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Delahaye Type 145 V12 Coupe Mullin Museum Minichamps 1:18

Delahaye Type 145 V12 Coupe Mullin Museum Minichamps 1:18
Aktueller Preis: 181.30 CHF
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Technische Daten
Auto-Marke
Delahaye
Modellhersteller
Minichamps
Massstab
1:18
Material
Metall
Modellzustand
Gebrauchtes Modell
Art.-Nr.
107116120
100% authentisch Direkt von den Herstellern
5-Lagen-Karton Schaumstoff-Polsterung innen
Einfache Rückgabe 14 Tage, keine Fragen gestellt
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Das Modell Delahaye Type 145 V12 Coupe Mullin Museum Minichamps 1:18 im Überblick

TL;DR: Das Minichamps-Modell des Delahaye Type 145 V12 Coupé im Massstab 1:18 zeigt jenen Wagen, mit dem René Dreyfus 1937 den französischen Millionen-Franc-Preis gewann. Die Ausführung orientiert sich am Exemplar der Mullin-Sammlung und bildet die geschwungene Vorkriegs-Karosserie und den 4,5-Liter-V12 in Zink-Druckguss nach.

Der Million-Franc-Preis, ausgesetzt vom französischen Staat für einen Rundenrekord in Montlhéry, war eine der kuriosesten Wettkampfformen der Vorkriegszeit, und Delahaye baute den Type 145 gezielt dafür. René Dreyfus gewann damit nicht nur die Prämie, sondern demütigte kurz darauf beim Grand Prix von Pau auch die hochgerüsteten deutschen Werksteams.

Der Million-Franc-Preis und der Coup von Pau

Ein Rekord gegen die Uhr in Montlhéry

Die französische Regierung setzte Mitte der Dreissigerjahre einen enormen Geldpreis für den ersten heimischen Hersteller aus, der einen bestimmten Rundendurchschnitt auf der Betonbahn von Montlhéry unterschreiten konnte, ein Versuch, die heimische Industrie gegen die dominierenden deutschen Silberpfeile zu stärken. Delahaye entwickelte den Type 145 mit einem kompakten 4,5-Liter-V12 speziell für diese Herausforderung, und René Dreyfus fuhr 1937 den entscheidenden Rekord, der Delahaye die Prämie sicherte. Der Erfolg war zugleich ein Prestigegewinn für die gesamte französische Automobilindustrie.

Der Sieg beim Grand Prix von Pau 1938

Kurz nach dem Rekordfahren trat derselbe Wagentyp beim Grand Prix von Pau gegen die hochsubventionierten Werksteams von Mercedes-Benz und Auto Union an, die zu dieser Zeit im Grand-Prix-Sport praktisch unschlagbar galten. Dreyfus gewann das Rennen auf der engen Strassenstrecke, ein Ergebnis, das in der französischen Presse gefeiert wurde, weil ein privat finanzierter Hersteller die staatlich geförderte deutsche Übermacht bezwang. Diese Geschichte macht den Type 145 zu einem der bedeutsamsten französischen Rennwagen der Vorkriegszeit.

Minichamps' Ausführung nach dem Mullin-Exemplar

Karosserieform und Front

Die langgezogene, geschwungene Motorhaube und die schmale Fahrgastzelle des Type 145 stehen für die aerodynamische Formensprache der späten Dreissigerjahre, in der französische Karosseriebauer zunehmend windschlüpfige Linien gegenüber den kastigeren Formen der Zwanzigerjahre bevorzugten. Minichamps arbeitet die charakteristischen, weit ausgestellten Kotflügel und den schmalen, hoch angesetzten Kühlergrill sauber im Druckguss heraus. Die Proportionen orientieren sich am im Mullin Museum in Kalifornien erhaltenen Exemplar.

Vorkriegs-Chrom und Lackausführung

Die schmalen Chromleisten entlang der Motorhaubenlüftung und die filigranen Scheinwerferfassungen verlangen bei diesem Massstab besonders feine Werkzeugführung, da Vorkriegsfahrzeuge deutlich mehr freiliegende Chromdetails zeigen als spätere, glattflächigere Karosserien. Die Lackierung wirkt unter direktem Licht satt und leicht gewölbt an den grossen Kotflügelflächen, ein Effekt, der die für die Ära typische, handgetriebene Blecharbeit nachempfindet. Im Vergleich zu einem versiegelten Resinmodell büsst der Druckguss an dieser Stelle etwas Oberflächenschärfe ein, gewinnt dafür an mechanischer Robustheit.

Druckguss und die Grenzen bei filigranen Vorkriegsformen

Vorkriegsfahrzeuge mit ihren schmalen, freistehenden Chromteilen und gewölbten Blechflächen stellen für jeden Modellhersteller eine andere Herausforderung dar als moderne, glattflächige Karosserien. Resin würde an den Kotflügelkanten eine geringfügig schärfere Linie erlauben, doch Minichamps entscheidet sich beim Type 145 für Zink-Druckguss und damit für eine robustere, mechanisch stabilere Bauweise, die dem Gewicht und der Grösse dieser Coupé-Karosserie gerecht wird. Preislich positioniert sich das Modell im mittleren Segment für 1:18-Vorkriegsklassiker, was angesichts der aufwendigen Chromdetails und der Seltenheit des Sujets fair erscheint. Wer französische Vorkriegsklassiker sammelt, findet in diesem Coupé eine seltene Ergänzung neben den geläufigeren Bugatti- und Talbot-Lago-Ausführungen.

Ein seltenes Kapitel französischer Automobilgeschichte in der Vitrine

Delahaye ist in heutigen Sammlungen deutlich seltener vertreten als Bugatti oder die deutschen Silberpfeile, was diesen Type 145 zu einer Entdeckung für Sammler macht, die abseits der bekannten Pfade suchen. Bei rund 24 Zentimetern Länge im Massstab 1:18 fügt sich das Coupé unauffällig in eine Reihe anderer Vorkriegsfahrzeuge ein. Als einzelnes Stück erzählt es die Geschichte des Million-Franc-Preises, als Teil einer thematischen Sammlung wird es zum Beleg dafür, dass technische Raffinesse nicht immer von den grössten Budgets abhängt.

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