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Volkswagen Beetle 1303 Go with Moon Solido 1:18

Volkswagen Beetle 1303 Go with Moon Solido 1:18
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Technische Daten
Auto-Marke
Volkswagen
Modellhersteller
Solido
Massstab
1:18
Material
Metall
Modellzustand
Gebrauchtes Modell
Art.-Nr.
S1800519
100% authentisch Direkt von den Herstellern
5-Lagen-Karton Schaumstoff-Polsterung innen
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Das Modell Volkswagen Beetle 1303 Go with Moon Solido 1:18 im Überblick

TL;DR: Solidos 1:18 Diecast-Modell zeigt den VW Käfer 1303 «Go with Moon», ein Sondermodell aus dem Modelljahr 1974 mit einer Lackierung, die an die kalifornische Hot-Rod-Marke Mooneyes anspielt. Die Zink-Druckguss-Karosserie verfügt über bewegliche Teile, die sich satt öffnen lassen. Ein Stück für Sammler, die der VW-Käfer-Reihe eine verspielte, kulturell aufgeladene Facette hinzufügen möchten.

Der Käfer 1303 markierte 1972 die letzte grosse technische Überarbeitung der Baureihe, mit McPherson-Federung vorne und einem stark gewölbten Panoramafenster. Solidos Sonderversion trägt eine Lackierung, die weniger an Volkswagens Werkskatalog erinnert als an die Garagen von Santa Fe Springs, Kalifornien, wo die Marke Mooneyes seit den 1950er-Jahren die Custom- und Dragracing-Szene prägte. Im Massstab 1:18 wird aus dem Alltagsauto ein Ausstellungsstück mit eigenem Charakter.

Der 1303 und die letzte grosse Käfer-Evolution

Vom Drehstab zur McPherson-Federung

Bis Anfang der 1970er-Jahre hielt Volkswagen beim Käfer an einer Drehstabfederung vorne fest, einem Konstruktionsprinzip, das bis in die Ursprünge des Fahrzeugs zurückreichte. Mit dem 1302 und darauf folgend dem 1303 wechselte das Werk auf eine McPherson-Federung, die mehr Platz im vorderen Kofferraum schuf und das Fahrverhalten spürbar veränderte. In den USA vermarktete Volkswagen diese Version als «Super Beetle», ein Name, der die technische Aufwertung gegenüber dem einfacheren Basismodell unterstreichen sollte. Der 1303, den Solido hier nachbildet, war die letzte und am stärksten überarbeitete Ausführung dieser Generation, bevor die Grundkonstruktion in den folgenden Jahren allmählich durch neuere Modelle abgelöst wurde.

Das gewölbte Panoramafenster als Erkennungsmerkmal

Äusserlich verrät sich der 1303 vor allem durch seine stark gewölbte Frontscheibe, die deutlich weiter um die A-Säulen herumzieht als bei früheren Käfer-Generationen. Zusammen mit dem neu gestalteten Armaturenbrett und den grösseren runden Scheinwerfern ergibt sich eine Fahrzeugfront, die auch aus der Distanz sofort als 1303 erkennbar bleibt. Solido überträgt diese gewölbte Linienführung ins Modell, mit einer Klarsichtscheibe, die dem Original in der Krümmung nahekommt, und einer Front, die runder wirkt als beim einfacheren Basis-Käfer der frühen Jahre.

Die «Go with Moon»-Lackierung und die Hot-Rod-Kultur

Mooneyes und die kalifornische Custom-Szene

Dean Moon gründete sein Unternehmen in den 1950er-Jahren in Santa Fe Springs, Kalifornien, und wurde mit den charakteristischen «Moon Discs», glatten Radabdeckungen für Dragster, zu einer festen Grösse in der amerikanischen Speed-Equipment-Szene. Die Marke, bekannt an ihrem gelben Augen-Logo, blieb nicht auf Dragster beschränkt, sondern prägte über Jahrzehnte auch die Custom- und VW-Szene, in der Käfer und Busse mit tiefergelegtem Fahrwerk, Chromfelgen und auffälligen Lackierungen zu rollenden Visitenkarten wurden. «Go with Moon» spielt genau auf diese Verbindung zwischen Volkswagen und kalifornischer Garagenkultur an, statt eine Werkslackierung von Volkswagen selbst zu zitieren.

