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Sauber C9 Ice Silver 1989 Exoto 1:18

Sauber C9 Ice Silver 1989 Exoto 1:18
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Technische Daten
Auto-Marke
Sauber
Modellhersteller
Exoto
Massstab
1:18
Material
Metall
Modellzustand
Gebrauchtes Modell
Art.-Nr.
SAUBER003
100% authentisch Direkt von den Herstellern
5-Lagen-Karton Schaumstoff-Polsterung innen
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Das Modell Sauber C9 Ice Silver 1989 Exoto 1:18 im Überblick

TL;DR: Exoto bringt den Sauber C9 in Ice Silver von 1989 als 1:18-Diecast-Modell auf die Vitrine: der Mercedes-powered Group-C-Prototyp, der 1989 Le Mans gewann. Motorhaube und Cockpit-Abdeckung lassen sich öffnen und geben den Blick auf den nachgebildeten Antriebsstrang frei. Ein Referenzstück der Silberpfeil-Wiederbelebung für Sammler der Group-C-Ära.

1989 kehrte der Name Mercedes nach jahrzehntelanger Rennsport-Abstinenz mit dem Sauber C9 zurück an die Spitze des Langstreckenrennsports, und der Sieg beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans in jenem Jahr markierte den Höhepunkt einer der stärksten Group-C-Kampagnen überhaupt. Die silbrige Lackierung des C9 knüpfte bewusst an die Silberpfeil-Tradition der Marke an und machte den Wagen schon auf den Fotos der Boxengasse unverkennbar.

Der Sauber C9 und Mercedes' Rückkehr an die Spitze

Der Sauber C9 entstand aus der Zusammenarbeit zwischen dem Schweizer Rennstall Sauber und Mercedes-Benz, das mit dem C9 nach Jahren der Zurückhaltung wieder mit vollem Werksengagement in den Langstreckenrennsport zurückkehrte. Ein Fünfliter-V8-Biturbo, entwickelt aus Mercedes' eigener Motorsporttechnik, trieb das Fahrzeug mit einer Zuverlässigkeit an, die in der von mechanischen Ausfällen geprägten Group-C-Ära keine Selbstverständlichkeit war. Bei den 24 Stunden von Le Mans 1989 belegte der C9 die ersten beiden Plätze, mit dem siegreichen Fahrzeug von Jochen Mass, Manuel Reuter und Stanley Dickens an der Spitze, ein Ergebnis, das Mercedes' Rückkehr in den Prototypen-Rennsport eindrucksvoll bestätigte. Die silbrige Lackierung, in diesem Modell als Ice Silver wiedergegeben, verband bewusst an die Silberpfeil-Tradition der Marke aus den Dreissiger- und Fünfzigerjahren an und gab dem C9 eine visuelle Identität, die ihn von den bunten Sponsorenlackierungen vieler Konkurrenten deutlich abhob. Für Sammler der Group-C-Ära markiert der C9 einen der technisch und sportlich überzeugendsten Momente dieser Rennklasse, kurz bevor das Reglement in den frühen Neunzigerjahren grundlegend verändert wurde.

Exotos Diecast-Umsetzung mit öffnenden Karosserieteilen

Exoto hat sich im hochpreisigen Diecast-Segment einen Ruf für Motorsport-Modelle erarbeitet, die über die reine Aussenform hinausgehen und auch technische Details unter der Karosserie zeigen. Bei diesem Sauber C9 lassen sich Motorhaube und Cockpit-Abdeckung öffnen, was den Blick auf den nachgebildeten Biturbo-V8 und die für Group-C-Prototypen typische, sehr flache Cockpit-Anordnung freigibt. Diese Bauweise verlangt von der Konstruktion mehr als eine reine Aussenhülle: Die Scharnierpunkte müssen exakt sitzen, damit die Passung im geschlossenen Zustand keine sichtbaren Spalten zeigt, während die geöffneten Teile stabil in Position bleiben, ohne unter dem eigenen Gewicht zurückzufallen. Zink-Druckguss bringt hier das nötige Gewicht und die strukturelle Festigkeit mit, um diese beweglichen Elemente über Jahre spielfrei zu halten. Die Ice-Silver-Lackierung zeigt unter direktem Licht einen kühlen, leicht bläulichen Unterton, der sich deutlich von wärmeren Silbertönen anderer Rennfahrzeuge abhebt und die spezifische Mercedes-Farbwahl der Le-Mans-Saison 1989 nachvollziehbar macht. Wer die Motorhaube anhebt, findet einen Motorraum, der die grundlegende Anordnung des Antriebsstrangs zeigt, ein Detail, das bei geschlossener Karosserie sonst komplett verborgen bliebe und das Exotos Anspruch an technische Vollständigkeit unterstreicht.

Group-C-Legenden im Vergleich und im Sammlerregal

Der Sauber C9 konkurriert im Sammlerregal mit anderen Group-C-Ikonen wie dem Jaguar XJR-9 oder dem Porsche 962, Fahrzeugen, die dieselbe Ära, aber unterschiedliche technische Philosophien vertraten. Während der Porsche 962 auf jahrelang erprobte Evolution setzte, war der C9 die konsequente Neuentwicklung eines Herstellers, der mit voller Kraft zurückkehren wollte, ein Unterschied, der sich auch in der Fahrzeugproportion und der aerodynamischen Gestaltung zeigt. Bei 1:18 kommt der C9 auf eine Länge von rund 26 Zentimetern, typisch für die langgestreckten, tief liegenden Prototypen-Silhouetten dieser Rennklasse. Exotos Preissegment liegt im gehobenen Diecast-Bereich, spürbar über Mainstream-Umsetzungen, was sich durch die öffnenden Karosserieteile und die entsprechend höhere Teilezahl rechtfertigt. Wer die Wiedergabetreue selbst beurteilen möchte, sollte auf die Proportionen der charakteristischen Lufteinlässe hinter dem Cockpit achten, sowie auf die Sauberkeit der Passung an den öffnenden Teilen im geschlossenen Zustand, ein Detail, an dem sich hochwertige von einfacheren Umsetzungen sofort unterscheiden lassen.

Ein Höhepunkt der Group-C-Geschichte im Massstab

Der Sauber C9 in Ice Silver bildet einen der prägendsten Momente der Group-C-Ära ab, den Moment, in dem Mercedes mit einem einzigen Rennwochenende seine Rückkehr an die Spitze des Langstreckenrennsports bewies. Exotos Diecast-Umsetzung mit öffnenden Karosserieteilen gibt Sammlern die Möglichkeit, diese Geschichte nicht nur äusserlich, sondern auch technisch nachzuvollziehen, vom sichtbaren Antriebsstrang bis zur präzisen Passung der beweglichen Teile. Neben anderen Group-C-Legenden im Regal erzählt der C9 die Geschichte einer Marke, die nach Jahrzehnten der Zurückhaltung mit einem Doppelsieg bei Le Mans zurückkehrte, ein Ergebnis, das bis heute in der Motorsport-Geschichte nachwirkt. Für Sammler, die Wert auf technische Detailtiefe und eine dokumentierte Rennhistorie legen, gehört dieser C9 zu den überzeugendsten Umsetzungen der Group-C-Ära überhaupt.

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