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Porsche 911 996 Carrera Schwarz Gate 1:18

Porsche 911 996 Carrera Schwarz Gate 1:18
Aktueller Preis: 65.85 CHF
Ausverkauft

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Technische Daten
Auto-Marke
Porsche
Modellhersteller
Gate
Massstab
1:18
Material
Metall
Modellzustand
Gebrauchtes Modell
Art.-Nr.
1043
100% authentisch Direkt von den Herstellern
5-Lagen-Karton Schaumstoff-Polsterung innen
Einfache Rückgabe 14 Tage, keine Fragen gestellt
Sichere Zahlung 256-Bit-SSL-Verschlüsselung

Das Modell Porsche 911 996 Carrera Schwarz Gate 1:18 im Überblick

TL;DR: Gate reproduziert den Porsche 911 996 Carrera von 1998 als 1:18-Druckgussmodell in Schwarz, mit öffnenden Türen und Motordeckel. Die 996-Generation brachte 1997 die erste wassergekühlte Elfer-Generation und markiert damit einen der grössten technischen Wendepunkte der Baureihe für Sammler klassischer Porsche-Modelle.

Kaum eine 911-Generation sorgte bei ihrem Erscheinen für so viel Diskussion wie der 996. Gate widmet sich diesem Übergangsmodell in Schwarz und zeigt, dass technische Revolution nicht immer laut auftreten muss.

Der 996 und der Wechsel zur Wasserkühlung

Ein technischer Bruch mit Tradition

Von 1963 bis 1998 hielt Porsche am luftgekühlten Sechszylinder im Heck fest, ein Markenzeichen, das viele Kunden mit dem Wesen des 911 gleichsetzten. Der 996 brach 1997 mit dieser Tradition und führte einen wassergekühlten Motor ein, eine Entscheidung, die strengere Abgas- und Lärmvorschriften unumgänglich machten. Für die Marke war dieser Schritt wirtschaftlich entscheidend: Die geteilte Plattform mit dem neu lancierten Boxster senkte die Entwicklungskosten erheblich und half Porsche in den Neunzigern aus einer schwierigen finanziellen Lage heraus.

Die Frontscheinwerfer und ihre Kontroverse

Am meisten diskutiert wurde die neue Frontpartie mit den sogenannten Fried-Egg-Scheinwerfern, die Blinker und Fernlicht in einer ovalen Einheit zusammenfassten und optisch an den kleineren Boxster erinnerten. Für viele Käufer der frühen Baujahre wirkte das zu wenig eigenständig für einen echten Elfer. Genau diese Übergangsjahre gewinnen unter Sammlern seit einigen Jahren zunehmend an Anerkennung, weil sie den mutigsten Bruch in der Modellgeschichte dokumentieren.

Gates Umsetzung in Schwarz

Karosserie, Scharniere und Verarbeitung

Die Zinkdruckguss-Karosserie gibt dem Modell ein Gewicht, das sofort signalisiert, hier handelt es sich nicht um ein Kunststoffspielzeug. Türen und Motordeckel öffnen auf Metallscharnieren mit spürbarem Widerstand, ein Detail, das bei einem Sportwagen dieser Klasse besonders zählt. Die schwarze Lackierung verlangt nach präziser Verarbeitung, weil kleine Unregelmässigkeiten an dunklen Flächen deutlich sichtbarer sind als an helleren Farben. Unter direktem Vitrinenlicht zeigt die Karosserie eine gleichmässige Tiefe ohne störende Wolkenbildung im Lack, ein einfacher Test beim Kauf.

Preissegment und Vergleich

Gate positioniert dieses Modell im mittleren Preissegment, zwischen einfachen Standmodellen ohne öffnende Elemente und aufwendigeren Resin-Ausführungen, die auf Türmechanik ganz verzichten, um schärfere Kanten an den Übergängen zu erreichen. Auch das Zusammenspiel zwischen Frontschürze und Kotflügel verdient einen zweiten Blick, weil dort viele preisgünstige Modelle sichtbare Übergänge zeigen, die dem Original fehlen. Für einen Übergangsklassiker wie den 996 passt diese mittlere Positionierung gut: solide Detailtreue ohne den Anspruch eines musealen Spitzenmodells.

Der 996 als Wendepunkt in der Sammlung

In einer chronologisch aufgebauten Porsche-Sammlung markiert der 996 den Übergang zwischen den luftgekühlten Generationen und der modernen, wassergekühlten Ära. Mit rund 22 Zentimetern Länge im Massstab 1:18 fügt er sich problemlos neben ältere und jüngere Elfer-Generationen ein, ohne den verfügbaren Regalplatz zu sprengen. Wer die Proportionen kritisch prüfen möchte, sollte den Winkel der ovalen Scheinwerfer zur Fronthaube und die Höhe des Heckspoilers vergleichen, denn genau dort unterscheiden sich günstige Nachbildungen am deutlichsten von einer sorgfältig abgestimmten Karosserie. Für Käufer, die Porsches Modellgeschichte lückenlos abbilden möchten, ist gerade dieser oft unterschätzte Jahrgang ein lohnender Baustein.

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