Eine verspielte Sonderserie von Solido

Solido positioniert dieses Modell bewusst neben den nüchternen Werksfarben, in denen der Käfer sonst meist erscheint. Die Sonderlackierung mit Schriftzug und markanter Grafik macht aus einem Alltagsauto der 1970er-Jahre ein Sammlerstück mit erzählerischer Note, das seinen Platz eher neben Hot-Rods und Dragstern als neben braven Familienlimousinen findet. Für eine Käfer-Sammlung, die neben der reinen Modellgeschichte auch die kulturelle Aneignung des Fahrzeugs zeigen soll, ist ein solches Sondermodell ein willkommener Farbtupfer, der sich klar von den zurückhaltenden Serienfarben abhebt.

Solidos Druckguss-Handwerk am Käfer 1303

Zink-Druckguss und bewegliche Teile

Die Karosserie besteht aus Zink-Druckguss, was dem Modell ein Gewicht verleiht, das sofort auffällt, wenn man es aus der Verpackung hebt, deutlich mehr als eine vergleichbare Kunststoff-Ausführung. Das Modell verfügt über bewegliche Teile, die sich mit einem definierten Widerstand öffnen lassen und dort stehen bleiben, wo man sie loslässt, statt lose zu klappern. Diese Beweglichkeit erlaubt einen Blick auf Details, die bei einer geschlossenen Karosserie verborgen blieben, etwa die Gestaltung der Innenausstattung. Bei einem Fahrzeug wie dem Käfer, dessen Charme stark von seiner kompakten, runden Form lebt, zahlt sich diese zusätzliche Ebene der Interaktion für Sammler aus, die ein Modell nicht nur betrachten, sondern auch anfassen möchten.

Solidos Platz neben klassischen Käfer-Herstellern

Solido gehört zu den traditionsreichen europäischen Druckguss-Marken und bringt seit Jahrzehnten Erfahrung mit französischen und europäischen Klassikern mit, was sich in der Massgenauigkeit und der stabilen Verarbeitung dieses Käfer-Modells zeigt. Im Vergleich zu kleineren Resine-Spezialisten, die limitierte Käfer-Sondermodelle in handgefertigten Kleinserien anbieten, produziert Solido in grösseren Stückzahlen und hält den Preis dadurch im mittleren Segment. Wer stattdessen jedes Interieurdetail in Resine-Qualität sucht, findet dort mehr Tiefe, zahlt dafür aber auch deutlich mehr für eine kleinere Auflage.

Ein Kontrastpunkt in der Sammlung

Neben einem seriösen Werks-Käfer in Standardfarbe gestellt, funktioniert der «Go with Moon» als bewusster Bruch: dieselbe Grundform, aber mit einer Geschichte, die von Dragstrips und Garagen statt von der Wolfsburger Fertigungshalle erzählt. Schweizer Sammler, die Präzision mit demselben nüchternen Blick beurteilen wie ein gutes Uhrwerk, finden bei Solido eine solide handwerkliche Basis, auch wenn die Lackierung hier bewusst laut auftritt statt zurückhaltend. Das Zink-Druckguss-Modell bringt genug Gewicht und Massgenauigkeit mit, um neben teureren Resine-Stücken zu bestehen, ohne deren Preisniveau zu erreichen. In einer thematischen Sammlung rund um VW-Kultur der 1970er-Jahre, die von braven Familienautos bis zu Custom-Bauten reicht, liefert dieser Käfer genau den Farbtupfer, der eine reine Fahrzeugchronologie zu einer Geschichte über Fahrzeugkultur erweitert.

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