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Porsche 911 996 Turbo Polar Silver GT Spirit 1:18

Porsche 911 996 Turbo Polar Silver GT Spirit 1:18
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Technische Daten
Auto-Marke
Porsche
Modellhersteller
GT Spirit
Massstab
1:18
Material
Resin
Modellzustand
Neues Modell
Art.-Nr.
GT567
100% authentisch Direkt von den Herstellern
5-Lagen-Karton Schaumstoff-Polsterung innen
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Das Modell Porsche 911 996 Turbo Polar Silver GT Spirit 1:18 im Überblick

TL;DR: GT Spirits 1:18-Harzmodell des Porsche 911 996 Turbo von 2001 zeigt die erste wassergekühlte Turbo-Generation in geschlossener Karosserie und Polar Silber. Die einteilige Schale hält die runden Kotflügel und die markanten Lufteinlässe mit scharfen, durchgehenden Fugen. Ein Sammlerstück, das die Verbindung zum Le-Mans-Sieger GT1 im Massstab dokumentiert.

Mit dem 996 wechselte der 911 Turbo erstmals auf Wasserkühlung, ein Bruch mit über dreissig Jahren Luftkühlung, der bei Puristen zunächst Skepsis auslöste. Der Biturbo-Sechszylinder teilt seine Architektur mit dem Motor des Le-Mans-Siegers GT1, was den 996 Turbo zum direktesten Bindeglied zwischen Rennstrecke und Strasse macht, das Porsche zu jener Zeit anbot.

Der 996 Turbo als Bindeglied zur Rennstrecke

Eine Motorarchitektur mit GT1-Wurzeln

Der Biturbo-Boxermotor des 996 Turbo geht auf dieselbe Architektur zurück, die im GT1-Rennwagen für den Le-Mans-Gesamtsieg 1998 sorgte, wenn auch in ziviler Abstimmung und mit Allradantrieb statt reiner Renntechnik. Diese Herkunft war kein Marketingslogan, sondern technische Realität: Kurbelgehäuse und Grundauslegung des Sechszylinders stammten aus derselben Entwicklungslinie. Für Porsche bedeutete das einen Turbo, der erstmals wassergekühlt war und dadurch höhere Literleistung ermöglichte als die luftgekühlten Vorgänger. GT Spirit reproduziert die kompakte, tief sitzende Heckpartie, die diesen Motor unter dem charakteristischen Doppelflügel verbirgt.

Runde Formen statt der umstrittenen Frontscheinwerfer

Der 996 in seiner Basisversion trug ovale Frontscheinwerfer, die bei vielen 911-Kennern bis heute umstritten sind, weil sie erstmals von der runden Form der Vorgänger abwichen. Der Turbo mildert diesen Bruch durch breitere Kotflügel, grössere Lufteinlässe und einen markanten Heckflügel, die dem Fahrzeug eine eigenständige, aggressivere Präsenz verleihen, unabhängig von der Scheinwerferform. GT Spirit setzt diese muskulöseren Proportionen im Massstab 1:18 sauber um, mit deutlich breiteren Schultern gegenüber einem gleichzeitigen Carrera-Modell derselben Generation.

Harzguss und geschlossene Karosserie bei diesem Modell

Eine Schale ohne Scharniertoleranzen

GT Spirit baut dieses Modell als einteilige Harzschale, ohne Türen, Motorhaube oder Heckklappe zum Öffnen. Bei einem 911 mit seinen fliessenden, rundlichen Kotflügeln zahlt sich das aus: Harz lässt sich enger tolerieren als Zinkdruckguss, wodurch die Übergänge zwischen Kotflügel und Tür als eine durchgehende, ununterbrochene Linie erscheinen. Der markante Heckflügel bleibt fest montiert und verrutscht auch nach Jahren im Regal nicht, ein Vorteil gegenüber beweglichen Bauteilen.

Polar Silber unter direktem Licht

Polar Silber Metallic zählt zu den zurückhaltenderen Farbtönen der 996-Palette, ein kühles, leicht bläuliches Silber, das die technischen Linien des Turbo eher betont als kaschiert. Unter direktem Vitrinenlicht zeigt der Lack ein feines Metallicflimmern, das bei mattem oder diffusem Licht kaum sichtbar wird, ein Grund, weshalb Porsche-Sammler die Beleuchtung ihrer Vitrine oft ebenso sorgfältig planen wie die Modelle selbst. GT Spirit trägt den Lack gleichmässig über die Schale auf, sodass auch die Übergänge an den Schwellern keine Unregelmässigkeiten zeigen.

Der 996 Turbo neben anderen Porsche-Generationen

Im Massstab 1:18 misst der 996 Turbo umgerechnet gut 26 Zentimeter, genug Präsenz, um in einer Reihe mit einem 993 Turbo oder einem späteren 997 die technische Entwicklung des Turbo-Modells sichtbar zu machen: von Luftkühlung über die erste Wasserkühlung bis zu direkter Einspritzung. Wer eine solche Chronologie aufbaut, profitiert davon, dass der 996 als Wendepunkt der Baureihe gilt, technisch wie stilistisch. Die geschlossene Karosserie zeigt die Seitenlinie aus jedem Blickwinkel konsistent, was besonders bei den markanten Lufteinlässen und dem tief gezogenen Heckflügel zur Geltung kommt. Für Schweizer Sammler, die auf technische Nachvollziehbarkeit Wert legen, bietet der 996 Turbo einen Diskussionspunkt: Kaum eine andere 911-Generation löste bei ihrer Einführung so viel Debatte aus und wird heute doch als eigenständiges Kapitel der Baureihe gewürdigt.

Wo dieses Modell im Sammelfeld steht

GT Spirits Harzmodelle liegen preislich zwischen Einsteiger-Diecast und aufwendigen Kleinserien mit beweglichen Teilen, was für einen 996 Turbo passt, dessen Sammlerwert in den letzten Jahren gestiegen ist, ohne bereits das Niveau älterer luftgekühlter Turbo-Modelle zu erreichen. Der Kompromiss liegt im fehlenden Zugang zum Innenraum und Motorraum, wofür die Aussenlinie aber ohne Kompromisse bei Kantenschärfe und Lackqualität auskommt. Für eine Sammlung, die den technischen Wandel der 911-Turbo-Reihe dokumentieren soll, schliesst dieses Modell eine Lücke zwischen den bekannteren luftgekühlten Generationen und den moderneren Turbo-Modellen der Gegenwart.

Ursprünglicher Preis war: 77.24 CHFAktueller Preis ist: 73.17 CHF.
Ursprünglicher Preis war: 77.24 CHFAktueller Preis ist: 73.17 CHF.
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