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Ford Fiesta 1600 Gr.2 Rally Monte Carlo 1979 Otto 1:18

Ford Fiesta 1600 Gr.2 Rally Monte Carlo 1979 Otto 1:18
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Technische Daten
Auto-Marke
Ford
Modellhersteller
Otto
Massstab
1:18
Material
Resin
Modellzustand
Neues Modell
Art.-Nr.
OT1271
100% authentisch Direkt von den Herstellern
5-Lagen-Karton Schaumstoff-Polsterung innen
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Das Modell Ford Fiesta 1600 Gr.2 Rally Monte Carlo 1979 Otto 1:18 im Überblick

TL;DR: Otto reproduziert den Ford Fiesta 1600 Gr.2 in seiner Rallye-Ausführung bei der Monte Carlo 1979, Massstab 1:18, Resin. Die einteilig gegossene Karosserie zeigt die Wettbewerbslackierung der Gruppe-2-Epoche ohne bewegliche Teile. Ein Stück für Sammler, die Fords frühen Rallyesport-Einsatz des Kleinwagens abseits der bekannteren Escort-Modelle dokumentieren möchten.

Als Ford 1976 den Fiesta vorstellte, war das Fahrzeug in erster Linie als sparsamer, frontangetriebener Kleinwagen für den Alltag gedacht, nicht als Rallye-Basis. Dass Werksteams und Privatfahrer den Fiesta dennoch bald in der Gruppe 2 einsetzten, zeigt, wie schnell sich die Motorsport-Szene der späten 1970er-Jahre auch kleinerer, kompakter Fahrzeuge annahm, sobald sich Erfolge in Rallyes wie Monte Carlo abzeichneten.

Der Fiesta Mk1 und der Sprung in den Rallyesport

Der Fiesta Mk1 debütierte 1976 als Fords Antwort auf die wachsende Nachfrage nach kompakten, sparsamen Kleinwagen und war zunächst nicht für den Motorsport konzipiert.

Ein Alltagsauto wird zur Wettbewerbsbasis

Dass ausgerechnet dieses bescheidene Fahrzeug wenig später in der Gruppe 2 an Rallyes teilnahm, zeigt, wie offen das Reglement jener Jahre für unterschiedliche Fahrzeugkategorien war. Statt nur auf leistungsstarke Fahrzeuge wie den Ford Escort zu setzen, erlaubte die Klasseneinteilung auch kleineren, leichteren Autos wie dem Fiesta 1600, sich in ihrer eigenen Kategorie zu beweisen.

Gruppe-2-Reglement und die Grenzen der Klasse

Die Gruppe-2-Bestimmungen der späten 1970er-Jahre liessen deutlich mehr Modifikationen an Serienfahrzeugen zu, als es spätere, restriktivere Reglements taten, blieben aber an die grundlegende Karosserieform des Serienmodells gebunden. Für den Fiesta bedeutete das: ein aufgeladener oder hochgezüchteter 1600er-Motor, verstärktes Fahrwerk und eine Wettbewerbslackierung, aber äusserlich blieb die kompakte, kantige Silhouette des Serien-Fiesta klar erkennbar. Genau diese Nähe zum Alltagsauto machte den Fiesta in der Gruppe 2 zu einem interessanten Aussenseiter neben den etablierten Rallye-Fahrzeugen der Zeit.

Die Monte-Carlo-Ausführung von 1979 in Resin

Otto reproduziert die spezifische Ausführung des Fiesta 1600, wie sie bei der Rallye Monte Carlo 1979 an den Start ging.

Wettbewerbslackierung und Startnummer

Die Karosserie trägt die Wettbewerbslackierung und Startnummer, wie sie für die Monte-Carlo-Ausgabe von 1979 typisch war, mit den charakteristischen Sponsoren- und Teamfarben, die Rallyefahrzeuge dieser Epoche von Serienmodellen unterschieden. Diese Elemente sind entscheidend, um ein reines Rallye-Modell von einer einfachen Strassenversion abzugrenzen, gerade bei einem Fahrzeug wie dem Fiesta, dessen Serienkarosserie äusserlich kaum verändert wurde.

Einteilige Karosserie für eine bewegte Silhouette

Die Karosserie ist einteilig aus Resin gegossen, ohne bewegliche Türen oder Hauben. Bei einem kompakten Rallyefahrzeug wie diesem sorgt das für saubere, durchgehende Linien entlang der Wettbewerbslackierung, ohne die Unterbrechungen, die Türfugen an den grafischen Elementen verursachen würden. Die Übergänge zwischen den verschiedenen Farbflächen der Lackierung verlaufen dadurch scharf und ohne Versatz, was bei einer mehrfarbigen Rallye-Lackierung besonders ins Gewicht fällt.

Der Fiesta neben grösseren WRC-Klassikern der Ära

Neben grösseren und bekannteren WRC-Klassikern jener Ära wie dem Ford Escort RS1800 oder dem Fiat 131 Abarth wirkt der Fiesta 1600 unscheinbarer, dokumentiert aber einen Aspekt der Rallye-Geschichte, den prominentere Modelle nicht abdecken: den Einsatz kompakter, leichter Fahrzeuge in einer Zeit, in der Leistung und Hubraum sonst oft im Vordergrund standen. Für eine WRC-Sammlung, die sich auf die klassische Ära der späten 1970er-Jahre konzentriert, ergänzt der Fiesta die bekannteren Modelle um eine andere Fahrzeugklasse. Resin-Modelle historischer Rallyefahrzeuge dieser Grössenordnung bewegen sich preislich meist im mittleren Segment, was den Fiesta zu einem zugänglichen Ergänzungsstück macht. Wer die Detailtreue der Lackierung beurteilen will, sollte die Kanten der Startnummernfelder und die Übergänge zwischen den Sponsorenflächen genau prüfen.

Der Fiesta als überschaubarer Baustein einer Rallye-Sammlung

In einer Rallye-Sammlung, die sich um die klassische WRC-Ära dreht, übernimmt der Fiesta 1600 die Rolle des kompakten Aussenseiters: Bei rund 20 cm Länge beansprucht das Modell wenig Fläche in der Vitrine, ergänzt aber eine Sammlung von Escort- oder Lancia-Modellen um eine Fahrzeugklasse, die in der Rückschau oft übersehen wird. Für Sammler, die sich für die Breite des Gruppe-2-Reglements interessieren, statt sich ausschliesslich auf die bekanntesten Sieger zu konzentrieren, liefert dieses Modell einen greifbaren Beleg dafür, wie unterschiedlich die Fahrzeuge waren, die 1979 bei der Monte Carlo an den Start gingen. Gerade diese Vielfalt macht die Epoche für Sammler bis heute so reizvoll.

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