnlichen Umständen
Mark Donohue galt als Penskes Stammfahrer und Entwicklungspilot für den 917/10, doch ein schwerer Testunfall vor der Saison 1972 zwang ihn zur Pause. George Follmer, bereits ein erfahrener Sportwagen- und Trans-Am-Fahrer, übernahm das Cockpit und bewältigte den Übergang auf ein Fahrzeug, das für seine schiere Leistung berüchtigt war, ohne die Entwicklungsarbeit, die Donohue ursprünglich geleistet hatte.
Der Can-Am-Titel als Höhepunkt der Turbo-Ära
Follmers Titelgewinn 1972 bestätigte, dass der 917/10 kein Übergangsprojekt war, sondern ein Fahrzeug, das die gesamte Can-Am-Serie neu definierte. Für Sammler, die einzelne Saisons der Serie verfolgen, markiert dieser Titel den Punkt, an dem Turbotechnik im Sportwagensport endgültig den Massstab für Leistung setzte, Jahre bevor Turbomotoren auch in der Formel 1 zum Standard wurden.
Ein Meilenstein der Can-Am-Ära
Für eine Sammlung, die Porsches unterschiedliche Motorsport-Philosophien zeigen will, ergänzt dieser 917/10 die Langstrecken-Prototypen wie den 956 um ein völlig anderes Kapitel: kurze, extrem leistungsstarke Sprintrennen in Nordamerika statt 24 Stunden Ausdauer in Europa. Verglichen mit den zurückhaltenderen Werkslackierungen der Le-Mans-Ära wirkt die Penske-Ausführung kompakter in der Grafik, aber nicht weniger einprägsam. Schweizer Sammler mit Interesse an internationalem Motorsport schätzen besonders diese nordamerikanische Perspektive, die europäische Langstreckenerfolge um eine völlig andere Rennkultur ergänzt.















