
Chevrolet Corvette C2 Sting Ray Saddle Tan GT Spirit 1:12

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Technische Daten
- Auto-Marke
- Chevrolet
- Modellhersteller
- GT Spirit
- Massstab
- 1:12
- Material
- Resin
- Modellzustand
- Neues Modell
- Art.-Nr.
- GT1004
- Baujahr
- 1963
- Epoche
- 1960s
- Karosserieform
- Coupé
- Fahrzeugklasse
- Klassische Sportwagen
- Öffnungen
- Nein
- Verpackungszustand
- Neu
- Modelltyp
- Strassenmodelle
- EAN / GTIN
- 9580010317868
Das Modell Chevrolet Corvette C2 Sting Ray Saddle Tan GT Spirit 1:12 im Überblick
TL;DR: GT Spirits Resin-Modell im Massstab 1:12 zeigt die Chevrolet Corvette C2 Sting Ray von 1963 in warmem Saddle Tan. Charakteristisch für dieses erste C2-Modelljahr ist die geteilte Heckscheibe, das sogenannte Split-Window, die Chevrolet schon 1964 wieder aufgab. Die Karosserie bleibt einteilig und fest verschlossen, mit Fokus auf Proportionen und Lackqualität.
Als Chevrolet 1963 die zweite Corvette-Generation vorstellte, sorgte vor allem ein Detail für Diskussionen: die durch einen schmalen Steg geteilte Heckscheibe, die dem Coupé sein unverwechselbares Profil verlieh. Designchef Bill Mitchell bestand auf dieser Linie, obwohl sie die Sicht nach hinten einschränkte, weshalb Chevrolet sie bereits im Folgejahr wieder entfernte. GT Spirit widmet dieser kurzen Episode ein Modell im grossen Massstab 1:12.
Das einjährige Split-Window als Design-Kuriosität
Bill Mitchells Vision und die Mako-Shark-Linie
Die zweite Corvette-Generation, intern C2 genannt, entstand unter der gestalterischen Leitung von Bill Mitchell und griff Stilelemente des Mako-Shark-Concept-Cars auf, das kurz zuvor auf Automobilausstellungen für Aufsehen gesorgt hatte. Die spitze, haiähnliche Front, die stark gewölbten Kotflügel und die kompakte, muskulöse Silhouette markierten einen radikalen Bruch mit der ersten Corvette-Generation. Für 1963 setzte Mitchell zusätzlich auf die geteilte Heckscheibe, ein Designelement, das die Coupé-Silhouette optisch in zwei symmetrische Hälften teilte und dem Fahrzeug eine fast futuristische Anmutung verlieh.
Warum das Detail nach nur einem Jahr verschwand
So einprägsam die geteilte Heckscheibe optisch wirkte, so unpraktisch erwies sie sich im Alltag: Der mittige Steg schränkte die Sicht nach hinten erheblich ein, ein Kritikpunkt, den Kunden und Fachpresse gleichermassen äusserten. Chevrolet reagierte prompt und ersetzte die Scheibe ab dem Modelljahr 1964 durch eine durchgehende Heckscheibe ohne Steg. Genau diese Kurzlebigkeit macht das 1963er Coupé bis heute zu einem eigenen Sammlerkapitel innerhalb der C2-Generation.
GT Spirits Resin-Fertigung der Corvette C2 Sting Ray im Massstab 1:12
Warum 1:12 mehr Detailfläche bietet
GT Spirit fertigt einen Grossteil seines Katalogs im Massstab 1:18, weshalb ein Modell in 1:12 schon durch seine Grösse heraussticht. Der grössere Massstab verschafft der Karosserie deutlich mehr Fläche für feine Details wie Zierleisten, Embleme und die charakteristische Wölbung der Kotflügel, die bei 1:18 zwangsläufig kompakter ausfallen müssten. Für ein Fahrzeug wie die C2 Corvette, deren Reiz stark von genau diesen skulpturalen Flächen lebt, zahlt sich der grössere Massstab sichtbar aus.
Resin als Material für scharfe Konturen
Die Karosserie besteht aus Resin und ist als einteiliges, fest verschlossenes Element gefertigt, ohne öffnende Türen oder Haube. Diese Bauweise erlaubt engere Fertigungstoleranzen als Zinkdruckguss, was sich besonders an den scharfen Kanten der Kotflügelspitzen und an der exakten Trennlinie der geteilten Heckscheibe zeigt. Ohne Scharniere und die dafür nötigen Toleranzen bleiben die Spaltmasse an Türen und Haube durchgängig eng, was der insgesamt muskulösen, spannungsreichen Karosserieform zugutekommt.
Saddle Tan und die Wirkung im XXL-Format
Saddle Tan gehört zu den wärmeren, zurückhaltenderen Farbtönen im Corvette-Farbkatalog der frühen Sechzigerjahre und unterscheidet sich deutlich von den kräftigen Rot- und Blautönen, mit denen die C2-Generation oft in Verbindung gebracht wird. Auf der skulpturalen Karosserie der Sting Ray entfaltet dieser gedeckte Ton seine Wirkung vor allem in den Übergängen: Die Wölbungen über den Radläufen und die markante Sicke entlang der Seitenlinie zeichnen sich unter direktem Licht als sanfte Schattenverläufe ab, statt von einer grellen Farbe überstrahlt zu werden. Bei einem Massstab von 1:12 kommt die Corvette auf eine Länge von rund 38 Zentimetern, was sie zu einem der grössten Stücke in jeder Sammlung macht und einen entsprechend grosszügigen Platz in der Vitrine verlangt. Diese Grösse erlaubt es, das Modell auch aus grösserer Entfernung als klar erkennbares Zentrum einer Aufstellung zu platzieren. Die geteilte Heckscheibe, die aus dieser Distanz besonders gut zur Geltung kommt, profitiert von einer Position, die den Blick von hinten oder seitlich auf das Fahrzeug erlaubt. Wer die C2-Generation als eigenes Sammelthema führt, findet in diesem grossformatigen Split-Window-Modell einen natürlichen Blickfang.
Ein Sammlerstück für Liebhaber der frühen Corvette-Ära
Im Vergleich zu den zahlreichen 1:18-Ausführungen der C2 Corvette, die auf dem Modellmarkt kursieren, besetzt dieses 1:12-Stück von GT Spirit eine deutlich kleinere Nische, in der Grösse und Detailfläche über die Fertigungsart entscheiden. Die Kombination aus Resin-Bauweise, grossem Massstab und dem seltenen Split-Window-Jahrgang macht dieses Modell zu einem naheliegenden Ankerpunkt für eine Sammlung rund um amerikanische Sportwagen der frühen Sechzigerjahre. Wer bereits ein 1964er- oder 1965er-Modell der C2-Generation besitzt, gewinnt mit diesem 1963er direkt den visuellen Vergleich zur einjährigen Design-Besonderheit, die Chevrolet danach nie wieder aufgriff.















