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BMW 3.0 CSL Art Car Alexander Calder #51 H. Poulain / S. Posey / J. Guichet 24 Hours of Le Mans 1975 Minichamps 1:18

BMW 3.0 CSL Art Car Alexander Calder #51 H. Poulain / S. Posey / J. Guichet 24 Hours of Le Mans 1975 Minichamps 1:18
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Technische Daten
Auto-Marke
BMW
Modellhersteller
Minichamps
Massstab
1:18
Material
Metall
Modellzustand
Neues Modell
Art.-Nr.
80430150918
100% authentisch Direkt von den Herstellern
5-Lagen-Karton Schaumstoff-Polsterung innen
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Das Modell BMW 3.0 CSL Art Car Alexander Calder #51 H. Poulain / S. Posey / J. Guichet 24 Hours of Le Mans 1975 Minichamps 1:18 im Überblick

TL;DR: Minichamps reproduziert den BMW 3.0 CSL Art Car von Alexander Calder im Massstab 1:18 als Diecast-Modell mit öffnenden Türen, Haube und Kofferraum. Die Lackierung folgt dem Fahrzeug von Poulain, Posey und Guichet bei den 24 Stunden von Le Mans 1975, dem allerersten BMW Art Car.

1975 verliess ein BMW erstmals die Rennstrecke als fahrendes Kunstwerk. Alexander Calder, Pionier der kinetischen Skulptur, bemalte die Karosserie eines 3.0 CSL für Hervé Poulains Startnummer 51 bei den 24 Stunden von Le Mans, der Beginn einer Tradition, die bis heute andauert und Rennsport mit zeitgenössischer Kunst verbindet.

Minichamps und der BMW 3.0 CSL Art Car von Calder

Kinetische Kunst auf Rennlackierung

Hervé Poulain, Rennfahrer und Kunstliebhaber, bat 1975 seinen Freund Alexander Calder, einen BMW 3.0 CSL für den Start bei den 24 Stunden von Le Mans zu gestalten. Calder, bekannt für seine Mobiles und kinetischen Skulpturen, übertrug seine Formensprache direkt auf die Karosserie: freie, organische Farbflächen in Rot, Gelb, Blau und Grün, die sich über Kotflügel, Türen und Dach ziehen, ohne sich an klassischen Rennstreifen zu orientieren. Dieses Fahrzeug begründete die Reihe der BMW Art Cars, die bis heute mit verschiedenen Künstlern fortgesetzt wird. Für Sammler bleibt dieser erste Wagen der Ursprung der gesamten Serie.

Von der Rennstrecke 1975 ins Modell

An den Start ging der Wagen mit der Startnummer 51, gefahren von Poulain selbst gemeinsam mit dem Amerikaner Sam Posey und dem Franzosen Jean Guichet. Minichamps überträgt diese Startkonstellation originalgetreu auf das Modell: Nummer, Fahrernamen und Sponsorenaufdrucke sitzen exakt dort, wo sie 1975 auf der Karosserie standen. Die Lackierung folgt den Farbübergängen von Calders Original, ohne die freien Formen zu glätten oder zu vereinfachen, eine Disziplin, die bei einem derart unkonventionellen Farbschema anspruchsvoller ist als bei einer klassischen Streifenlackierung.

Diecast-Verarbeitung und öffnende Elemente

Karosserie, Gewicht und Lackqualität

Minichamps fertigt dieses Modell als Zinkdruckguss, was sich sofort im Gewicht bemerkbar macht, sobald man es aus der Schaumstoffeinlage hebt. Diese Masse verleiht dem Fahrzeug eine Standfestigkeit in der Vitrine, die leichtere Materialien nicht erreichen. Die Lackoberfläche wirkt unter direktem Licht tief und gleichmässig, ein Effekt, den Metall besser trägt als Kunststoff. Gerade bei einer Lackierung mit so vielen Farbübergängen wie bei Calders Entwurf zeigt sich, ob die Druckvorlagen sauber registriert sind: Übergänge zwischen den Farbflächen bleiben hier scharf, ohne Verwischung an den Kanten.

Türen, Haube und Kofferraum im Detail

Türen, Motorhaube und Kofferraumdeckel öffnen sich an diesem Modell, sodass der Innenraum und der Motorraum sichtbar werden. Die Scharniere halten die Teile in geöffneter Stellung, ohne dass sie von selbst zurückfallen, was die Präsentation in der Vitrine erleichtert. Unter der Haube zeigt sich der nachgebildete Reihensechszylinder, im Innenraum sind Schalensitze und Überrollkäfig des Rennfahrzeugs erkennbar. Diese beweglichen Elemente machen aus dem Modell mehr als ein reines Standbild: Sammler können die Konstruktion des Originalfahrzeugs aus mehreren Blickwinkeln studieren, was bei einer sonst geschlossenen Karosserie nicht möglich wäre.

Platz in einer Art-Car-Sammlung

In einer Sammlung thematisch nach BMW Motorsport oder nach Art Cars geordnet, markiert dieses Modell den Ausgangspunkt der gesamten Reihe. Spätere Art Cars anderer Künstler lassen sich daneben aufstellen, wobei jedes Modell eine andere künstlerische Handschrift auf derselben Grundidee zeigt. Für Schweizer Sammler, die internationalen Motorsport seit Jahrzehnten verfolgen, verbindet dieses Fahrzeug zwei Sammelgebiete, Rennsportgeschichte und zeitgenössische Kunst, in einem einzigen Stück. Die Zinkdruckguss-Qualität von Minichamps liegt im mittleren bis gehobenen Preissegment, unterhalb handgefertigter Kleinserien, aber mit einer Detailtreue, die der Komplexität von Calders Lackierung gerecht wird. Wer eine Art-Car-Reihe aufbauen möchte, beginnt folgerichtig bei diesem ersten Fahrzeug, bevor spätere Jahrgänge mit anderen Fahrzeugtypen und Künstlern die Sammlung erweitern.

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