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Bentley Mulsanne Burnt Oak Minichamps 1:18

Bentley Mulsanne Burnt Oak Minichamps 1:18
Aktueller Preis: 130.08 CHF
Ausverkauft

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Technische Daten
Auto-Marke
Bentley
Modellhersteller
Minichamps
Massstab
1:18
Material
Metall
Modellzustand
Gebrauchtes Modell
Art.-Nr.
100139905
100% authentisch Direkt von den Herstellern
5-Lagen-Karton Schaumstoff-Polsterung innen
Einfache Rückgabe 14 Tage, keine Fragen gestellt
Sichere Zahlung 256-Bit-SSL-Verschlüsselung

Das Modell Bentley Mulsanne Burnt Oak Minichamps 1:18 im Überblick

TL;DR: Das Minichamps-Modell des Bentley Mulsanne im Massstab 1:18 zeigt die 2010 präsentierte Crewe-Limousine in der Sonderlackierung Burnt Oak. Die Zink-Druckguss-Karosserie bildet Proportionen, Kühlergrill und Chromzierrat der Ultra-Luxus-Limousine mit ruhiger Präzision ab und eignet sich als unaufdringlicher Ankerpunkt für eine britische Sammlung.

Wer den Mulsanne neben einen alten Bentley aus den Sechzigern stellt, erkennt sofort die Kontinuität: dieselbe Ruhe in der Linienführung, derselbe Anspruch an Handwerk. Minichamps überträgt das in Zinklegierung, und Burnt Oak zeigt die metallische Tiefe, die Bentleys Lackabteilung für diese Modellreihe entwickelt hat.

Crewe-Erbe und die Rückkehr zur eigenständigen Flaggschiff-Linie

Vom Arnage zur eigenen Plattform

Der Mulsanne löste 2010 den Arnage ab, doch anders als sein Vorgänger, der noch auf einer geteilten Rolls-Royce-Basis stand, entstand er nach der 1998 vollzogenen Trennung der beiden Marken als eigenständige Bentley-Konstruktion. Crewe baute die Karosserie in Handarbeit, mit dem 6,75-Liter-V8, der seit Jahrzehnten die Bentley-Flaggschiffe antreibt, nun mit Twin-Turbo-Aufladung versehen. Für Sammler markiert dieser Wagen den Moment, in dem Bentley seine Eigenständigkeit im Ultra-Luxus-Segment demonstrativ unterstrich, losgelöst vom Rolls-Royce-Erbe der vorangegangenen Jahrzehnte.

Der Name Mulsanne und Le Mans

Der Name verweist auf die berühmte Mulsanne-Gerade der Sarthe-Strecke bei Le Mans, wo Bentley in den 1920er-Jahren mit dem Speed Six mehrfach siegte. Diese Anspielung ist kein Zufall: Bentley pflegt seine Motorsportgeschichte bewusst in der Namensgebung seiner Strassenmodelle, und der Mulsanne setzte diese Tradition für die Ultra-Luxus-Limousine fort. Wer die Marke seit den Sechzigern verfolgt, erkennt in dieser Namenswahl den Anspruch, Renngeschichte und Grand-Touring-Komfort in einem einzigen Fahrzeug zu verbinden.

Minichamps' Zink-Druckguss-Ausführung im Massstab 1:18

Karosserie, Kühlergrill und Chromzierrat

In der Hand macht sich das Gewicht der Zinklegierung sofort bemerkbar, ein Gewicht, das ein reines Kunststoffmodell nie erreicht. Minichamps arbeitet die charakteristische Bentley-Frontpartie mit dem hochaufragenden Kühlergrill und den runden Doppelscheinwerfern präzise heraus, und die verchromten Zierleisten an Fenstern und Türgriffen sitzen ohne sichtbare Versätze. Die Spaltmasse zwischen Motorhaube und Kotflügel bleiben über die gesamte Fahrzeuglänge gleichmässig, ein Detail, das bei einer so langen Limousine keine Selbstverständlichkeit ist und die Sorgfalt der Werkzeugkonstruktion zeigt.

Burnt Oak unter direktem Licht

Burnt Oak liegt farblich zwischen einem satten Bronze und einem gedeckten Braun, und unter direktem Licht zeigt der Lack einen feinen Metallic-Schimmer, der die Karosserieflächen der Limousine plastisch wirken lässt. Diese Zurückhaltung passt zur britischen Tradition gedeckter Lackfarben, die bei Bentley seit Jahrzehnten neben den offensiveren Grundtönen bestehen. Im Vergleich zu einfacheren Druckgussmodellen im selben Massstab fällt auf, wie gleichmässig der Lack aufgetragen ist, ohne Wolkenbildung an den grossflächigen Türen und der Motorhaube.

Zink-Druckguss im Ultra-Luxus-Segment

Für eine Limousine dieser Grössenordnung ist der Zink-Druckguss die naheliegende Wahl: Er erlaubt öffnende Türen und eine Fronthaube, unter der Minichamps den V8 zumindest andeutungsweise nachbildet, während ein rein versiegeltes Kunststoffmodell diese Zugänglichkeit gar nicht erst böte. Der Preis liegt im mittleren bis gehobenen Segment für 1:18-Druckgussmodelle, deutlich unter dem, was ein in Kleinserie gefertigtes Resinmodell derselben Limousine kosten würde, aber mit einer Detailtiefe, die diesen Aufpreis rechtfertigt. Wer den Mulsanne neben ein handgefertigtes Resinmodell eines anderen Herstellers stellt, wird an den Türspalten den Unterschied bemerken: Der Druckguss zeigt geringfügig grössere Toleranzen, dafür lassen sich die Türen tatsächlich öffnen und schliessen, mit einem spürbaren, aber nicht übertriebenen Widerstand im Scharnier.

Platz in einer britischen Vitrine

Der Mulsanne funktioniert am besten als ruhiger Gegenpol zu lauteren Sportwagen in derselben Vitrine, eine Limousine, die durch Proportionen statt durch aggressive Formensprache wirkt. Bei rund 31 Zentimetern Länge im Massstab 1:18 beansprucht er deutlich mehr Regalfläche als ein Coupé gleicher Grösse, was bei der Planung einer Reihe britischer Fahrzeuge berücksichtigt werden sollte. Für Sammler, die eine Chronologie von Bentley-Limousinen aufbauen, schliesst dieses Modell die Lücke zwischen klassischen Sechszylinder-Limousinen der Nachkriegszeit und den heutigen Flaggschiffen, ohne dabei auf Understatement zu verzichten.

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