
Renault Supercinq GT Turbo A. Oreille Norev 1:18

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Technische Daten
- Auto-Marke
- Renault
- Modellhersteller
- Norev
- Massstab
- 1:18
- Material
- Metall
- Modellzustand
- Neues Modell
- Art.-Nr.
- 185205
- Baujahr
- 1989
- Epoche
- 1980s
- Karosserieform
- Rallye-Modelle
- Fahrzeugklasse
- Gruppe B & Gruppe A Legenden
- Öffnungen
- Ja
- Verpackungszustand
- Neu
- Modelltyp
- Rennmodelle
- EAN / GTIN
- 3551091852056
Das Modell Renault Supercinq GT Turbo A. Oreille Norev 1:18 im Überblick
TL;DR: Norev bildet den Renault Supercinq GT Turbo 1:18 im Rallye-Design von Alain Oreille aus den späten 1980er-Jahren ab. Der Zink-Druckguss im Massstab 1:18 trägt die Gruppe-A-Lackierung, Türen und Motorhaube öffnen, und das fein ausgearbeitete Cockpit macht das Modell zu einem Sammlerstück für Liebhaber französischer Rallye-Geschichte.
Alain Oreille gehörte in den späten 1980er-Jahren zu den Fahrern, die den Supercinq GT Turbo in der französischen Rallye-Szene bewegten, als Renault den kompakten Fronttriebler gegen die stärkeren Erben der Gruppe B positionierte. Norev überträgt diese Episode ins Wohnzimmerregal, mit einem Modell, das beim genauen Hinsehen mehr zeigt als nur die Lackierung.
Norev Renault Supercinq GT Turbo 1:18 im Rallye-Kleid von Alain Oreille
Die Supercinq GT Turbo in der Gruppe-A-Ära
Als die Gruppe B 1986 aus dem Rallyesport verschwand, rückten homologierte Strassenableger wie der Renault Supercinq GT Turbo in den Vordergrund der nationalen Meisterschaften. Alain Oreille zählte zu den Fahrern, die den kompakten Turbo-Franzosen in dieser Übergangsphase gegen stärkere Allradkonkurrenz ins Rennen schickten, ein Einsatz, der Renaults Rallyetradition nach dem Rückzug aus der Gruppe B am Leben hielt. Der Supercinq GT Turbo selbst baute auf der zivilen Fronttriebler-Plattform auf und wurde für den Renneinsatz mit Käfig, Schalensitzen und verstärktem Fahrwerk auf Gruppe-A-Reglement gebracht, ein Weg, den viele Hersteller nach dem Gruppe-B-Verbot wählten. Norev greift genau diese Episode auf und bildet den Wagen in der charakteristischen Wettbewerbslackierung nach, Startnummer und Sponsorendekor inklusive.
Zink-Druckguss und Lackierung im Detail
Das Modell besteht aus Zink-Druckguss, einem Material, das Gewicht in die Hand bringt und über Jahrzehnte seine Form hält, ohne sich zu verziehen. Die Fertigungstoleranzen liegen dabei etwas grösser als bei Resin, was sich in geringfügig breiteren Spaltmassen entlang der Türen zeigt, ein typischer Kompromiss, den Zinkguss gegen seine Stabilität eintauscht. Die Lackierung sitzt auf dem harten Metallkörper satt und gleichmässig, das Dekor ist sauber registriert, ohne Verlaufen an den Farbübergängen. Für ein Modell dieser Preisklasse ist das ein solider Standard, der die Linienführung des kleinen Fronttrieblers gut zur Geltung bringt. Preislich bewegt sich dieses Norev-Modell im mittleren Segment zwischen Einsteiger-Diecast und handgefertigten Kleinserien, ein Bereich, in dem solide Verarbeitung wichtiger ist als aufwendige Finishtechniken.
Öffnende Türen und Motorhaube am Zinkmodell
Scharniere und Griffgefühl
Bei diesem Supercinq lassen sich Türen und Motorhaube öffnen, ein Merkmal, das auf Zinkguss-Modellen dieser Preisklasse nicht selbstverständlich ist. Die Scharniere arbeiten mit spürbarem Widerstand, die Türen bleiben in der gewählten Position stehen, statt durchzufallen, was beim Handling im Regal ein echtes Plus ist. Wer den Supercinq aus der Vitrine nimmt, kann so die Motorhaube anheben und den Blick auf den Turbomotor freigeben, eine Geste, die bei Rallyemodellen besonders gut funktioniert, weil sie an die Boxenstopps der Originale erinnert. Im Vergleich zu kleineren Massstäben wie 1:43, wo bewegliche Teile aus Platzgründen meist entfallen, erlaubt das 1:18-Format solche Funktionen erst in sinnvoller Grösse. Beim täglichen Umgang lohnt sich dennoch Vorsicht, denn die Scharniere sind mechanische Bauteile, die bei grober Behandlung ausleiern können, eine Regel, die für jedes öffnende Zinkmodell gilt.
Cockpit und Anbauteile
Hinter den geöffneten Türen zeigt sich ein Cockpit mit Schalensitzen, Käfigrohren und einem reduzierten Armaturenbrett, wie es die Gruppe-A-Fahrzeuge der Epoche trugen. Scheinwerfer, Spiegel und Zusatzleuchten sind als separate Anbauteile gesetzt statt in die Karosserie gegossen, ein Detailgrad, der bei Norev für diese Preisklasse typisch ist. Die Räder tragen das period-korrekte Design mit sichtbarer Bremsanlage dahinter, ein Punkt, den erfahrene Sammler beim Vergleich mit dem Original zuerst prüfen. Wer die Originaltreue prüfen will, vergleicht zuerst die Fahrzeughöhe und die Rad-Karosserie-Relation, zwei Masse, die bei Rallye-Umbauten durch verbreiterte Kotflügel besonders ins Auge fallen. Dazu passt die matte statt hochglänzende Note mancher Anbauteile, ein Finish, das die wettbewerbsnahe Optik der Käfigausstattung unterstreicht.
Einordnung für Sammler französischer Rallye-Geschichte
Im Massstab 1:18 behauptet sich der Supercinq GT Turbo neben grösseren Gruppe-B-Ikonen durchaus, seine kompakten Proportionen passen gut in eine Reihe französischer Rallyefahrzeuge der späten 1980er-Jahre. Für Sammler, die eine Chronologie von Renaults Motorsportgeschichte aufbauen, schliesst dieses Modell die Lücke zwischen der Gruppe-B-Ära und den später dominierenden Allradfahrzeugen. Der Zinkguss bringt dabei genug Gewicht und Stabilität für eine dauerhafte Vitrinenpräsenz mit, auch wenn preislich kein Vergleich mit handgefertigten Resinmodellen gezogen werden sollte, beide Ansätze bedienen schlicht unterschiedliche Sammlerbedürfnisse. Auf dem Regal wirkt der kleine Franzose neben den bulligeren Gruppe-B-Boliden bewusst bescheiden, gerade das macht ihn als Kontrastpunkt interessant: Er erzählt vom Übergang einer Ära, nicht von deren Höhepunkt. Wer eine thematische Vitrine zu Renaults Rallye-Geschichte plant, ordnet diesen Supercinq zwischen der Alpine-Ära und den späteren Clio-Rallyewagen ein, mit moderatem Pflegeaufwand und stabiler Haltbarkeit über Jahre hinweg.















