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Volvo P1800 ES Grün Minichamps 1:18

Volvo P1800 ES Grün Minichamps 1:18
Aktueller Preis: 181.30 CHF
Ausverkauft

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Technische Daten
Auto-Marke
Volvo
Modellhersteller
Minichamps
Massstab
1:18
Material
Metall
Modellzustand
Gebrauchtes Modell
Art.-Nr.
100171614
100% authentisch Direkt von den Herstellern
5-Lagen-Karton Schaumstoff-Polsterung innen
Einfache Rückgabe 14 Tage, keine Fragen gestellt
Sichere Zahlung 256-Bit-SSL-Verschlüsselung

Das Modell Volvo P1800 ES Grün Minichamps 1:18 im Überblick

TL;DR: Minichamps' 1:18-Diecast-Modell des Volvo P1800 ES in Grün zeigt die seltene Shooting-Brake-Variante von 1971, mit rahmenloser Glasheckklappe, Zinkdruckguss-Karosserie und öffnender Heckklappe. Ein eigenständiges Sammlerstück zwischen dem Fernseh-Ruhm des P1800-Coupés und einer frühen Kombi-Idee mit Glasheck.

Bevor der P1800 durch Roger Moores Fernsehserie «Der Heilige» weltberühmt wurde, war er schlicht ein schwedisches Coupé mit italienischer Karosseriearbeit. Die spätere ES-Variante fügte diesem Ruf ein Kapitel hinzu, das bis heute wenige Sammler kennen. Wer die Geschichte dieses Coupés kennt, erkennt in der ES-Variante eine mutige, aber letztlich kurzlebige Weiterentwicklung.

Vom Fernseh-Coupé zum Glasheck-Unikat

The Saint und der Ruhm des P1800

Roger Moore fuhr als Simon Templar in der britischen Fernsehserie «Der Heilige» einen weissen P1800, und diese Rolle machte das Coupé weit über Skandinavien hinaus bekannt. Volvo profitierte von dieser Popularität deutlich, obwohl das ursprüngliche Design in Zusammenarbeit mit dem italienischen Karosseriebauer Pietro Frua entstanden war, bevor die Fertigung später ins Werk nach Schweden zurückkehrte. Diese Herkunft erklärt auch die für skandinavische Fahrzeuge jener Zeit ungewöhnlich fliessende Linienführung. Für viele Sammler bleibt genau diese Fernsehverbindung der erste Zugang zum P1800 überhaupt, lange bevor die ES-Variante als eigenständiges Sammelgebiet wahrgenommen wird.

Die ES-Variante: Glasheck statt Kofferraumdeckel

1971 ergänzte Volvo das Coupé um die ES-Ausführung, deren komplett verglaste, rahmenlose Heckklappe dem Fahrzeug den Übernamen «Schneewittchensarg» einbrachte, besonders bei den weiss lackierten Exemplaren. Diese Konstruktion nahm das spätere Shooting-Brake-Konzept vorweg, das erst Jahrzehnte später zum eigenständigen Karosserietrend wurde. Die ES-Version blieb dabei nur wenige Jahre im Programm, bevor sie vom Markt verschwand. Genau diese Seltenheit macht die ES-Ausführung heute zu einem gesuchteren Sammelobjekt als das deutlich verbreitetere Coupé.

Minichamps' Nachbildung der Glasheckklappe

Karosserie und Heckscheibenkonstruktion

Die grosse, rahmenlose Heckscheibe ist eine der anspruchsvollsten Partien an diesem Modell, weil sie ohne umlaufende Chromleiste auskommen muss und die Karosserielinie direkt in die Glasfläche übergeht. Minichamps löst diesen Übergang mit sauberen Kanten und lässt die Heckklappe öffnen, sodass sich der ungewöhnlich grosse, durchgehende Laderaum des Originals auch am Modell nachvollziehen lässt. Auch die Dichtungen rund um die Heckscheibe sind als eigenständiges Bauteil erkennbar, nicht als einfache Lackkante, was der Konstruktion zusätzliche Plausibilität verleiht.

Lackierung und Interieurdetails

Grün war neben Weiss und Blau eine der gängigen Farben für den P1800 jener Jahre und zeigt die weichen, von Frua gezeichneten Karosserielinien besonders ruhig. Die Zinkdruckguss-Karosserie liegt spürbar schwer in der Hand, die Chromzierleisten an Fenstern und Stossfängern sind separat gesetzt, und das Cockpit zeigt nachgebildete Lederbahnen und eine für die Fünfziger- und Sechzigerjahre typische, weit ausgestellte Instrumentenanordnung. Die schmalen Zierleisten entlang der Flanken unterstreichen zusätzlich die gestreckte Seitenlinie, die Frua dem P1800 ursprünglich mitgegeben hatte.

Ein eigenständiger Platz zwischen Coupé und Kombi

Neben einem klassischen P1800-Coupé aufgestellt, zeigt die ES-Variante, wie Volvo ein bestehendes Design um eine völlig neue Nutzungsidee erweiterte, ohne die grundlegende Formensprache zu verlieren. Bei rund 22 Zentimetern Länge im Massstab 1:18 beansprucht das Modell ähnlich viel Regalfläche wie das Coupé, bietet aber durch die grosse Glasfläche einen deutlich anderen visuellen Akzent. Wer die Detailtreue prüfen möchte, sollte zuerst auf den Übergang zwischen Heckscheibe und Karosserie achten, denn genau dort zeigt sich, wie sorgfältig eine Umsetzung mit dieser ungewöhnlichen Konstruktion umgeht. Wer stattdessen kompaktere Sammlungen bevorzugt, findet im Massstab 1:43 eine kleinere Alternative, die allerdings weder die öffnende Heckklappe noch die Detailtiefe der Glasheckkonstruktion bietet. Grüne Lackierungen altern unter direkter Sonneneinstrahlung in der Regel gleichmässiger als helle Töne, ein staubfreier, indirekt beleuchteter Standort bleibt aber auch hier empfehlenswert. Das macht sie zu einem Gesprächsstück, das die meisten Betrachter zunächst nicht sofort einordnen können.

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