
Mercedes 190 W110 Krankenwagen DRK Minichamps 1:43

Technische Daten
- Auto-Marke
- Mercedes
- Modellhersteller
- Minichamps
- Massstab
- 1:43
- Material
- Metall
- Modellzustand
- Neues Modell
- Art.-Nr.
- 400037270
- Baujahr
- 1961
- Epoche
- 1960s
- Karosserieform
- Kombi
- Fahrzeugklasse
- Einsatzfahrzeuge
- Öffnungen
- Nein
- Verpackungszustand
- Neu
- Modelltyp
- Strassenmodelle
- EAN / GTIN
- 4012138083899
Das Modell Mercedes 190 W110 Krankenwagen DRK Minichamps 1:43 im Überblick
TL;DR: Minichamps zeigt den Mercedes 190 W110 als DRK-Krankenwagen im Massstab 1:43, Baujahr 1961. Zinkdruckguss, Karosserie einteilig und geschlossen. Ein seltenes Sammlermodell der zur Rettungsdienst-Version umgebauten Heckflossen-Limousine, wie sie beim Deutschen Roten Kreuz im Einsatz stand und heute nur selten im Modellbau abgebildet wird.
Die Heckflossen-Limousinen der Baureihe W110 prägten das Bild deutscher Strassen in den frühen 1960er-Jahren, auch abseits der klassischen Sedan-Form. Spezialisierte Karosseriebauer fertigten aus der Basis Kombi- und Sonderaufbauten für Rettungsdienste, darunter Krankenwagen für das Deutsche Rote Kreuz. Diese Umbauten sind heute seltener dokumentiert als die Serienlimousine selbst, was dieses Modell zu einem ungewöhnlichen Fund macht.
Der W110 als Basis für Rettungsdienst-Umbauten
Die Heckflosse jenseits der Serienlimousine
Die als Heckflosse bekannte Baureihe W110 gehörte zu den meistverkauften Mercedes-Modellen der frühen 1960er-Jahre, mit ihrer charakteristischen, leicht ausgestellten Heckpartie, die den Fahrzeugen ihren Spitznamen einbrachte. Neben der klassischen viertürigen Limousine entstanden bei spezialisierten Karosseriebaufirmen auch verlängerte Kombi- und Sonderaufbauten, die für unterschiedliche gewerbliche und behördliche Zwecke genutzt wurden. Diese Umbauten basierten technisch auf der Serienlimousine, unterschieden sich aber äusserlich deutlich durch den verlängerten Radstand und den veränderten Heckaufbau, der Platz für Trage und Ausrüstung schuf.
DRK-Krankenwagen als Zeitdokument
Das Deutsche Rote Kreuz gehörte zu den grössten Betreibern solcher Fahrzeuge im Rettungsdienst der Nachkriegszeit, als der Ausbau des Krankentransportwesens in der jungen Bundesrepublik voranschritt. Ein W110 in DRK-Lackierung dokumentiert damit nicht nur ein Fahrzeug, sondern ein Stück Infrastrukturgeschichte, den Übergang von improvisierten Transportlösungen zu standardisierten Rettungsfahrzeugen. Für Sammler, die sich auf Einsatzfahrzeuge oder Sonderaufbauten spezialisiert haben, sind solche Modelle deutlich seltener zu finden als gewöhnliche Strassen- oder Rennversionen. Wie Minichamps diesen ungewöhnlichen Aufbau in Zinkdruckguss überträgt, zeigt sich in der Ausführung der Karosserie und der Beschriftung.
Minichamps Zinkdruckguss-Ausführung des DRK-Krankenwagens 1:43
Der verlängerte Aufbau in Metallguss
Der verlängerte Radstand und der veränderte Heckaufbau des Krankenwagens stellen im Modellbau eine andere Herausforderung dar als eine gewöhnliche Limousine, da die Proportionen von der bekannten Serienform abweichen. Der Zinkdruckguss hält diese abweichende Silhouette stabil und massstabsgetreu fest, mit klar erkennbarem Übergang zwischen der ursprünglichen Fronthaube der Heckflosse und dem verlängerten, kastenförmigen Heckteil. Diese Kombination aus vertrauter Front und ungewöhnlichem Heck macht das Fahrzeug schon aus der Silhouette heraus als Sonderaufbau erkennbar.
Geschlossene Karosserie mit dokumentierter Kennzeichnung
Wie bei den meisten Modellen dieses Massstabs bleibt die Karosserie einteilig und geschlossen, ohne bewegliche Türen oder Heckklappe. Die weisse Grundlackierung mit den roten DRK-Kennzeichnungen und dem Rotkreuz-Symbol ist mit klaren Kanten und ohne Verlaufen zwischen den Farbfeldern aufgebracht, ein Bereich, in dem Präzision beim Tampondruck besonders auffällt. Die seitlichen Scheiben im hinteren Bereich und die für Rettungsfahrzeuge typischen Zusatzscheinwerfer runden das Bild ab. Diese Detailtreue macht das Modell zu einem dokumentarischen Sammlerstück, das weit über eine gewöhnliche Strassenversion des W110 hinausgeht.
Ein seltener Fund für Spezialsammlungen
Für Sammler, die sich auf Einsatzfahrzeuge, Rettungsdienstgeschichte oder ungewöhnliche Sonderaufbauten der 1960er-Jahre spezialisiert haben, ist dieser DRK-Krankenwagen ein Modell, das in den meisten Mercedes-Sammlungen fehlt. Er ergänzt eine Heckflossen-Sammlung um eine Facette, die selten dargestellt wird, und eignet sich ebenso für thematische Vitrinen rund um Behörden- und Rettungsfahrzeuge. Im Massstab 1:43 lässt sich das Fahrzeug unauffällig neben anderen W110-Varianten zeigen. Ein Modell für Kenner, die abseits der ausgetretenen Pfade sammeln möchten.















