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Volkswagen Corrado G60 Tornado Red Limitierte Auflage Norev 1:18

Volkswagen Corrado G60 Tornado Red Limitierte Auflage Norev 1:18
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Technische Daten
Auto-Marke
Volkswagen
Modellhersteller
Norev
Massstab
1:18
Material
Metall
Modellzustand
Neues Modell
Art.-Nr.
188661
100% authentisch Direkt von den Herstellern
5-Lagen-Karton Schaumstoff-Polsterung innen
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Das Modell Volkswagen Corrado G60 Tornado Red Limitierte Auflage Norev 1:18 im Überblick

TL;DR: Norev zeigt den VW Corrado G60 von 1992 als limitierte 1:18-Ausführung in Tornado Red, jenes Coupé mit dem ungewöhnlichen G-Lader-Kompressor, mit dem Volkswagen vor dem VR6 mehr Leistung aus dem Vierzylinder holte. Der Zinkdruckguss-Körper besitzt bewegliche Elemente, die den Blick auf die Kompressor-Technik freigeben. Ein Modell für Sammler, die VWs eigenständige Kompressortechnik dokumentieren.

Bevor der VR6-Motor verfügbar war, griff Volkswagen beim Corrado auf eine eigenwillige Lösung zurück: den G-Lader, einen spiralförmigen Kompressor, der einem Vierzylinder-Motor spürbar mehr Leistung abrang, ohne auf einen zusätzlichen Zylinderblock zurückzugreifen. Diese Technik machte den G60 zu einer der ungewöhnlichsten Antriebslösungen im Volkswagen-Programm der frühen Neunziger.

Der G-Lader und seine technische Eigenheit

Spiralkompressor statt klassischem Turbolader

Der G-Lader unterscheidet sich fundamental von einem klassischen Turbolader oder einer konventionellen Roots-Verdichtung. Sein Verdichterelement besteht aus zwei spiralförmig gewickelten Kammern, zwischen denen die Luft komprimiert wird, ein Funktionsprinzip, das Volkswagen exklusiv für den G60 und einige Golf-Varianten einsetzte, bevor die Technik wieder aus dem Programm verschwand. Diese seltene Lösung macht den G60 heute zu einem eigenständigen technischen Kapitel innerhalb der Corrado-Geschichte, unabhängig vom später verfügbaren VR6. Für Motoren-Sammler ist genau diese Seltenheit interessant: Der G-Lader wurde nur wenige Jahre gebaut und blieb ein technisches Zwischenkapitel, das Volkswagen nie in grösserem Rahmen weiterverfolgte.

Tornado Red als klassische Neunziger-Sammlerfarbe

Tornado Red gehörte zu den beliebtesten Farboptionen des Corrado und ist heute eine der am häufigsten gesuchten Lackierungen unter Sammlern von Neunziger-Volkswagen. Norev trägt den Farbton kräftig und gleichmässig auf den Zinkdruckguss-Körper auf, wobei die glatten Flächen der Motorhaube und der Türen die Tiefe der Lackierung besonders gut zeigen. Im Gegensatz zu selteneren Metallic-Tönen wirkt Tornado Red auf den ersten Blick klassischer, was diese limitierte Edition zu einem Modell macht, das den Corrado in seiner bekanntesten Farbvariante zeigt, ergänzt um die begrenzte Stückzahl der Edition.

Norevs 1:18-Zinkdruckguss-Ausführung des Corrado G60

Blick unter die Motorhaube auf den Kompressor

Die Motorhaube dieses Modells lässt sich öffnen und zeigt den kompakten Vierzylinder mit aufgesetztem G-Lader, ein Anblick, der sich deutlich von einem VR6-Motorraum unterscheidet und für Sammler, die beide Ausführungen besitzen, den direkten Vergleich ermöglicht. Diese Öffnungsmechanik verlangt Fertigungstoleranzen, die über die einer versiegelten Karosserie hinausgehen, weil jedes Scharnier über Jahre hinweg exakt sitzen muss, damit die Spaltmasse an Kanten und Übergängen nicht sichtbar auseinanderlaufen. Wer die Haube anhebt, erkennt die kompakte Bauweise des Kompressor-Aggregats, deutlich kleiner als ein Sechszylinder, aber mit einer eigenwilligen mechanischen Optik. Genau dieser Blick unter die Haube ist für viele Sammler der Hauptgrund, eine Ausführung mit beweglichen Elementen einer versiegelten Karosserie vorzuziehen.

Materialgewicht und dauerhafte Formstabilität

Wie bei jedem Zinkdruckguss-Modell macht sich das Gewicht sofort bemerkbar, sobald man das Fahrzeug aus der Verpackung nimmt. Diese Materialwahl sorgt dafür, dass die Karosserie über Jahre hinweg ihre Form behält, während Kunststoffalternativen mit der Zeit eher zu leichten Verformungen neigen können. Der Kompromiss liegt, wie bei allen Modellen mit beweglichen Elementen, in geringfügig breiteren Spaltmassen gegenüber einer geschlossenen Karosserie, ein Effekt, der unabhängig vom Hersteller auftritt, sobald bewegliche Mechanik eingebaut wird.

G60 und VR6 im direkten Vergleich

Der G60 und der später eingeführte VR6 stehen für zwei unterschiedliche Philosophien, mit denen Volkswagen dem Corrado mehr Leistung verschaffte: Aufladung eines bestehenden Vierzylinders auf der einen Seite, ein komplett neuer Sechszylinder auf der anderen. Für Sammler, die beide Motorisierungen im Modell besitzen, ergibt sich ein anschauliches Bild davon, wie unterschiedlich Ingenieure innerhalb weniger Jahre dasselbe Problem lösen können. Im Massstab 1:18 misst der Corrado rund 24 Zentimeter, unabhängig von der Motorisierung, was beide Ausführungen problemlos nebeneinander in der Vitrine stehen lässt. Preislich bewegt sich diese limitierte Edition im mittleren Segment für Zinkdruckguss-Modelle mit beweglichen Elementen, was angesichts der Detailtiefe im Motorraum ein nachvollziehbares Verhältnis ergibt. Wer eine Volkswagen-Motorenchronologie der Achtziger- und Neunzigerjahre aufbaut, findet im G60 einen wichtigen Zwischenschritt zwischen den einfachen Vierzylindern früherer Baujahre und dem später etablierten VR6-Konzept.

Ein technisches Zwischenkapitel für Sammler

Der G60 markiert eine Phase der Volkswagen-Geschichte, die nur wenige Jahre andauerte und danach vollständig einem anderen Konzept wich. Genau diese Kürze macht ihn für Sammler interessant, die nicht nur die bekanntesten, sondern auch die technischen Randkapitel eines Herstellers dokumentieren möchten. Neben der VR6-Ausführung im selben Massstab entsteht eine kleine, aber lehrreiche Gegenüberstellung zweier völlig unterschiedlicher Antriebslösungen für dasselbe Fahrzeug. Tornado Red als eine der bekanntesten Corrado-Farben sorgt zusätzlich dafür, dass dieses Modell auch alleinstehend ein überzeugendes Stück für jede Neunziger-Vitrine bleibt.

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