
Audi Typ A Phaeton Weiss Blau Minichamps 1:43

Technische Daten
- Auto-Marke
- Audi
- Modellhersteller
- Minichamps
- Massstab
- 1:43
- Material
- Metall
- Modellzustand
- Neues Modell
- Art.-Nr.
- 437019032
- Baujahr
- 1910
- Epoche
- Vorkriegszeit
- Karosserieform
- Cabrio
- Fahrzeugklasse
- Vintage Klassiker
- Öffnungen
- Nein
- Verpackungszustand
- Neu
- Modelltyp
- Strassenmodelle
- EAN / GTIN
- 4012138118768
Das Modell Audi Typ A Phaeton Weiss Blau Minichamps 1:43 im Überblick
TL;DR: Minichamps' 1:43 Audi Typ A Phaeton in Weiss-Blau bildet das allererste Modell der Marke Audi von 1910 ab, gebaut nach August Horchs Neugründung. Zinkdruckguss, geschlossene Karosserie, hohe Speichenräder, offene Kutschform. Ein Ursprungsstück für Sammlungen mit Schwerpunkt auf deutscher Automobilgeschichte.
Der Name Audi entstand aus einem Rechtsstreit: Nachdem August Horch seine eigene Firma verlassen musste, durfte er den eigenen Namen nicht mehr verwenden und liess «Horch», die deutsche Befehlsform von hören, ins Lateinische übersetzen. So wurde aus «Horch» «Audi», und der Typ A Phaeton war das erste Fahrzeug, das diesen neuen Namen trug.
Die Entstehung der Marke Audi
August Horchs zweite Firmengründung
August Horch hatte bereits eine erfolgreiche Automobilfirma unter eigenem Namen aufgebaut, verliess sie jedoch 1909 nach internen Streitigkeiten. Da ihm die weitere Nutzung des Namens Horch für ein neues Unternehmen untersagt war, griff man auf einen Vorschlag zurück, der bis heute als Gründungsanekdote der Marke gilt: Die lateinische Übersetzung des deutschen Imperativs «horch» ergab «audi», ein Name, der zugleich unverwechselbar und inhaltlich passend war. 1910 verliess mit dem Typ A das erste Fahrzeug unter diesem neuen Markennamen die Werkshallen.
Der Typ A Phaeton als Gründungsmodell
Der Typ A folgte der offenen Phaeton-Bauform, wie sie zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts für Automobile dieser Preisklasse üblich war: hohe, schmale Speichenräder, ein einfaches, klappbares Verdeck und eine Karosserie, die noch deutlich sichtbar von der Pferdekutsche abstammte. Als frühestes Serienmodell einer heute weltbekannten Marke besitzt dieses Fahrzeug eine historische Bedeutung, die weit über seine technischen Daten hinausreicht.
Minichamps' Ausführung im Massstab 1:43
Geschlossene Karosserie und hohe Speichenräder
Bei einem derart offenen, filigranen Fahrzeug wie dem Typ A liegt die Herausforderung weniger in Türen oder Motorhaube, die dieses Modell ohnehin geschlossen und fest ausführt, sondern in den feinen Speichenrädern und dem schmalen Fahrgestell. Minichamps giesst diese zerbrechlich wirkenden Strukturen mit erkennbarer Kantenschärfe, eine Präzision, die dem Zinkdruckguss-Verfahren gerade bei solch dünnen Bauteilen zugutekommt.
Weiss-Blau und die Ausstattung der Frühzeit
Die Kombination aus Weiss für die Karosserie und Blau für Kotflügel und Verdeckgestänge folgt der damals üblichen, kontrastreichen Lackierpraxis, die einfache Karosserieformen optisch aufwertete. Laternen, Hupe und die charakteristische Kühlermaske sind mit sichtbarer Detailtreue separat abgesetzt, Details, die bei einem derart frühen Fahrzeug oft den grössten Reiz für Sammler ausmachen.
Der Ursprung einer langen Markengeschichte
Wer eine Sammlung nach Markenchronologien aufbaut, findet im Typ A den logischen Startpunkt für alles, was unter dem Namen Audi folgte, von den Auto-Union-Jahren bis zu den heutigen Vierringe-Modellen. Im Massstab 1:43 beansprucht dieses filigrane Frühfahrzeug wenig Vitrinenraum, trägt aber entsprechend viel Gewicht als Ausgangspunkt einer über hundertjährigen Firmengeschichte.















