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Maserati Bora Rot & Silber Minichamps 1:18

Maserati Bora Rot & Silber Minichamps 1:18
Aktueller Preis: 289.43 CHF
Ausverkauft

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Technische Daten
Auto-Marke
Maserati
Modellhersteller
Minichamps
Massstab
1:18
Material
Resin
Modellzustand
Gebrauchtes Modell
Art.-Nr.
107123721
100% authentisch Direkt von den Herstellern
5-Lagen-Karton Schaumstoff-Polsterung innen
Einfache Rückgabe 14 Tage, keine Fragen gestellt
Sichere Zahlung 256-Bit-SSL-Verschlüsselung

Das Modell Maserati Bora Rot & Silber Minichamps 1:18 im Überblick

TL;DR: Das Minichamps-Resinmodell des Maserati Bora im Massstab 1:18 zeigt den 1971 vorgestellten Mittelmotor-Sportwagen in der zweifarbigen Rot-Silber-Ausführung. Giorgetto Giugiaros kantige Linienführung und die von Citroën übernommene Hydrauliktechnik machten die Bora zu Maseratis erstem echten Mittelmotor-Strassenwagen, und die versiegelte Resin-Karosserie bildet diese scharfen Flächen originalgetreu ab.

Kaum ein italienischer Sportwagen der Siebzigerjahre trägt eine so ungewöhnliche Konstellation wie die Bora: ein Maserati-V8, entwickelt unter dem Dach von Citroën, gezeichnet von Giugiaro. Diese Mischung aus französischer Hydraulik und italienischem Design macht die Bora zu einem der eigenständigsten Fahrzeuge ihrer Klasse.

Citroën, Giugiaro und Maseratis erster Mittelmotor-Strassenwagen

Maserati unter Citroën-Kontrolle

1968 übernahm Citroën die Kontrolle über Maserati, eine für beide Marken ungewöhnliche Verbindung, aus der technisch anspruchsvolle Fahrzeuge wie der SM und eben die Bora entstanden. Citroën brachte seine hydraulische Systemtechnik ein, die bei der Bora für versenkbare Scheinwerfer, eine hydraulisch verstellbare Pedalanlage und eine höhenverstellbare Lenksäule sorgte, Lösungen, die bei italienischen Sportwagen dieser Zeit unüblich waren. Diese Zusammenarbeit blieb nur wenige Jahre bestehen, doch die Bora blieb als eigenständiges Ergebnis dieser kurzen Ära bestehen.

Giugiaros Formensprache und die Stahl-Monocoque

Giorgetto Giugiaro zeichnete für die Bora eine kantige, klar gegliederte Karosserie, die sich deutlich von den runderen Formen früherer Maserati-Modelle abhob und stattdessen die geometrische Designsprache prägte, die Giugiaro in den Siebzigerjahren bei mehreren italienischen Herstellern etablierte. Ungewöhnlich für einen Mittelmotor-Sportwagen war die selbsttragende Stahl-Monocoque-Karosserie mit angeschraubten Hilfsrahmen für Motor und Fahrwerk, eine Konstruktion, die mehr Steifigkeit versprach als die Gitterrohrrahmen vieler direkter Konkurrenten.

Minichamps' zweifarbige Rot-Silber-Ausführung in Resin

Kantige Flächen ohne Spaltmasse

Die versiegelte Resin-Bauweise kommt Giugiaros kantiger Formensprache besonders zugute, da die klaren, geraden Kanten zwischen Motorhaube, Dach und Heckpartie ohne die Unterbrechung durch Türfugen oder Haubenspalten durchlaufen. Die charakteristische, nach hinten abfallende Fensterlinie mit den vertikalen Lamellen über dem Motorraum ist scharf herausgearbeitet, ebenso die für die Bora typischen, in die Karosserie integrierten Stossfänger.

Die Zweifarbenlackierung Rot-Silber

Die Kombination aus Rot und Silber war bei der Bora eine der auffälligeren Werksoptionen, mit einer klaren Trennlinie, die die kantige Karosserieform zusätzlich betont, statt sie wie einfarbige Lackierungen zu glätten. Minichamps setzt diesen Übergang mit einer exakten, gleichmässig verlaufenden Kante um, ohne Farbüberlappung an den Karosseriesicken. Unter direktem Licht zeigt der Rotton eine satte Tiefe, während der Silberanteil die geometrischen Flächen der Motorhaube zusätzlich hervorhebt.

Resin als naheliegende Wahl für Giugiaros Flächen

Bei einem Design, das von klaren, geraden Kanten lebt, zeigt sich der Vorteil der versiegelten Resin-Bauweise besonders deutlich: Jede Fuge, jede Türtrennung würde die durchgehende Linienführung stören, die Giugiaro für die Bora entworfen hat. Der Verzicht auf öffnende Teile bedeutet zugleich, dass das ungewöhnliche Citroën-Interieur nicht einsehbar ist, ein Kompromiss, den Sammler gegen die schärfere Aussenlinie abwägen müssen. Preislich liegt das Modell im mittleren Segment für 1:18-Resinausführungen italienischer Klassiker, unterhalb aufwendigerer Kleinserien-Ausführungen mit Interieuröffnung, aber mit einer Aussenqualität, die dem Designanspruch der Bora gerecht wird.

Eine eigenständige Position zwischen Ferrari und Lamborghini

Die Bora konkurrierte einst mit dem Ferrari 365 GT4 BB und dem Lamborghini Urraco, blieb aber stets die technisch eigenwilligste der drei Optionen, allein durch ihre Citroën-Hydraulik und die selbsttragende Karosserie. Bei rund 24 Zentimetern Länge im Massstab 1:18 passt das Modell gut zu einer Reihe italienischer Mittelmotor-Sportwagen derselben Grössenordnung. Wer eine Sammlung nach technischer Eigenständigkeit aufbaut, findet in der Bora eines der interessantesten Kapitel der italienischen Sportwagengeschichte der Siebzigerjahre.

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