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Fiat X1/9 Gelb Minichamps 1:18

Fiat X1/9 Gelb Minichamps 1:18
Aktueller Preis: 195.93 CHF
Ausverkauft

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Technische Daten
Auto-Marke
Fiat
Modellhersteller
Minichamps
Massstab
1:18
Material
Metall
Modellzustand
Gebrauchtes Modell
Art.-Nr.
100121664
100% authentisch Direkt von den Herstellern
5-Lagen-Karton Schaumstoff-Polsterung innen
Einfache Rückgabe 14 Tage, keine Fragen gestellt
Sichere Zahlung 256-Bit-SSL-Verschlüsselung

Das Modell Fiat X1/9 Gelb Minichamps 1:18 im Überblick

TL;DR: Minichamps' 1:18-Diecast-Modell des Fiat X1/9 in Gelb zeigt den von Bertone gezeichneten Mittelmotor-Sportwagen von 1974, mit Zinkdruckguss-Karosserie, herausnehmbarem Targadach und öffnenden Türen. Ein zugängliches Sammlerstück, das ein sonst teures Motorlayout im Kleinformat greifbar macht.

Ein Mittelmotor-Layout wie bei Ferrari oder Lamborghini, aber zu einem Bruchteil des Preises: Der X1/9 brachte diese Konstruktion in den Siebzigerjahren einer breiteren Käuferschicht näher, verpackt in eine von Bertone gezeichnete Keilform. Für Sammler, die italienische Designgeschichte jenseits der offensichtlichen Namen suchen, ist der X1/9 ein naheliegender, aber oft übersehener Baustein.

Der X1/9: Mittelmotor-Prinzip für eine breitere Käuferschicht

Bertones Keilform und Gandinis Handschrift

Marcello Gandini, der bei Bertone bereits den Lamborghini Miura und den Lancia Stratos gezeichnet hatte, prägte auch die keilförmige Silhouette des X1/9. Die flache Frontpartie, die klappbaren Scheinwerfer und die stark geneigte Frontscheibe folgten demselben Designvokabular, das in dieser Dekade die italienische Sportwagenwelt definierte. Bertone fertigte den X1/9 dabei in enger Zusammenarbeit mit Fiats eigener Entwicklungsabteilung. Diese Keilform beeinflusste in den folgenden Jahren zahlreiche andere Hersteller, die versuchten, ähnliche Proportionen auf eigene Plattformen zu übertragen.

Ein Supercar-Prinzip im Kleinformat

Der quer eingebaute Vierzylinder sitzt hinter den Sitzen vor der Hinterachse, exakt jenes Layout, das Rennsport- und Supersportwagen ihre Balance verleiht. Fiat nutzte dafür bewährte Serienkomponenten aus dem eigenen Konzernregal, was den X1/9 zu einem der günstigsten Wege machte, dieses Fahrverhalten überhaupt zu erleben. Fiat verkaufte den X1/9 über eineinhalb Dekaden hinweg, zunächst unter eigenem Namen, später unter der Marke Bertone, ein Zeichen für die Tragfähigkeit des ursprünglichen Konzepts. Das herausnehmbare Targadach ergänzte das Konzept um offene Fahrfreude, ohne die strukturelle Steifigkeit einer reinen Coupékarosserie zu opfern.

Minichamps' Umsetzung des Targadachs in Gelb

Karosserie und herausnehmbares Dachteil

Die Zinkdruckguss-Karosserie gibt der kompakten Keilform ein spürbares Gewicht, das ihre kleinen Abmessungen im Vergleich zu grösseren Sportwagenmodellen ausgleicht. Das Targadach ist als separates Element nachgebildet und lässt sich wie beim Original abnehmen, ein Detail, das bei diesem Fahrzeugtyp deutlich mehr Konstruktionsaufwand verlangt als ein einfach lackiertes Festdach. Verstaut lässt sich das Dachteil im vorderen Gepäckraum unterbringen, eine praktische Lösung, die Fiat direkt vom Konzept in die Serienfertigung übernahm. Die Klappscheinwerfer sind beweglich ausgeführt und unterstreichen den technischen Charakter der Frontpartie.

Farbgebung und Detailtreue

Gelb gehörte in den Siebzigerjahren zur festen Farbpalette italienischer Sportwagen und wirkt am X1/9 besonders passend, weil es die kantigen Flächen der Keilform klar hervorhebt. Die Lackschicht liegt gleichmässig auf, mit engen Spaltmassen an den Türen, und die schwarzen Kunststoffanbauteile an Stossfängern und Schwellern sind sauber von der Karosseriefarbe abgesetzt. Auch die schmalen Zierleisten entlang der Flanken sind separat gesetzt statt aufgedruckt, was der Seitenansicht zusätzliche Struktur verleiht.

Ein Kontrastpunkt in jeder Sportwagensammlung

Neben deutschen oder britischen Klassikern wirkt der X1/9 wie ein bewusster Bruch: kleiner, leichter, italienischer, aber mit einem technischen Layout, das grösseren und teureren Sportwagen ebenbürtig ist. Bei rund 20 Zentimetern Länge im Massstab 1:18 beansprucht das Modell wenig Regalfläche, zeigt aber durch die Keilform und das Targadach überdurchschnittlich viel Charakter pro Zentimeter. Wer die Detailtreue prüfen möchte, sollte zuerst auf die Klappscheinwerfer und die Linienführung der Seitenschweller achten, zwei Bereiche, an denen sich günstigere Umsetzungen oft vereinfachen. Wer stattdessen kompaktere Sammlungen bevorzugt, findet im Massstab 1:43 eine kleinere, aber deutlich vereinfachte Alternative ohne bewegliche Scheinwerfer. Gelbe Lackierungen zeigen unter langanhaltender direkter Sonneneinstrahlung eher ein leichtes Nachdunkeln als ein Verblassen, weshalb ein staubfreier, indirekt beleuchteter Standort auch hier die Farbwirkung am längsten erhält.

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