
Land Rover Defender 110 SW Adventure Edition Corris Grey GT Spirit 1:18

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Technische Daten
- Auto-Marke
- Land Rover
- Modellhersteller
- GT Spirit
- Massstab
- 1:18
- Material
- Resin
- Modellzustand
- Neues Modell
- Art.-Nr.
- GT968
- Baujahr
- 2016
- Epoche
- 2010s
- Karosserieform
- 4x4 & Geländewagen
- Fahrzeugklasse
- Werksmodelle
- Öffnungen
- Nein
- Verpackungszustand
- Neu
- Modelltyp
- Strassenmodelle
- EAN / GTIN
- 9580010317370
Das Modell Land Rover Defender 110 SW Adventure Edition Corris Grey GT Spirit 1:18 im Überblick
TL;DR: GT Spirits 1:18-Harzmodell des Land Rover Defender 110 SW Adventure Edition zeigt eine der letzten Sonderserien von 2016 in geschlossener Karosserie und Corris Grey. Die einteilige Schale hält die kantigen Radläufe und die aufrechte Front mit scharfen, durchgehenden Fugen. Ein Sammlerstück, das das Ende von fast siebzig Jahren klassischer Defender-Produktion dokumentiert.
Im Januar 2016 lief in Solihull der letzte klassische Defender vom Band, nach einer Bauzeit, die sich bis zum Series I von 1948 zurückverfolgen lässt. Zum Abschied brachte Land Rover mehrere Sondermodelle heraus, darunter die Adventure Edition in Corris Grey, die mit expeditionsnaher Ausstattung bewusst an die geländegängigen Wurzeln der Baureihe erinnerte, statt sie nur zu verklären.
Der Defender am Ende einer fast siebzig Jahre langen Bauzeit
Vom Series I zum letzten klassischen Modell
Der Defender, wie er seit 1990 offiziell hiess, führte eine Konstruktionslinie fort, die bis zum Series I von 1948 zurückreicht und damit zu den am längsten nahezu unverändert gebauten Geländewagen der Automobilgeschichte zählt. Über die Jahrzehnte blieb das grundlegende Konzept, ein robustes Leiterrahmenfahrzeug mit kantiger, funktionaler Karosserie, weitgehend bestehen, während andere Hersteller ihre Geländewagen zunehmend komfortorientiert weiterentwickelten. Als die Produktion im Januar 2016 in Solihull endete, würdigte Land Rover diese Kontinuität mit mehreren limitierten Abschiedsversionen.
Die Adventure Edition als expeditionsnahe Hommage
Neben der luxuriöseren Autobiography Edition und der zurückhaltenden Heritage Edition positionierte Land Rover die Adventure Edition bewusst als geländeorientierte Variante, ausgestattet mit Details wie Bergungsösen, seitlichem Gepäckträger und einer robusten, expeditionstauglichen Optik. Corris Grey unterstrich diese funktionale Ausrichtung, ein zurückhaltender Grauton, der besser zu einem Arbeitsfahrzeug für unwegsames Gelände passt als zu einer reinen Repräsentationsversion. Diese letzte Modellgeneration bündelte damit alles, wofür der Defender ursprünglich stand.
Harzverarbeitung und geschlossene Karosserie bei diesem Modell
Eine Schale für die kantige Grundform des Defender
GT Spirit baut dieses Modell als einteilige Harzschale, ohne öffnende Türen oder Motorhaube. Für eine Karosserie mit derart geraden Flächen und rechtwinkligen Radläufen wie beim Defender ist das von Vorteil: Ohne Scharniertoleranzen bleiben die Kanten entlang der Türen und der Motorhaube scharf und die charakteristischen, fast rechteckigen Radhäuser behalten ihre klare Kontur. Diese geometrische Strenge ist beim Defender wichtiger als bei rundlicheren Fahrzeugen.
Corris Grey und die Expeditionsdetails im Kleinformat
Der zurückhaltende Grauton Corris Grey verlangt eine gleichmässige Lackierung, um nicht flach oder leblos zu wirken, weshalb GT Spirit die Fläche über der geschlossenen Schale sorgfältig auftragen muss, damit die wenigen Sicken und Verschraubungen der Karosserie unter direktem Licht sichtbar bleiben. Details wie der seitliche Gepäckträger und die Bergungsösen der Adventure Edition sind separat angesetzt und verleihen dem Modell die funktionale, expeditionsnahe Optik, für die diese Sonderserie stand.
Der Defender neben anderen Geländewagen-Ikonen
Im Massstab 1:18 misst der Defender 110 umgerechnet knapp 26 Zentimeter, eine kantige Präsenz, die sich neben Geländewagen wie dem Mercedes G-Klasse oder einem Toyota Land Cruiser gut behauptet, ohne dabei deren gerundetere Formsprache zu teilen. Wer eine Sammlung nach Geländewagen-Geschichte statt nach Strassensportwagen ordnet, findet im Defender ein Fahrzeug, dessen Formensprache über Jahrzehnte kaum verändert wurde. Die geschlossene Karosserie zeigt die geraden Flächen aus jedem Blickwinkel konsistent, ein Vorteil für ein Fahrzeug, dessen Reiz gerade in seiner kompromisslosen Geometrie liegt. Für Schweizer Sammler, die Geländewagen oft wegen ihrer praktischen, unprätentiösen Ausstrahlung schätzen, markiert die Adventure Edition einen dokumentierten Schlusspunkt vor der technischen Neuerfindung der Baureihe.
Wo dieses Modell im Sammelfeld steht
GT Spirits Harzmodelle liegen preislich zwischen Einsteiger-Diecast und aufwendigen Kleinserien, ein Niveau, das für eine limitierte Abschiedsversion wie die Adventure Edition angemessen erscheint, deren Seltenheit im Original den Sammlerwert bereits über den eines gewöhnlichen Defender hebt. Der Kompromiss liegt im fehlenden Zugang zum funktional gestalteten Innenraum, wofür die Aussenform aber ohne Kompromisse bei Kantenschärfe und Lackqualität auskommt. Für eine Sammlung, die das Ende der klassischen Defender-Ära dokumentieren soll, ist dieses Modell eine naheliegende, historisch begründete Wahl.






